Enteignung

07. Dezember 2017 10:03; Akt: 07.12.2017 10:23 Print

Streit um Hitler-Haus wird Fall für Straßburg

Die Republik will die Besitzerin des Geburtshauses von Adolf Hitler enteignen. Die wehrt sich und zieht vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR).

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Rechtsstreit um das Geburtshaus von Adolf Hitler zwischen der Republik Österreich und der Besitzerin Gerlinde P. geht weiter. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte im Sommer entschieden, dass die Enteignung der Besitzerin rechtmäßig sei.

Doch diese will das Urteil nicht anerkennen und zieht nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. "Sie hat nichts zu verlieren, ihr wurde alles weggenommen", sagt Anwalt Gerhard Lebitsch über seine Mandantin Gerlinde P. gegenüber der Tageszeitung "Kurier".

Entschädigung zu gering

Auch die festgelegte Entschädigungssumme – nämlich 310.000 Euro – wolle man nicht akzeptieren, das ist der Besitzerin zu wenig.

Der vom Innenministerium angekündigte Architektenwettbewerb zur von der Historikerkommission vorgeschlagenen "tief greifenden architektonischen Umgestaltung" des Gebäudes liegt unterdessen auf Eis, berichtet der "Kurier". Man konzentriere sich auf die Höhe der Entschädigung, so ein Ministeriumssprecher.

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hawidere am 07.12.2017 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    linkstehtfürlink

    In der Johnstrasse hat das kleinere Haus für die "armen", aber "guten", Punks alleine 600.000.- an Renovierungskosten verursacht, ohne den Kaufpreis. Das der Besitzer, also Mitarbeiter der Gemeinde, nicht mal einen Zugang haben und sich anmelden müssen wenn sie ins Haus wollen, setzt diesem Wahnsinn die Krone auf. 310.000.- für solch ein Haus, auch wenn es im bösen bösen Braunau steht, kann man ein echtes "Schnäppchen" nennen.

  • Abrid am 07.12.2017 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Passt was nicht

    ... wird das Gesetz aus Anlass angepasst, damit unsere linkslastige (Ex-)Regierung durchsetzen kann was sie will. "um einer nationalsozialistischen Nutzung entgegenzuwirken" achja und bisher war das doch so ein Problem - Wir sind nur noch Sklaven der Reichen und des Systems.

  • Erik am 07.12.2017 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Haus

    Die Hütte ist locker 500.000.- wert

Die neusten Leser-Kommentare

  • Abrid am 07.12.2017 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Passt was nicht

    ... wird das Gesetz aus Anlass angepasst, damit unsere linkslastige (Ex-)Regierung durchsetzen kann was sie will. "um einer nationalsozialistischen Nutzung entgegenzuwirken" achja und bisher war das doch so ein Problem - Wir sind nur noch Sklaven der Reichen und des Systems.

  • hawidere am 07.12.2017 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    linkstehtfürlink

    In der Johnstrasse hat das kleinere Haus für die "armen", aber "guten", Punks alleine 600.000.- an Renovierungskosten verursacht, ohne den Kaufpreis. Das der Besitzer, also Mitarbeiter der Gemeinde, nicht mal einen Zugang haben und sich anmelden müssen wenn sie ins Haus wollen, setzt diesem Wahnsinn die Krone auf. 310.000.- für solch ein Haus, auch wenn es im bösen bösen Braunau steht, kann man ein echtes "Schnäppchen" nennen.

  • Erik am 07.12.2017 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Haus

    Die Hütte ist locker 500.000.- wert