Motorradfahrer gerammt

21. Juli 2018 19:17; Akt: 21.07.2018 19:17 Print

Polizei sucht nach Zeugen von Wahnsinnsfahrt

Nachdem ein 34-jähriger Mann in Dornbirn bei einer Wahnsinnsfahrt mit seinem Auto eine Person verletzte, sucht die Polizei nach Zeugen.

Die Polizei stoppte einen Raser. (Bild: iStock)

Die Polizei stoppte einen Raser. (Bild: iStock)

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Am Freitag gegen 16.30 Uhr fuhr ein 34-Jähriger Mann ohne gültige Lenkberechtigung mit einem Auto auf der Hohenemser Straße (L 203) von Lustenau kommend in Fahrtrichtung Kreisverkehr beim Schweizerhaus. Auf dieser Fahrtstrecke bedrängte er bereits eine 30-jährige Autolenkerin, die in die selbe Fahrtrichtung fuhr.

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Durch sein aggressives und unkontrolliertes Fahrverhalten wäre es beinahe dort schon zu einem Verkehrsunfall gekommen. Anschließend fuhr der 34-Jährige in den Kreisverkehr ein und verließ diesen bei der Ausfahrt Schweizerstraße (L 45) mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Dornbirn. Zur selben Zeit fuhr ein 23-Jähriger Mann mit seinem Kleinmotorrad auf der Schweizerstraße in Fahrtrichtung Dornbirn.

Motorradfahrer gerammt

Auf Höhe der Autobahnunterführung wurde das Kleinmotorrad vom Pkw-Lenker touchiert. Der Motorradfahrer wurde vom Fahrzeug geschleudert und kam rund 75 Meter nach dem Kollisionspunkt zum Liegen. Er erlitt Prellungen, Stauchungen und Abschürfungen an Extremitäten und im Rückenbereich. Der Autolenker hielt nicht an und fuhr zur Autobahnauffahrt Dornbirn Süd.

Eine Streife der Polizeiinspektion Hohenems konnte die Verfolgung des Wagens auf der A14 in Fahrtrichtung Feldkirch aufnehmen. Der Lenker ignorierte sämtliche Anhaltezeichen der Streife und fuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Oberland. Er verließ bei der Autobahnabfahrt Klaus/Koblach die Autobahn und fuhr in Richtung Klaus. Dort konnte er bei einem Firmengelände angehalten werden.

Aufruf an Zeugen

Im Zuge der Verfolgung war auch der Polizeihubschrauber Libelle eingesetzt. Der Lenker verweigerte einen Alkoholtest. Der 34-Jährige wird an die Staatsanwaltschaft Feldkirch und an die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn angezeigt. Unmittelbare Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Dornbirn zu melden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arne Björndahl am 21.07.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider kein Führerschein...

    Er konnte leider die Führerscheinprüfung nicht auf Arabisch ablegen...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Arne Björndahl am 21.07.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider kein Führerschein...

    Er konnte leider die Führerscheinprüfung nicht auf Arabisch ablegen...

    • Georg W. am 22.07.2018 07:12 Report Diesen Beitrag melden

      Woher kennen Sie denn die Nationalität?

      Auf verschiedenen News-Portalen habe ich keine Angabe gefunden. Waren Sie Beteiligter/Zeuge oder spekulieren Sie nur?

    • Steffi am 22.07.2018 08:42 Report Diesen Beitrag melden

      an Georg

      Naja, wer setzt gerne das Auto als Waffe ein? Wäre jetzt kein Einzelfall. Haben sie Beweise für das Gegenteil oder spekulieren sie nur?

    • Heimatland am 22.07.2018 09:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Georg W.

      Wenn es ein einheimischer gewesen wäre, würde es im Artikel so stehen!

    • Bernd Höcke am 22.07.2018 10:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Steffi: Wow!

      Sie schaffen es tatsächlich aus einer Alkohol- und/oder Drogenfahrt einen terroristischen Hintergrund zu basteln. Respekt!

    • Steffi am 22.07.2018 10:48 Report Diesen Beitrag melden

      An Bernd Höcke

      Woher wissen sie, dass es eine Alkoholfahrt war? Es wurde kein Alkoholtest gemacht. Auch kein Drogentest. Sie haben eben gebastelt.

    • Vorname Nachname am 22.07.2018 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bernd Höcke

      Wo sie recht hat, hat sie recht !

    • Rudi am 22.07.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Vorname Nachname: Mit ihrem Hinweis,

      dass das Auto als Waffe eingesetzt wurde? Na, ich weiß nicht, das ist mir zu pauschal. Dann müsste ja auch jeder Österreicher seine Kinder im Keller einsperren, und das ist (hoffentlich) nicht der Fall.

    • ray becker am 22.07.2018 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bernd Höcke

      normal wird aus einer terroristischen aktion eine traumatisierte alkohol oder drogentat gemacht.

    • Pippi Langstrumpf am 22.07.2018 19:31 Report Diesen Beitrag melden

      @ray becker: 2 x 3 macht 4 + 3 macht 9e

      Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt...

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