Drama im Tiefschnee

08. Februar 2018 10:16; Akt: 09.02.2018 11:26 Print

Kitzbüheler Skilehrer verliert Wiener Bub (11)

Plötzlich war das Kind verschwunden! Eine knappe Stunde suchte der Skilehrer nach dem Elfjährigen. Die Bergrettung stieg mit einem Hubschrauber auf.

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Ein 40-jähriger Skilehrer aus Kitzbühel hat am Mittwoch den Schock seines Lebens bekommen: Gegen 12.40 Uhr war er zusammen mit seiner Gruppe aus fünf Jugendlichen und dem kleinen Bub (allesamt aus dem Raum Wien) in den Ehrenbachgraben abgefahren. Nach einigen Metern im Tiefschnee war der Elfjährige plötzlich weg – wie vom Erdboden verschlungen.

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Sofort setzte der Skilehrer einen Notruf ab und begann mit der Suche nach seinem abgängigen Schützling. Währenddessen wurde der Rest der Gruppe von einem seiner herbeigerufenen Kollegen sicher ins Tal geleitet.

Erst 50 bange Minuten später konnte der Bub von der alarmierten Bergrettung Kitzbühel vom Hubschrauber aus entdeckt werden. Mit einem Tau wurde das bereits leicht unterkühlte, aber sonst unverletzte Kind in das Bezirkskrankenhaus St. Johann geflogen.

Wie erste Ermittlungen ergaben, hatte der Bub bei einem Sturz einen Ski verloren und dann versucht, zu Fuß vom Berg abzusteigen. Über den Vorfall wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet werden, wie die Polizei mitteilte.


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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Harald am 08.02.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hubschrauber warum?

    Und warum musste ein Hubschrauber ihn ins Krankenhaus bringen? Der Spaß Kostet 15.000,- für nix, weder unterkühlt noch Lebensbedrohlich verletzt. Aber vielleicht kann man den Hubschrauber Rettungseinsatz Ohne Abtransport nicht verrechnen.

  • Papa Bär am 08.02.2018 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    unverständlich

    der letzte in der Gruppe ist der letzte und falls jemand stürzt wartet er auf ihn. Wenn es keinen zuverlässigen Letzten gibt, dann muss der Skilehrer halt in kurzen Abständen halten und schauen, wo die - vollzählige - Gruppe ist

    einklappen einklappen
  • M.arion am 10.02.2018 17:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wurde bei einem

    Schikurs auch einmal vergessen. Ich war die letzte der Gruppe und half einem anderen Schüler, der gestürzt war. Die Gruppe fuhr weiter. Plötzlich waren wir allein. Ich fuhr die Spur der Gruppe nach bis zu einer Querung. Das wars dann auch. Keine Ahnung wie sie weiter gefahren waren. Lauter kleine Wege und weit und breit niemand mehr. Es wurde dunkel. Ich beschloss mit meinem Mitschüler die Schi abzuschallen und ein Stück durch den Tiefschnee zu gehen bis zu den Lichtern von einem Bauernhof um nach dem Weg zu fragen. Als wir dann endlich ankamen, konnten wir uns auch noch ankeppeln lassen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • M.arion am 10.02.2018 17:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wurde bei einem

    Schikurs auch einmal vergessen. Ich war die letzte der Gruppe und half einem anderen Schüler, der gestürzt war. Die Gruppe fuhr weiter. Plötzlich waren wir allein. Ich fuhr die Spur der Gruppe nach bis zu einer Querung. Das wars dann auch. Keine Ahnung wie sie weiter gefahren waren. Lauter kleine Wege und weit und breit niemand mehr. Es wurde dunkel. Ich beschloss mit meinem Mitschüler die Schi abzuschallen und ein Stück durch den Tiefschnee zu gehen bis zu den Lichtern von einem Bauernhof um nach dem Weg zu fragen. Als wir dann endlich ankamen, konnten wir uns auch noch ankeppeln lassen.

  • Gerald am 08.02.2018 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Winterspass

    Ich finde man sollte hinterfragen ob dieser skilehrer die richtige Ausbildung, um in diesem Gelände Spaß zu haben, überhaupt hat. Die Reaktion des Jungen alleine abzusteigen ist für mich nicht logisch nachvollziehbar und zeigt dass die Gruppe nicht abgesprochen war. Für mich leider unverständlich

  • Harald am 08.02.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hubschrauber warum?

    Und warum musste ein Hubschrauber ihn ins Krankenhaus bringen? Der Spaß Kostet 15.000,- für nix, weder unterkühlt noch Lebensbedrohlich verletzt. Aber vielleicht kann man den Hubschrauber Rettungseinsatz Ohne Abtransport nicht verrechnen.

  • Papa Bär am 08.02.2018 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    unverständlich

    der letzte in der Gruppe ist der letzte und falls jemand stürzt wartet er auf ihn. Wenn es keinen zuverlässigen Letzten gibt, dann muss der Skilehrer halt in kurzen Abständen halten und schauen, wo die - vollzählige - Gruppe ist

    • kjjhgfdd am 08.02.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      passieren kann immer was

      Nur dem der den ganzen Tag zu Hause hockt, kann nix passieren.

    • Dasomen am 08.02.2018 12:22 Report Diesen Beitrag melden

      sport ist mord

      ich war bei schulskikursen immer der letzte. in der buckelpiste hat es mich zerlegt und die gruppe war auch weg. wir hatten aber einen treffpunkt vereinbart. immer beim ausgemachten skilift unten auf die gruppe warten. der lehrer ist sofort wieder rauf, hat dann die gleich abfahrt noch einmal gemacht. zum einsammeln der skier etc. oder um erste hilfe zu leisten falls nötig. das passiert einfach da kann man nix dagegen machen.

    • sinnfrei ;x am 08.02.2018 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      daheim passiert nix?

      die meisten Unfälle passieren in den eigenen 4 Wänden..

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