Zwei Personenzüge kollidiert

12. Februar 2018 13:26; Akt: 12.02.2018 15:12 Print

Schweres Zugunglück im Bezirk Leoben: Eine Tote

Im steirischen Niklasdorf sind am Montag zwei Personenzüge zusammengestoßen. Es gibt ein Todesopfer.

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Wie die Polizei berichtet, sind kurz vor 13 Uhr am Montag im Bahnhofsbereich von Niklasdorf im Bezirk Leoben zwei Züge, ein Eurocity und ein Regionalzug, kollidiert. Laut ÖBB sind mehrere Waggons entgleist. Eine Zuggarnitur wurde seitlich regelrecht aufgeschlitzt.

Das Rote Kreuz stand mit 19 Rettungsfahrzeugen im Einsatz, auch drei Feuerwehren waren vor Ort. Die Polizei meldete 22 verletzte Personen, darunter drei Kinder. Sie wurden in umliegende Spitäler gebracht. Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen.

Das Rote Kreuz bestätigte zudem zumindest ein Todesopfer. Dabei soll es sich um eine Frau aus dem Fernverkehrszug handeln. Sie erlag noch an der Unfallstelle den schweren Verletzungen.




"Wegen eines Unfalles sind zwischen Bruck/Mur und Leoben Hbf derzeit keine Fahrten möglich. Für Zugverbindungen zwischen Villach und Wien haben wir für Sie einen Schienenersatzverkehr zwischen Bruck/Mur und Leoben Hbf eingerichtet. Für Zugverbindungen zwischen Graz und Salzburg haben wir für Sie einen Schienenersatzverkehr zwischen Graz Hbf und St. Michael eingerichtet. Maßnahmen und Informationen über den Nachtreisezugverkehr in diesem Bereich werden zurzeit erarbeitet und ehest bekannt gegeben. Planen Sie in diesem Bereich derzeit 60-90 Minuten mehr Reisezeit ein", informiert die ÖBB auf ihrer Homepage.


Der Eurocity war von Graz nach Saarbrücken unterwegs. Beim zweiten Zug handelt es sich um einen Regionalzug von Friesach (Kärnten) nach Mürzzuschlag. Ersten Informationen zufolge sollen die Insassen des Cityjets nicht verletzt worden sein.

Die Unfallursache war zunächst unklar. "Unsere Anteilnahme gilt den Familien und Angehörigen der Verunglückten", lässt die ÖBB in einer Aussendung wissen. Der Rettungseinsatz war gegen 14.30 Uhr beendet. Notarzthubschrauber konnten wetterbedingt nicht eingesetzt werden.

An der Bahnstrecke seien erhebliche Schäden entstanden. Durch die Kollision sind Masten und Oberleitungen der ÖBB in Mitleidenschaft geraten.



(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • RL74HM2 am 12.02.2018 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Entweder falsche Weichenstellung oder ein missachtetes Haltesignal! Das PZB sollte eigentlich den Zug zur Zwangsbremsung bringen, wenn er ein Rotsignal überfährt (Gleismagnet beim Signal)!

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  • Hebu am 12.02.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Unfall zuviel

    Den Betroffenen Familien meine herzliche Anteilnahme, den Verletzten schnelle Genesung. Nach jedem Unfall bei den Bahnen gibt es einen riesen Aufschrei! Warum nicht bei Strassenunfällen? Lassen wir der Untersuchung ihren Lauf und warten wir auf eine vollständige Aufklärung.

  • Kurt am 12.02.2018 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Der Obergescheite hat schon alles geklärt!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hebu am 12.02.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Unfall zuviel

    Den Betroffenen Familien meine herzliche Anteilnahme, den Verletzten schnelle Genesung. Nach jedem Unfall bei den Bahnen gibt es einen riesen Aufschrei! Warum nicht bei Strassenunfällen? Lassen wir der Untersuchung ihren Lauf und warten wir auf eine vollständige Aufklärung.

  • Thomas Schockraum U. am 12.02.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Todesursache von Interesse

    Weiss man ob die verstorbene Frau direkt an den Verletzungen welche vom Unfall herrühren verstorben ist wie z.B. hypovolämischer Schock oder an sekundären Folgen wie z.B. einem kardiogenem Schock ? Das Interesse ist rein beruflicher Natur . Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen der Verstorbenen und den Überlebenden eine rasche Genesung ohne Langzeitfolgen .

    • Josef Sommer am 12.02.2018 17:01 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Führen Sie eine Stricherlliste wer an welchem Schock gestorben ist? Berufliches Interesse...tzzzzz,

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  • Dienstauto am 12.02.2018 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Sicher ist bei der ÖBB die Abfertigung der Manager. Da ist die Sicherheit der Fahrgäste und ein Toter egal.

  • Wienerberg am 12.02.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    bedrohliche Entwicklung...

    Zugcrash am Bahnhof Meidling, dann der nächste in Klosterneuburg und nun in der Steiermark. Langsam häufen sich Unfälle mit der ÖBB. Ich finde diese Entwicklung schon langsam beängstigend, da eine Reise mit der ÖBB nun schon fast zur Mutprobe wird.

    • Norbert Ill Walzt am 12.02.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

      Maßlose Übertreibung

      Jeden Morgen aufzustehen und auf die Straße zu gehen ist einiges gefährlicher . Überlegen sie wieviele Kilometer die Öbb jeden Tag in Österreich zurücklegen in Relation zu den Unfällen . Natürlich ist jeder Unfall einer zuviel aber eine Reise mit den Öbb als Mutprobe zu titulieren finde ich wiederum von ihnen sehr mutig und maßlos übertrieben . Mein Beileid den Angehörigen der verunfallten Person . Hoffentlich kann das Unglück lückenlos aufgeklärt werden um daraus zu lernen damit so etwas nie wieder passieren kann .

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  • Kurt am 12.02.2018 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Der Obergescheite hat schon alles geklärt!

    • Bahnfan am 12.02.2018 14:57 Report Diesen Beitrag melden

      Theorien

      Hast du nichts anderes zu tun als leute zu beschimpfen die Theorien aufstellen

    • Gunti eli am 12.02.2018 15:30 Report Diesen Beitrag melden

      Perfekt

      @troll, nicht jeder denkt so langsam wie sie. Es gibt halt auch schnellere und intelligentere neben Ihnen auf dieser Welt.

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