Straßensperren in Osttirol

09. Januar 2018 18:28; Akt: 09.01.2018 19:37 Print

Schulen bleiben wegen Schneechaos geschlossen

Der Winter hat Osttirol voll im Griff. Wegen akuter Lawinengefahr bleibt die Felbertauernstraße bis Mittwoch gesperrt.

Aufgrund des Dauerregens und starker Schneefälle hat die Bezirkshauptmannschaft Lienz am Dienstag verschiedene Notmaßnahmen verfügt. Mehrere Straßen wurden geschlossen. (Bild: picturedesk.com)

Aufgrund des Dauerregens und starker Schneefälle hat die Bezirkshauptmannschaft Lienz am Dienstag verschiedene Notmaßnahmen verfügt. Mehrere Straßen wurden geschlossen. (Bild: picturedesk.com)

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Starker Regen- und Schneefall verursachten am Dienstag ein Verkehrschaos in Tirol. Die Felbertauernstraße zwischen Matrei und Mittersill musste in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperre bleibt zumindest bis Mittwoch 8 Uhr aufrecht. Osttirol ist demnach derzeit nur über Südtirol und das Pustertal erreichbar.


"Wegen akuter Lawinengefahr mussten in Osttirol am Dienstagabend einige Straßen gesperrt werden", meldete die ÖAMTC-Mobilitätsinformation. Derzeit sind folgende Straßenzüge betroffen:

- P1, Felbertauern Straße
- L17, Piller Straße
- L18, Kaunertal Landesstraße
- L25, Defereggental Landesstraße
- L26, Kalser Straße
- L273, Villgratentalstraße
- L358, Sankt Veiter Straße
- Sowie einige Gemeindestraße im Gemeindegebiet von Außervillgraten

Auch einige Schulen blieben vorsorglich geschlossen. An insgesamt acht Schulen gab es am Dienstag nach Absprache der Bürgermeister und Direktionen keinen Unterricht.


Wegen eines Felssturzes ist auch die Brennerstraße bei Schönberg voraussichtlich bis Mittwochfrüh gesperrt. Die Vinschgerbahn in Südtirol ist wegen der starken Regenfälle von einer Schlammlawine erfasst worden.

Josef Mair, Bürgermeister der Gemeinde Dölsach in Osttirol,
hat einige eindrucksvolle Bilder vom Schneechaos via Facebook geteilt:

Auch in Zermatt sorgten heftige Schneefälle dafür, dass der Ferienort von der Außenwelt abgeschottet ist. Rund 13.000 Touristen sitzen fest. Lesen Sie mehr dazu hier >>>

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(red)

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