Zuviel THC

31. Juli 2017 06:46; Akt: 31.07.2017 08:37 Print

Unser Zoll kämpft gegen Schweizer Hanf-Tschick

Weil die Hanf-Tschick aus der Schweiz den in Österreich erlaubten THC-Wert übersteigen, wird die Grenze zur Schweiz künftig strenger kontrolliert.

(Symbolbild) Auch wenn der THC-Wert der Schweizer Hanfzigaretten weit unter dem eines Joints liegt, so ist er für österreichische Gesetze trotzdem zu hoch. (Bild: Fotolia)

(Symbolbild) Auch wenn der THC-Wert der Schweizer Hanfzigaretten weit unter dem eines Joints liegt, so ist er für österreichische Gesetze trotzdem zu hoch. (Bild: Fotolia)

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Die österreichischen Zollbehörden machen mobil gegen die Schweizer Hanfzigaretten. Sie wollen die Grenzübergänge zur Schweiz strenger kontrollieren, um die Einfuhr der Raucherware zu verhindern. Das berichtet die Schweizer "SonntagsZeitung".

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Die Hanf-Tschick "made in Switzerland" würden den in Österreich gesetzlich erlaubten THC-Wert übersteigen, heißt es beim zuständigen Finanzministeriuim in Wien. "Somit fallen sie unter den Begriff Suchtgift und unter das Suchtmittelgesetz."

Die Hanfzigaretten haben einen THC-Anteil von unter einem Prozent. Damit ein Joint einen Cannabis-Rausch auslöst braucht es einen Anteil von etwa 15 Prozent.

"Risikoorientierte Kontrollen"

Die österreichische Zollverwaltung sei sich "der Problematik bewusst" und führe "risikoorientierte Kontrollen" durch, sagt eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber der Zeitung. Geplant seien auch "Schwerpunktaktionen an der Grenze zur Schweiz und Liechtenstein". Wer mit den Hanf-Tschick erwischt wird, riskiert in Österreich eine Geldstrafe – oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten.

Anfang Woche hatte bereits die deutsche Zolldirektion darauf hingewiesen, dass die Einfuhr der Hanfzigaretten in Deutschland strafbar sei.

Sofort ausverkauft

Vergangene Woche war der offizielle Verkaufsstart der Hanfzigaretten in der Schweiz. Bereits Mitte Woche waren sie in fast allen 700 Coop-Filialen ausverkauft. Die Hanfzigaretten werden auch in den Schweizer Filialen der Supermarkt-Kette Spar angeboten. Ein Packerl kostet 19,90 Franken - umgerechnet 17,50 Euro.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Klans Stritzi am 31.07.2017 07:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pff

    Als ob es Kane schlimmeren Sachen geben würd um de euch kümmern solltets

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  • Willi am 31.07.2017 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cannabis Genussmittel Freigabe

    Saufen sich tagtäglich mit der härtesten Droge überhaubt (Alkohol) die Birne voll und machen um ein genuss und Heilmittel wie Cannabis ein solches Theater. Verrückte Welt in der wir leben. Gebt das harmlose Kraut endlich frei. Und ruhe wird einkehren. Und wenn's gut gemacht wird gibt's sogar noch ein staatlicher Reichtum durch enorme Steuer mehreinnahmen.

  • aculeo am 31.07.2017 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    kümmert euch um wesentliches

    soll jeder entscheiden können, was er tut oder läßt. der staat kümmert sich in vielen belangen nicht um seine bürger, warum tut er hier so. und tausende dealer ins land lassen, ist das schutz?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Christian Thurner am 01.08.2017 09:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hr

    Suchtgift??? Seit wann wird man auf Hanf süchtig???

  • Bertl K. am 01.08.2017 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    "pöhses Haschisch"

    Danach wird strengstens gefahndet, während Kriegswaffen und so einige wirklich gefährliche Drogen, plus angebliche Flüchtlinge unkontrolliert die Grenzen überqueren dürfen !? Ich wünsche inständig daß diese Union an ihrer Plödheit zerbricht, bevor wir dank ihrer Zwänge zerbrechen ! Denn innerhalb derer darf ALLES frei herumgekarrt werden, damit sogar Kriminelle sich ungeschoren bereichern können....

  • MB1 am 31.07.2017 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hanftschick

    Geht's noch? Anstatt die Grenzen vor richtigen Verbrecher zu schützen! Es geht steil bergab mit uns und Europa!

  • Fritz Ü am 31.07.2017 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Grüzi

    Die Schweiz ist halt fortschrittlich.

  • fuhrinat am 31.07.2017 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hanf

    Aus gesundheitlichen gründen wäre ich auch dafür, allerdings mit der Bedingung nicht mehr im Straßenverkehr teilzunehmen.

    • Johnny am 31.07.2017 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @fuhrinat

      Wieso soll ich nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, nur weil ich ab und zu was rauche? Solange ich nicht beeinträchtigt fahre ist doch alles in Ordnung, oder?

    • herst horst am 31.07.2017 20:06 Report Diesen Beitrag melden

      cannabis-aufklärung

      die wirkung von cannabis hängt von verschiedenen dingen ab. es wirkt ein durchschnittlicher "joint", also eine kleine zigarrette mit etwas cannabis drin, zwischen einer viertelstunde und zwei stunden. ich würde empfehlen nach dem genuß von cannabis am selben tag nicht mehr autozufahren. leider deckt sich das nicht mit der gesetzeslage. es werden leute die nie in von cannabis beeinrächtigtem zustand auto gefahren sind mit urin-drogentests sekkiert die nicht den wirkstoff sondern unwirksame metaboliten davon mit einem cut-off-wert von 50 ng (nanogramm) pro ml nachweisen. fortsetzung folgt..

    • herst horst am 31.07.2017 20:12 Report Diesen Beitrag melden

      cannabis-aufklärung teil 2

      die wirkung hängt vom körpergewicht, der gewöhnung, der stärke etc. ab. der urin-nachweis von unwirksamen thc-metaboliten ist natürlich eine reine schikane, das gehört umgehend abgeschafft. der vergleich mit alkohol wäre: jemand der ein seiterl trinkt darf danach ein monat nicht autofahren. so behandelt man cannabiskonsumenten! zusätzlich werden cannabiskonsumenten gesundheitsamtlich behandelt, es wird eine psychotherapie vorgeschrieben (!). man stelle sich das bei den biertrinkern vor! die psychiatrischen gutachten die nötig sind um wieder autozufahren kosten ein vermögen.

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