Hymne mit Töchtern gesungen

07. August 2017 16:02; Akt: 07.08.2017 17:16 Print

Buhrufe für Conchita: Mehrheit gegen Gendern

Conchita Wurst wurde ausgebuht, als sie das Wort "Töchter" in unserer Hymne sang. Auch eine Umfrage zeigt, dass die Akzeptanz fürs "Gendern" sinkt.

Conchita Wurst wurde beim Singen der

Conchita Wurst wurde beim Singen der "gegenderten" Bundeshymne bei der Beachvolleyball-WM ausgepfiffen. Eine Umfrage zeigt, dass "Gendern" vielen Befragten bei Gesetzestexten wichtig ist, 55 % finden es aber in keinem Bereich sinnvoll. (Bild: GEPA/"Heute"-Grafik)

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Buh-Rufe und Pfiffe hagelte es am Wochenende für Songcontest-Siegerin Conchita Wurst, als sie unsere Bundeshymne mit den Worten "große Töchter" bei der Beachvolleyball-WM sang (wir berichteten).

Umfrage
Finden Sie, dass "Gendern" ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau ist?

Wenig überraschend zeigt eine brandaktuelle Umfrage des Linzer Marktforschungsinstituts Spectra zeigt, wie die Österreicher zu dem umstrittenen Thema "Gendern" stehen: Die Ablehnung ist nämlich seit dem Jahr 2014 viel größer geworden.

Die Ergebnisse im Detail:

- Mehr als die Hälfte der Bevölkerung, 55 % (+8 % gegenüber dem Jahr 2014) sieht im "Gendern" überhaupt keine sinnvollen Anwendungsbereiche mehr. Frauen und Männer sind hier ähnlicher Meinung. Bei den Unter-30-Jährigen ist der Anteil der Ablehner allerdings geringer und in etwa gleichgeblieben (37 %) gegenüber dem Jahr 2014.

- Am ehesten sollte geschlechtergerechte Sprache laut Umfrage von Behörden (38 %), in Gesetzestexten (38 %) und im geschäftlichen Schriftverkehr (28 %) verwendet werden.

- Nur jeder vierte bis fünfte der Befragten findet "Gendern" in der Fachliteratur (25%), in Schulbüchern (23 %) und in Zeitungen (21 %) sinnvoll.

- Am wenigsten wichtig seien diese Formulierungen im Online- und im Social-Media-Bereich sowie im privaten Schriftverkehr. Hier finden das nur 16 % der Befragten bedeutsam.

- Nur 21 % (minus 10 %) sehen im "Gendern" einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau.

- Mehr als die Hälfte, 51 % (+ 13 %), kritisiert, dass durch Binnen-I und Co Texte verkompliziert werden. 60 % wollen überhaupt kein Binnen-I mehr.

- Klar zur Verwendung der "gegenderten" Sprache bekennt sich nur mehr eine von zehn Personen. Der Rest hat Zweifel, steht der Thematik gleichgültig oder kritisch gegenüber.

Hier geht´s zur Umfrage, bei der 1.000 Personen befragt wurden.


(rs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jawollus am 07.08.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    GENDER

    Die meisten Leute haben einfach die Schnauze voll von dieser "Political Correctness mit der Brechstange" und diesen provokanten und ständig affektierten Korrektheits-Soldaten vom Typus Conchita Wurst. Diese dauernde Zwangsbeglückerei mit "Gendern", "Bigender", "Trigender", "Transgender", "Genderqueer" und ähnlichen Auswüchsen hängt den meisten Leuten mittlerweile zum Hals raus, denn heutzutage ist es schon fast nichtmehr möglich ein Wort zu sagen, ohne damit irgendeine "Gruppe", "Randgruppe", oder "Szene" zum hysterischen medialen Tobsuchtsanfall zu bringen.

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  • Stephan am 07.08.2017 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht Wichtig!

    Ein Liedtext ändern bringt für Gleichberechtigung gar nichts! Gleichberechtigung kann es nie geben , dann müsste es in Scheidungsfällen auch für den Mann Gleichberechtigung geben,oder Sorgerecht der Kinder uvm. Gendern lenkt nur von den wahren Problemen ab, so wie Arbeitslosigkeit, Schulreform, Kriminalität ,usw. Das wären wichtige Themen aber unsere Linken und Grünen wollen es nicht verstehen!!!

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  • wolf198 am 07.08.2017 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Umgangsformen!

    Man braucht nicht "Gendern"! Der respektvolle Umgang ist wichtiger! Da fehlt es am Meisten! Mann - Frau, Alt - Jung, Dienstgeber - Dienstnehmer usw. Hier gehört schon in den Kindergärten angefangen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jack Christian Passer am 09.08.2017 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Anstatt mit Anglizismen umherzuwerfen wäre es an der Zeit die Bezahlung der berufstätigen Frauen endlich auf das gleiche Niveau anzuheben wie die der Männer. Das wäre fürwahr eine Anerkennung der Leistung der Frauen und ein Signal der Gleichberechtigung!

  • Mike am 09.08.2017 14:00 Report Diesen Beitrag melden

    Keine anderen Sorgen ?

    Ich kann nur sagen: Wer hats erfunden ? Wahrscheinlich Frauenrechtlerinnen oder Lesbinnen ???

  • Hübi am 08.08.2017 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Hat mit der deutschen Sprache nichts zu tun! Selbstbewusste Frauen brauchen kein in hinten dran. Totale Volksverblödung!!

  • Dobbin am 08.08.2017 18:34 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Das ganze kommt nicht von Volk, sondern von politische Ideologen mit nur eins im Sinn, und nämlich so viel mit Gewalt durchsetzen wie sie nur können. Es ist traurig dass die leidenden genau die sind wofür sie angeblich kämpfen. Die Sozialisten haben den Verstand verloren......

  • HEINER HINZMANN am 08.08.2017 07:47 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    In Deutschland müssen wir das Gendern gut finden das ist vorgegeben von der Merkel Diktatur.

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