Tragischer Skiunfall

02. März 2018 20:40; Akt: 02.03.2018 20:43 Print

Kind (5) nach Sturz von Helfer mit Skidoo gerammt

Der Bub war in der Trasse eines Schlepplifts gestürzt. Ein Liftangestellter wähnte das Kind verletzt und brauste mit dem Skidoo zu Hilfe – und konnte nicht rechtzeitig bremsen.

Symbolfoto (Bild: iStock)

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Am 2. März, gegen 11.45 Uhr fuhr ein Fünfjähriger mit seiner Schikursgruppe mit dem Maisäß-Lift, einem Schlepplift, in Mittelberg bergwärts. Zwischen der zweiten und dritten Stütze verlor er das Gleichgewicht, kam zu Sturz und blieb unverletzt auf der linken Seite der Liftspur liegen. Seine Schilehrerin bemerkte den Sturz und teilte ihm mit, dass er in dieser Position auf ihr Eintreffen warten solle.

Gleichzeitig hatte ein Liftangestellter den Sturz bemerkt. Dieser ging davon aus, dass das Kind verletzt ist, da es nicht mehr aufstand und weiterfuhr. Er fuhr mit einem Skidoo der Pistenrettung in Richtung des Schleppliftes und versuchte oberhalb des Kindes stehen zu bleiben. Dies missglückte und der ca. 450 Kilo schwere Skidoo rutschte im Schnee etwa einen halben Meter nach links und kippte anschließend auf die Seite und klemmte das Kind im Bereich der Sitzfläche des Skidoo ein.

Das Kind wurde vom Liftangestellten und zwei Zeugen aus der Lage befreit. Nach der ärztlichen Behandlung Vorort und Beobachtung im Kinderkrankenhaus Kempten wurde das Kind wieder entlassen.

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(red)

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