Arm und Kopf aus Schnee befreit

27. Dezember 2017 17:54; Akt: 27.12.2017 17:54 Print

51-Jähriger ruft nach Lawinenunfall Ehefrau an

Bei einem Lawinenunglück am Mittwoch im Gemeindegebiet von Rinn (Bezirk Innsbruck Land) ist ein Italiener nur knapp mit dem Leben davon gekommen.

Der Mann wurde von der Lawine knapp 20 Meter mitgerissen (Bild: zeitungsfoto.at)

Der Mann wurde von der Lawine knapp 20 Meter mitgerissen (Bild: zeitungsfoto.at)

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Der 51-Jährige brach am Vormittag alleine zu einer Skitour zur Tulfeinalm am Glungezer auf. Laut Polizei löste er gegen 11.00 Uhr am Zirbenweg eine Schneebrettlawine aus, von der er rund 20 Meter mitgerissen und verschüttet wurde.

Dem Italiener gelang es selbst seinen Kopf und seinen rechten Arm aus den Schneemassen zu befreien und seine Ehefrau anzurufen.

Hubschrauber kann nicht landen

Seine Gattin verständigte daraufhin sofort die Einsatzkräfte. Ein Rettungshubschrauber flog zu der Unglücksstelle, konnte aber wegen des Föhnsturms nicht landen.

Ein Alpinpolizist und ein Bergretter wurden daher in der Nähe abgesetzt. Sie konnten den 51-Jährigen mit Tourenschiern erreichern und aus der Lawine graben.

Leicht unterkühlt

Der Mann überlebte den Lawinenabgang mit einer leichten Unterkühlung und Prellungen. Nach der Erstversorgung wurde er in das Krankenhaus Hall eingeliefert.


(wil)

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