Beinhart! Ein Ingenieur verlor seinen Job, statt 5.200 Gehalt bekam er nur 1.500 AMS-Geld. Er bat seine Ex-Frau um Herabsetzung der Zahlungen - die verweigerte und das Gericht gab ihr recht.
Beinhart! Ein Ingenieur verlor seinen Job, statt 5.200 Gehalt bekam er nur 1.500 AMS-Geld. Er bat seine Ex-Frau um Herabsetzung der Zahlungen – die verweigerte und das Gericht gab ihr recht.
Vom angesehen Manager zum armen Schlucker: Nach der Scheidung kam dem Vorarlberger zusätzlich zur Familie auch noch der Job abhanden. Plötzlich ohne Geld, bat er seine Ex-Frau: "Gib' mir ein paar Monate Luft, ich kann jetzt keine 2.500 Euro Unterhalt für zwei Kinder und Alimente zahlen, es gehen maximal 600 bis 700 Euro. Ich suche und finde aber bald einen neuen Job."
Doch die Frau blieb hart und hetzte ihm den Exekutor auf den Hals. Der Gerichtsvollzieher nahm dem Vorarlberger das letzte Hemd, aus den Erlösen der Exekutionen wurden die Unterhaltsrückstände beglichen.
Monate später bekam der Vater vom Familiengericht einen neuen Bescheid ausgestellt. Die Unterhaltszahlungen wurden nun mit rund 700 Euro festgelegt. Der Ingenieur wollte die zuviel gezahlten Alimente zurück, verlor aber vor Gericht in Feldkirch, ging bis zum Obersten Gerichtshof und blitzte jetzt auch dort ab.
Jurist Gottfried Forsthuber aus Baden zum aktuellen OGH-Urteil: "Kindeswohl ist erstrangig, das ist klar. Aber dass ein Vater ausgepresst wird wie ein Zitrone, ist zu hinterfragen."
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