Raubüberfall in Graz

02. März 2018 13:59; Akt: 02.03.2018 13:59 Print

Mann überfallen und krankenhausreif geprügelt

Wie erst jetzt bekannt wurde, beraubten bislang Unbekannte in den frühen Morgenstunden des 18.2. einen 24-jährigen Grazer und verletzten ihn schwer.

Das Opfer musste operiert werden. (Symbolbild) (Bild: Archiv)

Das Opfer musste operiert werden. (Symbolbild) (Bild: Archiv)

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Gegen 4.00 Uhr am Morgen des 18. Februar ging der 24-Jährige mit seiner 29-jährigen Lebensgefährtin in der Griesgasse in Richtung Griesplatz, als ihn eine unbekannte Person anrempelte und er gleichzeitig von weiteren vier Personen eingekreist wurde. Er wurde von den Unbekannten zur Herausgabe seines Bargeldes aufgefordert.

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Weil er sich jedoch weigerte, schlugen und traten die Tatverdächtigen heftig auf den jungen Mann ein. Die Unbekannten entrissen dem 24-Jährigen daraufhin die Geldbörse und ergriffen die Flucht. Sie erbeuteten einen Betrag von mehreren hundert Euro.

Das Opfer erlitt eine Nasenbeinfraktur und musste sich im Landeskrankenhaus Graz operieren lassen. Einer der Täter versetzte auch der 29-jährigen Freundin des Opfers einen Schlag ins Gesicht, wodurch sie eine leichte Verletzung erlitt.

Ermittlungen laufen noch

Die steirische Polizei fahndet nach den unbekannten Tatverdächtigen. Von einem der mutmaßlichen Täter liegt eine
Personsbeschreibung vor: Der Mann wird auf etwa 30 Jahre geschätzt und seit 180 bis 190 Zentimeter groß. Er habe eine stämmige Statur, sowie schwarze, seitlich abrasierte Haare und hätte mit einem arabischen Akzent gesprochen. Von den anderen am Überfall Beteiligten liegt keine Beschreibung vor.

Das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz ersucht um zweckdienliche Hinweise unter der Telefonnummer, 059133/65 3333.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert am 02.03.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Beschützen

    Da dankt man den Gutmenschen, jetzt keine Seltenheit mehr. Vier bis fünf Menschen sind eine hohe Zahl für die Verteidigung. Aber der Grund warum ich meine Frau nur noch mit einer Zoraki 914 9mm 14 Schuß am Gürtel begleite und links und rechts einen Pfefferspray in der Tasche habe. Die Gefahren schon zu groß in Österreich, unbewaffnet. Habe keine Chance sie und meine Wertgegenstände auf der Straße zu beschützen, unbewaffnet. Die Zeiten und Sicherheit hat sich geändert in Österreich.

  • Frau Grün am 02.03.2018 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen

    Wurde uns nicht gesagt, dass die "Neuen" wertvoller als Gold, intelligenter als der durchschnittliche Österreicher und eine Bereicherung für unser Land sind? Für so hoch gebildetes Fachpersonal (in diesem Fall aus dem Fach der "Eigentumsüberführung") muß man halt einen Preis zahlen. Das muß einem ein paar hundert Euro und eine möglicherweise gebrochene Nase wert sein. So tolerant muß man als bereicherter Österreicher schon sein, oder?

  • Investigation am 02.03.2018 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    Toller Einkreis-Kreislauf

    Politiker finden immer neue Raub- Steuern,Magistrat Parksheriffs Polizei etc. zocken beinhart jede Kleinigkeit ab,alltagsmässig teure Existenz und diese Fachgewalttäter enteignen auch dein Hab und Gut bzw. noch Schaden an deiner Gesundkeit verursachen.Ja das ist Österreich,zunehmender Schutz u. Ansammlung von Fachkriminellen,den man bemerkt nichts von Konsequenzen oä. u. abends fortgehen ev. alleine ist schon riskant.

Die neusten Leser-Kommentare

  • seven am 02.03.2018 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam

    4 Uhr Früh und mehrere hundert Euro in der Tasche und kein Geld für ein Taxi. Muss man das verstehen ?

    • Midas am 06.03.2018 18:18 Report Diesen Beitrag melden

      Verstehen

      Nein, sie nicht

    einklappen einklappen
  • Auchnemeinung am 02.03.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht sollte der Werner

    mal einen Abendspaziergang irgendwo in ö absolvieren, damit er seine arabischen Goldstückerl, selber kennenlernen kann.

  • Isnogud am 02.03.2018 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind selbst schuld!

    So werden die Beschützer von Tätern selbst zu Opfern.

  • Patriot5611 am 02.03.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sollten daher nie vergessen,...

    ...welchen Parteien wir diese Zustände zu verdanken haben. Und daher habe ich diesmal - aus reiner Notwehr - auch die FPÖ gewählt. Wunder wirken können die auch keine, weil der Schaden 2015 angerichtet wurde, aber insgesamt bereue ich meine Wahl nicht. Ich meide gewisse Gegenden, muss ich unbedingt dort hin, begleitet mich meine "Erma". Sie beschützt meine Frau, meine Nase und mein Eigentum!

  • Robert am 02.03.2018 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Es war einmal und ist nicht mehr

    Die Zeiten sind vorbei wo man noch mit mehreren hundert Euro fortgehen konnte, oder alleine und unbewaffnet. Entweder mit mehreren Personen oder bewaffnet. Man muß der Wahrheit einfach ins Auge sehen. Früher wurde man einfach nicht von vier bis fünf Personen überfallen, jetzt leider schon zu oft. Lese einfach schon zu oft ob das es mehrere Menschen sind die einem gegenüber stehen. Wenn sie nicht das bekommen was sie wollen holen sie es sich mit Gewalt wie man hier sieht. Die Folge, das Krankenhaus. Frühere Zeiten sind vorbei.