Bis zu 80 Zentimeter

02. Januar 2017 09:48; Akt: 02.01.2017 11:49 Print

Dauerfrost und Schnee im Anmarsch

Der Winter zeigt schon in der ersten Woche des neuen Jahres, dass er seinem Namen doch noch gerecht werden will: In den Nord- und Zentralalpen zeichnet sich bis Freitag der erste ergiebige Schneefall der Saison ab - Skigebiete können aufatmen.

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(Bild: Einsatzdoku/Lechner)

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Gleichzeigt erreicht am Donnerstag ein Schwall sibirischer Kaltluft Österreich. Damit gehen die Temperaturen massiv zurück, die Temperaturen kommen am Freitag, dem Dreikönigstag, bei eisigem Nordwind nicht mehr über minus 10 bis minus 3 Grad Grad hinaus. Im Gebirge herrscht strenger Dauerfrost, zudem muss man mit Schneeverwehungen rechnen. Weiter warten auf Neuschnee heißt es allerdings für den Süden.

In der Nacht auf Montag bringt eine Kaltfront den Nordalpen zum Teil den ersten nennenswerten Neuschnee seit vergangenen November. "Die Mengen halten sich mit maximal 5 bis 15 Zentimeter zwar vorerst in Grenzen", so UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Das ist aber erst der Beginn einer recht nassen und für die Nordalpen schneereichen Wetterphase." Der nächste Schneefall kündigt sich mit dem Tief  Axel schon ab Mittwoch an, dann kann es häufig und ergiebig schneien. In den Nordstaulagen, also Gegenden in denen sich Wolken am Gebirge verdichten und aufstauen, von Vorarlberg bis nach Niederösterreich sowie in der nördlichen Obersteiermark kommen bis Freitagfrüh noch einmal 40 bis 70 Zentimeter dazu.

Sibirische Kaltluft ab Donnerstag

Dazu schneit es meist bis in die Täler, nur vorübergehend kann es sich unterhalb von rund 500 Meter auch um Schneeregen oder Regen handeln. In der Nacht auf Donnerstag wird es allerdings richtig kalt. Sibirische Kaltluft sorgt vom Tiroler Unterland ostwärts sowie generell auf den Bergen noch einmal für einen massiven Temperaturrückgang. In 1.500 Meter werden etwa auf der Rax am Freitag nur noch minus 16 Grad erreicht, mit dem starken Wind fühlen sich die dann wie minus 30 Grad an. In den Niederungen kommen die Temperaturen nicht mehr über minus 10 bis minus 3 Grad hinaus. Starker, teils sogar stürmischer Nordwestwind verschärft die Kälte zusätzlich und sorgt stellenweise für massive Schneeverwehungen.