Eine Zwischenbilanz

06. Februar 2018 15:51; Akt: 06.02.2018 15:51 Print

Stiwoll-Killer ist schon seit 100 Tagen verschollen

Am heutigen Dienstag sind es mittlerweile 100 Tage, dass die steirische Gemeinde Stiwoll zum Schauplatz einer abscheulichen Bluttat wurde.

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Die Suche der Polizei nach dem Steirer lief wochenlang auf Hochtouren. Schwerbewaffnete Polizeieinheiten durchkämmten die Gegend um Thal bei Graz. Nach dem mutmaßlichen Täter, Friedrich Felzmann (66), wird europaweit gefahndet. Die Suche der Polizei nach dem 66-jährigen Steirer läuft weiterhin auf Hochtouren. Am Freitag (3. November) durchkämmten schwerbewaffnete Polizeieinheiten die Gegend um Thal bei Graz. Auch die Ermittler haben sich zwischendurch eine Auszeit verdient und beweisen, dass man auch mit einem martialischen Sturmgewehr um den Hals zarte Rehleins füttern kann - herzig! Am Freitag (3. November) wurde in Arnold Schwarzeneggers Heimatdorf Thal bei Graz ein Großalarm ausgelöst. Zeugen wollen den immer noch flüchtigen Friedrich F. vor der örtlichen Volksschule gesehen haben. Thal liegt nur wenige Kilometer vom Tatort in Stiwoll entfernt. Vom mutmaßlichen Schützen fehlt auch am Dienstagmittag noch jede Spur. 25 Spürhunde, ein Hubschrauber und 50 Polizeifahrzeuge suchen auf Hochtouren nach dem Mann, der am Sonntagvormittag in seiner Heimatgemeinde Stiwoll drei Personen mit einer Langwaffe angeschossen und zwei davon getötet hat. Am Montag (1. November) fand die Polizei den Kleintransporter von Friedrich Felzmann in einem nahen Waldstück. Am Montag fand die Polizei den Kleintransporter von Friedrich F. in einem nahen Waldstück. Hier schoss der mutmaßliche Täter auf seine drei Opfer. In Stiwoll fielen am Sonntagmorgen Schüsse. Zwei Personen wurden getötet. Die gesamte Umgebung wurde vorerst großflächig gesperrt. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz. Hier fielen die Schüsse. Auch die Cobra fahndete nach dem mutmaßlichen Täter.

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Vom mutmaßlichen Doppelschützen Friedrich Felzmann fehlt auch am 6. Februar, exakt 100 Tage nach der Tat, jede Spur. Der 67-Jährige wird verdächtigt, am 29.10.2017 in der knapp 800-Seelen-Gemeinde westlich von Graz zwei Personen durch Schüsse aus einem Gewehr getötet und eine weitere Person durch Schüsse schwer verletzt zu haben. Er flüchtete unmittelbar nach der Tat mit seinem Fahrzeug in ein nahegelegenes Waldgebiet, stellte den Wagen dort ab und setzte seine Flucht zu Fuß bzw. wie neuere Ermittlungen ergaben, womöglich mit einem Zweitauto, fort.

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Die Soko Friedrich, die kurz nach der Bluttat eingerichtet wurde, ist Anfang Februar aufgelöst worden. Alle Möglichkeiten seien voll ausgeschöpft worden. Hunderte Beamten suchten wochenlang nach dem Killer – ohne Erfolg.

Friedrich F. wurde auf die Fahndungsliste der in der EU meistgesuchten Personen gesetzt. Die Landespolizeidirektion Steiermark hat zudem eine Belohnung über 5.000 Euro für Hinweise zum Aufenthaltsort des Steirers ausgesetzt. Die Polizei wartet nun darauf, dass entweder der langersehnte entscheidende Hinweis eingeht, oder der Flüchtige einen Fehler macht.

Mehr zum Thema:

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>>> Stiwoll-Killer: Polizei tappt noch immer im Dunkeln

>>> Die schwierige Fahndung nach Friedrich F.

>>> Hatte Stiwoll-Killer doch einen Komplizen?

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Suche nach Stiwoll-Killer Friedrich F.

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pauli am 06.02.2018 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nein

    Bei seinem Auto aus dem Fenster geklettert in ein anderes beim Fenster rein ohne seine Spuren zu hinterlassen,sonst hätte ihn der Hund aufgestöbert.dann ab ins Ausland .....

  • Geri am 06.02.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich gesagt...

    ...mich würde es nicht wundern wenn er tot wäre.

  • FloriN am 06.02.2018 19:18 Report Diesen Beitrag melden

    Friedrich F.

    Nein er hat das LAND verlassen oder er brachte sich um

Die neusten Leser-Kommentare

  • FloriN am 06.02.2018 19:18 Report Diesen Beitrag melden

    Friedrich F.

    Nein er hat das LAND verlassen oder er brachte sich um

  • Pauli am 06.02.2018 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nein

    Bei seinem Auto aus dem Fenster geklettert in ein anderes beim Fenster rein ohne seine Spuren zu hinterlassen,sonst hätte ihn der Hund aufgestöbert.dann ab ins Ausland .....

  • Geri am 06.02.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich gesagt...

    ...mich würde es nicht wundern wenn er tot wäre.