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14. Februar 2018 12:32; Akt: 14.02.2018 17:13 Print

Mann zerrte Buben wegen Schneebällen zur Polizei

Weil ein Bub (11) Schneebälle auf Autos geworfen hat, ist ein Urlauber aus OÖ völlig ausgerastet. Der 54-Jährige zerrte den Buben zur Polizei – Anzeige.

Weil ein Schüler Schneebälle Richtung Autos geworfen hat, drehte ein 54-Jähriger völlig durch. (Bild: iStock)

Weil ein Schüler Schneebälle Richtung Autos geworfen hat, drehte ein 54-Jähriger völlig durch. (Bild: iStock)

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Diese "Schneeballschlacht" hatte für einen Schüler in Obertauern (Salzburg) fatale Folgen. Denn die weiße Pracht ließ einen Oberösterreicher Rot sehen.

Konkret: Weil der Elfjährige im bekannten Skigebiet Schneebälle Richtung Autos warf, rastete ein 54-Jähriger völlig aus.

Der Innviertler hatte den vor einem Hotel stehenden Buben aus Deutschland zuvor beobachtet. Er ging zu ihm hin, packte den Schüler am Arm und zerrte ihn ohne dessen Eltern zu verständigen zum 350 Meter entfernten, nächsten Polizeiposten. Dort wollte er den Elfjährigen anzeigen.

Es kam jedoch anders, als es sich der 54-Jährige vorgestellt hatte. Denn nun ermittelt die Polizei gegen den Mann aus Braunau wegen Freiheitsentziehung und Körperverletzung. Der Bub wurde nämlich auch leicht am Unterarm verletzt.

Wie die Polizei berichtet, hatte der Bub übrigens kein Auto getroffen. Auch der Oberösterreicher war kein Ziel des Elfjährigen gewesen.

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(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Corinna am 14.02.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeiten ändern sich ...

    Hatte der kleine Deutsche heutzutage eh noch Glück. Vor 30 Jahren hätte er wahrscheinlich mehr Probleme bekommen. Vor allem vom eigenen Vater. Und was wäre, wenn er ein Auto getroffen hätte und ein Unfall passiert wäre und Menschen verletzt wären? Macht alles nix, gell? Hauptsache der liebe kleine hat keine Druckstelle am Arm ...

  • Joseph am 14.02.2018 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so; Lob für den Herren

    Früher hätt´s nen Satz heiße Ohren gegeben; und der Inspektor Miotaschl hätt gesagt: "Recht g´schiecht da". Ich bin auch mal ausgestiegen (vor ner Schule); der ist nichtmal davongelaufen, und i hab ihm gesagt: "So, und jetzt geh ma zum Dischi" (Habe ihn nicht berührt/angegriffen), und der hat ihm (als auch der Klasse) die Leviten gelesen (Lenkrad verreissen usw.). Heute würde ich es nicht mehr machen; weil ich Angst hätte, daß der ein Messer einstecken hat

  • Marlene am 14.02.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wird alles verharmlost

    Als Autofahrer kann man ordentlich erschrecken und das kann böse Folgen haben. Auch kann bei hartem Schnee der Lack beschädigt werden! Kein Respekt vor fremden Eigentum!!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sucher am 18.02.2018 20:40 Report Diesen Beitrag melden

    Recht

    Recht hatte der Mann.

  • Marlene am 14.02.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wird alles verharmlost

    Als Autofahrer kann man ordentlich erschrecken und das kann böse Folgen haben. Auch kann bei hartem Schnee der Lack beschädigt werden! Kein Respekt vor fremden Eigentum!!!

  • Joseph am 14.02.2018 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so; Lob für den Herren

    Früher hätt´s nen Satz heiße Ohren gegeben; und der Inspektor Miotaschl hätt gesagt: "Recht g´schiecht da". Ich bin auch mal ausgestiegen (vor ner Schule); der ist nichtmal davongelaufen, und i hab ihm gesagt: "So, und jetzt geh ma zum Dischi" (Habe ihn nicht berührt/angegriffen), und der hat ihm (als auch der Klasse) die Leviten gelesen (Lenkrad verreissen usw.). Heute würde ich es nicht mehr machen; weil ich Angst hätte, daß der ein Messer einstecken hat

  • Corinna am 14.02.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeiten ändern sich ...

    Hatte der kleine Deutsche heutzutage eh noch Glück. Vor 30 Jahren hätte er wahrscheinlich mehr Probleme bekommen. Vor allem vom eigenen Vater. Und was wäre, wenn er ein Auto getroffen hätte und ein Unfall passiert wäre und Menschen verletzt wären? Macht alles nix, gell? Hauptsache der liebe kleine hat keine Druckstelle am Arm ...