Hochdruckgebiet im Anmarsch

16. April 2018 10:28; Akt: 16.04.2018 10:40 Print

Bis zur Wochenmitte trübt Wüstenstaub die Sicht

Während die Woche noch unbeständig beginnt, setzt sich ab Mittwoch viel Sonnenschein durch. Dann verabschiedet sich auch der Saharastaub aus der Luft.

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Ein Tiefdruckgebiet mit Kern über dem Mittelmeer sorgt laut Wetterdienst UBIMET zu Beginn der neuen Woche vorübergehend für unbeständiges Wetter. Am Montag sind besonders im Süden und Osten Schauer und Gewitter einzuplanen, zudem sind aufgrund des hohen Gehalts an Saharastaub in der Luft auch wieder Staubablagerungen auf Autos und Dachfenstern zu erwarten.

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Der Dienstag bringt ebenfalls noch ein paar Regenschauer, ab Mittwoch stellt sich aber wieder verbreitet sonniges und mildes Frühlingswetter ein.

Ö3-Wetterfrosch Daniel Schrott zeigt, wie es aussieht, wenn "die Sahara Wien trifft":


Schauer und Gewitter zu Wochenbeginn

Am Montag überwiegen die Wolken und über den Tag verteilt ziehen besonders im Süden und Westen vermehrt Regenschauer durch. Tagsüber gibt es zwar bevorzugt im Osten auch längere trockene Phasen, am Nachmittag ist man vor Schauern aber auch hier nicht gefeit. "Von Unterkärnten über die Steiermark bis zum Burgenland sind auch ein paar Gewitter einzuplanen", prognostiziert UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Der Dienstag startet bewölkt mit ein wenig Regen im Bereich der Nordalpen sowie im Südosten. Im Tagesverlauf ziehen an der Alpennordseite noch ein paar teils gewittrige Schauer durch, sonst stellt sich trockenes Wetter ein und die Wolken lockern zögerlich auf. Bei mäßigem bis lebhaftem Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen 12 und 21 Grad.

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Viel Sonnenschein ab der Wochenmitte

Im Laufe der Woche, genauer ab Mittwoch, etabliert sich über Nordeuropa ein mächtiges Hochdruckgebiet. Mit einer östlichen Strömung gelangen dabei wieder trockene und weiterhin milde Luftmassen ins Land. "Am Mittwoch stellt sich wieder verbreitet sonniges Frühlingswetter ein", sagt Spatzierer. Die hochnebelartigen Restwolken an der Alpennordseite lockern rasch auf und die Temperaturen erreichen 15 bis 23 Grad. Auch der Saharastaub ist dann kein Thema mehr.


Der Donnerstag bringt nach Auflösung einzelner Frühnebelfelder sogar strahlenden Sonnenschein, über weite Strecken ist der Himmel wolkenlos. Der Wind spielt im Gegensatz zu den vergangenen, oft föhnigen Tagen zudem nur noch eine untergeordnete Rolle und die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad.

Frühsommerliche Temperaturen in Sicht

Am Freitag und Samstag setzt sich das sonnige Wetter fort, zudem geht es mit den Temperaturen deutlich bergauf: "Besonders im Oberinntal zeichnen sich sogar Höchstwerte von bis zu 27 Grad ab", so der Meteorologe. Das außergewöhnlich milde und sonnige Aprilwetter setzt sich somit fort.

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(red)

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