Polizei warnt vor "CEO Fraud"

30. Januar 2018 11:50; Akt: 30.01.2018 12:13 Print

Angestellte überwies fast 150.000 Euro an Betrüger

Die unbekannten Täter konnten die Frau mit gefälschten Email-Aufträgen ihres Chefs dazu bringen, ihnen fast 150.000 Euro an ausländische Konten zu überweisen.

Die unbekannten Täter gaben vor der Chef des Unternehmens zu sein. Symbolfoto (Bild: iStock)

Die unbekannten Täter gaben vor der Chef des Unternehmens zu sein. Symbolfoto (Bild: iStock)

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Wie jetzt bekannt wurde, ist ein Technologie-Unternehmen im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August 2017 aus dem Vorarlberger Bregenzerwald von gefinkelten Betrügern wie eine Weihnachtsgans ausgenommen worden.

Trotz Vorsicht seitens des Unternehmens gelang es der professionell agierenden Täterschaft eine Mitarbeiterin mittels gefälschter Emails des Geschäftsführers zu täuschen und dadurch zu fünf Auslandsüberweisungen mit einer Gesamtsumme von 149.800 Euro zu bewegen.

Schadensbegrenzung

Nach Bemerken des Betrugsfalles erstattete das Unternehmen zeitnah Anzeige beim LKA Vorarlberg. In enger Zusammenarbeit zwischen der geschädigten Firma und deren Bank sowie der Polizei und Staatsanwaltschaft gelang es folglich, einen Großteil der Gelder (rund 83.000 Euro) auf ausländischen Bankkonten sicherzustellen und rückzuführen. Dadurch konnte der Schaden für das betroffene Unternehmen deutlich begrenzt werden. Die Ermittlungen zur Täterschaft sind noch im Gange.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich vor der als "CEO-Fraud / Social Engineering" bekannten Betrugsmasche. Emails mit unüblichen Überweisungsaufträgen sollten äußerst kritisch hinterfragt und bei geringstem Zweifel durch telefonische oder persönliche Rücksprache abgeklärt werden.

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(red)

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