Asfinag-Mitarbeiter heldenhaft

02. März 2018 10:17; Akt: 02.03.2018 10:29 Print

Barfüßige Flüchtlinge von Autobahn gerettet

Drei Männer und zwei Frauen waren am Freitag von ihrem Schlepper bei Graz-Laßnitzhöhe ohne Schuhe kurz vor einem Rastplatz ausgesetzt worden. Ein Arbeiter rettete sie.

Symbolfoto (Bild: keine Quellenangabe)

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Geistesgegenwärtig reagierte Freitagfrüh Christian Konrad, Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Graz-Raaba, als er kurz vor 8 Uhr auf dem Weg zum Rastplatz Laßnitzhöhe auf der A 2 Süd Autobahn fünf Personen neben der Fahrbahn stehen sah.

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Der 34-Jährige sicherte den Bereich rund um die drei Männer und zwei Frauen sofort ab, danach ließ er die beiden Frauen, die bei diesen Minustemperaturen barfuß waren, in sein Fahrzeug steigen.

"Unser Mitarbeiter hat großartig reagiert. Die fünf Menschen waren ja klarerweise völlig orientierungslos und wussten nicht, wo sie sind. Nicht auszudenken, was da hätte passieren können, wenn sie versucht hätten, irgendwie über die Autobahn zu gehen“, ist Autobahnmeister Christian Schwab voll des Lobes.

Die von Schwab alarmierte Autobahnpolizei war innerhalb kurzer Zeit zur Stelle und eskortierte auch die drei Männer in den sicheren Bereich, wo sich die offenbar von einem Schlepper ausgesetzten Flüchtlinge aufwärmen konnten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rupert aus dem All am 02.03.2018 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Flüchtlinge über zig sichere Länder ?

    Schuhe so wie Papiere verloren aber iPhone und co immer in griffweite ps wer illegal über zig sichere Länder reist hat den Flüchtlingsstatus mehr als verloren

  • Cerberus am 02.03.2018 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sskm

    Wer hat sie gerufen? Die FLUCHT endet im ersten sicheren Land nach ihrer Grenze. Und das ist wohl kaum Österreich. Wovor flüchten sie denn? Vor dem Exekutor?

  • zimbo am 02.03.2018 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wahre Helden !

    Kostet uns ein Vermõgen, vielleicht auch Leben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Manfred Otto Deutsch am 02.03.2018 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    leider

    man sollte aber bedenken...es waren/Sind auch 2 Frauen dabei... also eine ganze Familie.. Und nicht nur Männer...verzeih...Minderjährige...15-17 Jährige.. mit IPhone 20 plus.. und mehreren 1000ende Euros in der Tasche

  • Maria am 02.03.2018 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Wir fressen alles( glauben)

    Es klingt hart,doch was die nicht alles verlieren!

  • Frau Grün am 02.03.2018 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist das Problem?

    Wir Österreicher sind doch ein hilfsbereites Volk, oder nicht? Gebt ihnen ein paar feste Schuhe, warme Sachen zum anziehen, schmiert ihnen ordentlich Nutella aufs Jausenbrot und dann ab ins erste sichere Land, dass sie auf ihrer "Flucht" betreten haben. Niemand sollte in Österreich frieren, oder hungern müssen, nur weil er irrtümlich ein paar Länder zu weit geflüchtet ist.

  • Tom Deutscher am 02.03.2018 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz ehrlich?

    Jeden Beteiligten dieser Aktion anzeigen wegen Beihilfe zur Schleuserei!

  • Mia am 02.03.2018 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Und

    gleich wieder über die Grenze zurückschicken. Kauft ihnen warme Schuhe und dann ab woher sie gekommen sind. Wir haben schon genug "Fachkräfte" in unserem Land.