Bahnhof in Puch

04. Oktober 2017 14:50; Akt: 05.10.2017 07:17 Print

Unfall am Bahnsteig: Kleinkind (1) stirbt

Ein schlimmer Unfall ereignete sich am Mittwoch am Bahnhof in Puch im Tennengau. Ein Kleinkind wurde auf den Bahnsteig geschleudert und dabei tödlich verletzt.

Zugdrama: Buggy von Sog eines Güterzuges erfasst - Baby tot (Bild: iStock)

Zugdrama: Buggy von Sog eines Güterzuges erfasst - Baby tot (Bild: iStock)

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Wie die Landespolizeidirektion Salzburg mitteilt, kam es am Mittwochvormittag zu einem folgenreichen Unfall, bei dem ein Kleinkind getötet wurde.

Eine 24-jährige Frau stand mit ihren beiden Kindern am Bahnsteig am Bahnhof in Puch und wartete auf einen Zug Richtung Salzburg. Als ein Güterzug durch den Bahnhof fuhr, erfasste der dadurch entstandene Sog den Kinderwagen und schleuderte den darin liegenden, einjährigen Säugling auf den Bahnsteig.

Nach der Erstversorgung wurde das verletzte Mädchen in das Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Dort ist es seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der dreijährige Bub und die Mutter blieben unverletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mildred k. am 04.10.2017 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    So schrecklich und bedauernswert das ganze hier ist - leider beobachte ich immer wieder Mütter die ihre Kinderwagerl sehr weit vorne Zug/ Strasse/ Zebrastreifen abstellen. Mir bleibt fast das Herz stehen,aber als ich mal eine darauf ansprach, meinte sie ich soll mich nicht einmischen. Als Mutter kann man halt nur schwer wegschauen. Allein der Lärm und der Fahrtwind vom Zug sind schon beängstigend....da geht man doch sowieso eher zurük wenn der einfährt.Trotzdem wünsch ich der jungen Frau viel Kraft u. Beileid .

  • Angelika am 04.10.2017 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    ereutes Vorkommen

    Dasselbe ereignete sich vor 2 Jahren in Zürich.

  • Calimero am 04.10.2017 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Bahngleis

    Mir tut die Mutter sehr sehr leid und für Belehrungen ist es viel zu spät !! Mütter müssen ihren Töchtern/Söhne eintrichtern das bei Bahngleisen usw. Sog-Wind entsteht und man aufpassen muss ! Oder durch Schilder warnen !

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jana Jana am 07.10.2017 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    Es ist schrecklich und erinnert mich an einen tragischen Unfall vor zwanzig Jahren. Unser Schulfreund hat seine Freundin nach Maturaball zum Zug begleitet, mit seine Schwester, der Sog, der durch vorbeifahrenden Güterzug entstanden ist, erfasste beide Jugendliche Er war schwer verletzt, seine Schwester ist gestorben. Fehler war damals eindeutig, der Güterzug ist zu schnell gefahren!!! Damals waren keine Handys und Kopfhörer und bis heute denke, statt zwanzig Schilder mit Rauchen verboten aufhängen, soll ÖBB lieber zehn davon auf dieses Gefahr hinweisende Schilder aufstellen

  • Gabriele Larson am 05.10.2017 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Unfall am Bahnsteig: Kleinkind (1) stirbt

    Mildred, Sie haben ja Recht. Ein Problem ist aber, dass die Züge viel zu schnell vorbeifahren. Die Übertretungslinien sind viel zu weit vorn. Wenn man selbst als Erwachsene dort steht, zieht es einen in den Zug. An Bahnhöfen bitte 50 km oder weniger und nicht diese Raserei bei 100 kmh.

  • Maria am 05.10.2017 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Furchtbar!

    Mein aufrichtiges Beileid der Mutter und der restlichen Familie!!! Ich bin selbst Mutter von drei Kindern und werde heuer noch Oma... Es kann so schnell etwas Schreckliches passieren!

  • Tunika am 04.10.2017 21:19 Report Diesen Beitrag melden

    Bahnhof

    Na die muss aber sehr weit vorne gestanden haben, dass so was passiert ist. Die Menschen sollten besser aufpassen - egal Bahnhof, oder Schutzwege. Viele starren ewig aufs Handy und bekommen daher nicht mit was rundherum passiert. RIF kleines Kind.

  • Illona R. am 04.10.2017 21:07 Report Diesen Beitrag melden

    Zug

    Wieso sollte denn bitte die ÖBB schuld sein? Wenn ein Zug ein/durchfahrt muss man eben Abstand halten. Die Mutter hat es leider nicht getan.