Gemeinde greift ein

15. November 2017 07:28; Akt: 15.11.2017 09:02 Print

"Aus" für den Radsalat in Wien angekündigt

von Walter Pohl - Erste Regeln bis Jahresende: Neues Limit für Stehzeit, keine neuen Räder bis zum Frühling und 65 Euro Abschleppstrafe.

Auch solcher Blödsinn soll eine Ende haben. (Bild: zVg)

Auch solcher Blödsinn soll eine Ende haben. (Bild: zVg)

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Das Chaos rund um die asiatischen Leihräder in Wien führt nun zu konkreten Maßnahmen der Gemeinde. Martin Blum von der Mobilitätsagentur kündigt zeitnah (bis Weihnachten) konkrete Regelungen für die "oBike" und "Ofo"-Anbieter an, weil der Radverleih "nicht so wünschenswert funktioniert", wie eigentlich gedacht.

– Abschlepplimit: Falsch abgestellte oder desolate Bikes müssen spätesten zwei Stunden nach der Meldung vom Verleiher abgeholt werden.

Aufstellstop: Bis zum Frühling 2018 dürfen keine zusätzliche Räder in der Stadt aufgestellt werden.

Abschleppstrafe: Für Räder, die von der MA48 abgeschleppt werden, wird dem Verleiher eine Gebühr von 65 Euro verrechnet, jeder Tag am Abstellplatz in Simmering kostet zusätzlich sieben Euro.

Regelwerk: Bis zum Jahresende soll von der zuständigen Magistratsdirektion ein umfassendes Regelwerk zum Umgang mit den Leihrädern erarbeitet werden. Denn, so Martin Blum: "Mögliche Verbote müssen natürlich rechtskonform sein und das ist im öffentlichen Raum eine besonders heikle Aufgabe."

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arno am 14.11.2017 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Unfähig

    Der Blum ist völlig unfähig, warum hat das so lange gedauert?

  • Robert am 14.11.2017 22:39 Report Diesen Beitrag melden

    Radlfohrn

    Die Gelbe Farbe wäre vielleicht auch für die Einkaufswagerln eine Idee,die findet man dann auch leichter in Gebüschen usw.Naja gibt ja zu wenig Personal für die ganze Überwachung .Daher mi dawischens eh ned,ist bei einigen die Devise .Kavaliersdelikt eben._.Man kann leider nur empfindlich Strafen,das es so richtig schmerzt,anders verstehen es die meisten nicht.

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  • Brani am 15.11.2017 07:44 Report Diesen Beitrag melden

    Brani

    Ihr versteht den "Sachverhalt" scheinbar nicht! Jeder , der sich registriert, muss einmalig ca. 70 zahlen -also , die Fahrräder sind schon längst ausbezahlt / kostenlos... Und - nicht Chinesen sind daran schuldig, sondern viele Faule und depperte, die so was nicht zu schätzen wissen !! Scheinbar fehlen vielen von unseren inländischen und ausländischen MitbürgerInnen die grundlegende Erziehung , die sie, leider, zu Hause, aber auch in der Schule nicht bekommen/gelernt haben

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Die neusten Leser-Kommentare

  • WolfgangHeute am 16.11.2017 20:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ofo Räder

    Beweisfotos lassen sich leider nicht beifügen. Kommentare aber leicht löschen.

  • Abdullah am 15.11.2017 17:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch die lassen sich ewig Zeit

    In der Hainburgerstrasse stehen mindestens 6 von diesen Bikes schon seit mehr als 2 Wochen wild herum. Niemanden scheints zu kümmern auch das Magistrat im 3. nicht. Diese werden wohl noch lange hier stehen. Habe es vor einer Woche gemeldet. Die stehen immer noch da.

  • Boletus edulis am 15.11.2017 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andere

    Menschen die Auto-, Radfahrer und Fussgänger gleichzeit sind gibt es wohl nicht in Wien. Aber 1.800.000 "Andere". Aber nicht weil die Politik schuld daran ist, sondern weil,das Volk nicht reif genug ist. Sorry, da sagen zu müssen, aber auch bei den autothonen Wienern gibts genug Fehlverhalten.

  • Tanja am 15.11.2017 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Sie sollten gleich alle Fahhräder auf öffentlichen Straßen verbieten - Sicherheit geht vor politischem Wahnsinn

  • Hackler am 15.11.2017 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Migranten

    Ich habe bis jetzt nur Migranten mit diesen Rädern gesehen. Warum?? Weil sie Gesetze nicht akzeptieren.