Unglück in Tirol

06. Januar 2018 12:17; Akt: 06.01.2018 12:17 Print

Zweiter Skifahrer nach Lawine tot geborgen

Ein deutscher Skifahrer kam am Freitag bei einem Lawinenabgang ums Leben. Ein ebenfalls 25-Jähriger wurde vermisst, er wurde am Samstag tot geborgen.

Einsatzkräfte der Bergrettung bei der Suche nach einem Verschütteten. (Bild: Bergrettung)

Einsatzkräfte der Bergrettung bei der Suche nach einem Verschütteten. (Bild: Bergrettung)

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Die Lawine am Großglockner begrub zwei Deutsche unter sich. Nach stundenlanger Suche wurde einer der beiden Skifahrer (25) am Freitag tot geborgen.

Nach dem zweiten Verschütteten suchten rund 70 Einsatzkräfte und drei Hubschrauber auf Hochtouren. Gegen 9.30 Uhr am Samstagvormittag wurde der 25-Jährige geortet und tot geborgen.

Von Freund vermisst

Laut Polizei waren die Bayern auf einem Skiausflug. Bei der Einfahrt in einen freien Skiraum am Freitagmittag hat sich offenbar ein Schneebrett gelöst.

Ein weiterer Kollege befand sich bereits im Tal. Als seine Freunde gegen 15 Uhr noch immer nicht ankamen, erstatte er eine Vermisstenanzeige. Zur selben Zeit entdeckten zwei einheimische Skifahrer die Lawine und alarmierten die Rettungskräfte.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • *666* am 06.01.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die "böse" Lawine am Großglockner

    sollte doch bekannt sein, dass zur Zeit witterungsbedingt erhöhte Lawinengefahr besteht, aber manche wollen es eben wissen und gscheiter als die Natur sein - nur, wie kommen dann die Rettungskräfte dazu, diese Wahnsinnigen - meist für "Gottes Lohn" - zu retten oder zu bergen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • *666* am 06.01.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die "böse" Lawine am Großglockner

    sollte doch bekannt sein, dass zur Zeit witterungsbedingt erhöhte Lawinengefahr besteht, aber manche wollen es eben wissen und gscheiter als die Natur sein - nur, wie kommen dann die Rettungskräfte dazu, diese Wahnsinnigen - meist für "Gottes Lohn" - zu retten oder zu bergen?