Großbrand in Salzburg

28. September 2012 07:57; Akt: 28.09.2012 09:52 Print

162 Mann kämpften gegen Feuer in Sägewerk

Ein Großbrand hat in der Nacht auf Freitag in Hof bei Salzburg (Flachgau) eine Lager- und Maschinenhalle eines Sägewerks komplett zerstört. Das Feuer war kurz nach 22.00 Uhr von der Tochter der Inhaber bemerkt worden.

 (Bild: Landesfeuerwehrverband Salzburg)

(Bild: Landesfeuerwehrverband Salzburg)

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Als die ersten Feuerwehren eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. "Die Halle war komplett aus Holz, wir konnten eigentlich nichts mehr machen und uns nur um die umliegenden Gebäude und den angrenzenden Wald kümmern", sagte der stellvertretende Ortsfeuerwehrkommandant Peter Seiser.

"Die Tochter hat gemeint, dass noch Licht brennt. Sie hat nachgeschaut und den Brand bemerkt", schilderte Sägewerks-Inhaberin Christiane Enzinger. Die Feuerwehr sei dann innerhalb kürzester Zeit dagewesen. Die laut Enzinger etwa 50 mal 20 Meter große Halle stand bereits in Vollbrand, weshalb Alarmstufe 4 ausgelöst wurde. Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes standen insgesamt 162 Helfer der Feuerwehren Hof, Thalgau, Faistenau, Fuschl und Koppl im Einsatz.

Sägewerk abgebrannt, Haus gerettet

Die Hilfskräfte konzentrierten sich darauf, das angrenzende Wohnhaus, die übrigen Gebäude und den umliegenden Wald zu retten, was auch gelang. "Es war ganz knapp, wir hatten echt großes Glück, dass das Haus verschont blieb", sagte Enzinger. Zum Glück sei auch niemand verletzt worden.

In der Halle selbst explodierten gelagerte Winterreifen. Die eingestellten Maschinen - zwei Stapler, ein Bagger, ein Holzbringer und die Hobelmaschine - konnten nicht mehr gerettet werden. Das Gebäude ist laut Seiser bis auf die Grundmauern abgebrannt. Die Helfer hatten zwar den Brand nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten aber auch am Freitagvormittag noch an, weil immer noch Holzstapel brannten.

Sachverständige ermitteln Brandursache

Wo genau und weshalb das Feuer ausgebrochen war, konnten weder Enzinger noch Seiser sagen. Sachverständige wurden noch für Freitag erwartet. Und auch über die Schadenshöhe konnte die Sägewerks-Inhaberin keinerlei Angaben machen. Die Halle war erst sechs Jahre alt, die Maschinen waren zum Teil schon älter. "Zum Glück hat es die Säge nicht erwischt. Den Rest können wir wieder aufbauen."

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