Pistenunfall zur Geisterstunde

08. Februar 2018 10:37; Akt: 08.02.2018 10:52 Print

Rodler aus NÖ rauschen in Bach und bleiben stecken

Die beiden Niederösterreicher flogen von der Bahn in ein Bachbett. Wegen Dunkelheit und Tiefschnee konnten sie sich nicht mehr befreien – Rettungseinsatz.

Symbolfoto (Bild: picturedesk.com)

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Eine nächtliche Rodelabfahrt endete für zwei Niederösterreicher in einem Tiroler Krankenhaus.

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Vier Kumpanen waren am heutigen Donnerstag, gegen 00:30 Uhr auf dem Peheimalpweg in Obernußdorf mit zwei Rodeln talwärts gezischt. Eine 34-jährige Österreicherin sowie ein 24-jähriger Österreicher aus Niederösterreich, die sich gemeinsam auf einer Rodel befanden, kamen auf einer Seehöhe von ca. 1.760 Metern aus derzeit unbekannter Ursache vom Rodelweg ab und landeten im parallel verlaufenden Bachbett des Reggenbaches.

Da sich die beiden Personen aufgrund der Dunkelheit und des Tiefschnees nicht mehr selbständig befreien konnten, setzten die beiden Begleiter einen Notruf ab. Vier Männer der Bergrettung Lienz bargen schließlich gegen 02.00 Uhr die beiden Personen.

Die Niederösterreicher, die offensichtlich unterkühlt waren, wurden anschließend von der Rettung zur Beobachtung ins Krankenhaus Lienz eingeliefert.

(red)

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