‚Nicht zufriedenstellend‘

02. Februar 2018 12:56; Akt: 02.02.2018 12:56 Print

ÖVP stellt Rot-Grün schlechtes Zeugnis aus

Nach Gesprächen mit über 2.000 Wienern stellt die Wiener ÖVP der Stadtregierung ein "Armutszeugnis" aus. Und sie fordert die rasche Übergabe des Bürgermeisteramtes.

v.li.: JVP-Bezirksrat Ebrahim Radwan, Stadtrat Markus Wölbitsch und VP-Landesobmann Nico Marchetti  (Bild: ÖVP Wien)

v.li.: JVP-Bezirksrat Ebrahim Radwan, Stadtrat Markus Wölbitsch und VP-Landesobmann Nico Marchetti (Bild: ÖVP Wien)

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"Heute nehmen rund 220.000 Wiener Schüler ihre Schulnachricht mit nach Hause. Auch Rot-Grün II bekommt von der Jungen ÖVP nach Ablauf der ersten Hälfte der Regierungsperiode ein Halbjahreszeugnis ausgestellt. Dass dieses mit einem ‚Nicht zufriedenstellend‘ für die Landesregierung ausfällt, ist kein Wunder bei der Arbeit der Wiener Stadtregierung", so ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch, JVP-Landesobmann Nationalrat Nico Marchetti und JVP-Bezirksobmann Ebrahim Radwan am Freitag. "Bei Rot-Grün stehen seit der Regierungsbildung lediglich Nachfolgefragen im Fokus", so Wölbitsch.

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Die ÖVP fordert eine rasche Übergabe des Bürgermeisteramts von Michael Häupl an Michael Ludwig: Die Übergabe des Bürgermeisteramtes und die Neuwahl der Stadträte soll "jetzt passieren". Die rot-grüne Stadtregierung habe bereits genug Zeit verschwendet. "Der neue Bürgermeister könnte im nächsten Gemeinderat am 23. Februar gewählt werden. Dann können endlich wieder Zukunftsfragen im Zentrum der rot-grünen Stadtregierung stehen“, so der ÖVP-Stadtrat am Freitag.

Die ÖVP sei grundsätzlich bereit, Ludwig zu unterstützen. Bedingung: Er müsse die Fragen zufriedenstellend beantworten, die auf Initiative von ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel über die Homepage Bürgermeister-Check gesammelt werden. "Von den Antworten hängt es ab, ob Ludwig unsere Unterstützung erhält oder nicht. Denn wir wollen endlich wieder Klartext für Wien und die Wiener!, heißt es von der Wiener ÖVP.

Schlechtes Zeugnis für Stadtregierung

Im Rahmen der JVP-Kampagne „Voice of Vienna“ konnten die Wiener in den vergangenen Wochen die Arbeit der rot-grünen Stadtregierung benoten. Insgesamt seien über 2.000 Gespräche geführt worden. "Die Menschen haben uns bestätigt, dass Rot-Grün zu wenig arbeitet", betont JVP-Bezirksobmann Ebrahim Radwan, der Initiator der Kampagne. "Wir sind direkt auf die Bürgerinnen und Bürger zugegangen und wollten der rot-grünen Stadtregierung eine ‚Schulnachricht‘ zum Nachdenken mitgeben. Die Bevölkerung erteilte ihr jedoch ein Armutszeugnis." Abgefragt wurde die Zufriedenheit in den Kategorien Integration (Note 4-), Bildung (Note 4), Verkehr (Note 4), Gesundheit (Note 3-) und Wohnen (Note 3-). Zudem sei die Bürgernähe der Stadtregierung ganz klar ein „Nicht zufriedenstellend“.

Frühwarnung an Ludwig

Schönreden bringe nun nichts mehr, das zeige die Schulnachricht deutlich. "Wir wollen heute eine Frühwarnung an Michael Ludwig aussprechen. Wir müssen nun endlich das tun, was notwendig ist, um in den schlechtbenoteten Themenbereichen vorwärts zu kommen", so Marchetti.

(Red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Holger am 02.02.2018 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Wahnsinn das die frei herumlaufen

    Rot-Grün in Wien gehören wegen Steuergeldverschwendung und Amtsmißbrauch eingesperrt !

    einklappen einklappen
  • Nocheinposter am 03.02.2018 03:35 Report Diesen Beitrag melden

    Danke für nichts

    Ich wäre froh wenn RotGrün nicht mehr arbeiten würde! Dann wird zumindest nicht mehr Unsinniges beschlossen und Geld von uns Steuerzahlern verschwendet!

  • Ein Freund von dir. am 06.02.2018 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Naja Nico....

    Man muss halt sich die Frage stellen, wie objektiv und wer an dieser Umfrage teilgenommen hat. Die Gütekriterien einer richtigen Befragung stelle ich hier in Frage.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ein Freund von dir. am 06.02.2018 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Naja Nico....

    Man muss halt sich die Frage stellen, wie objektiv und wer an dieser Umfrage teilgenommen hat. Die Gütekriterien einer richtigen Befragung stelle ich hier in Frage.

  • Nocheinposter am 03.02.2018 03:35 Report Diesen Beitrag melden

    Danke für nichts

    Ich wäre froh wenn RotGrün nicht mehr arbeiten würde! Dann wird zumindest nicht mehr Unsinniges beschlossen und Geld von uns Steuerzahlern verschwendet!

  • Holger am 02.02.2018 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Wahnsinn das die frei herumlaufen

    Rot-Grün in Wien gehören wegen Steuergeldverschwendung und Amtsmißbrauch eingesperrt !

    • Das omen am 02.02.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

      vorsicht mit posts

      ich schreibe es immer wieder. wenn sie beweise für ihre beschuldigungen haben dann bitte eine anzeige. haben sie keine beweisse können sie das mit ihren freunden besprechen oder dergleichen aber posten sie es nicht. es ist dann eine verleumndung. auch wenn man zu 99% weiss das es stimmt, reicht das nicht aus. sie müssen beweise vorbringen. und ich bin mir sicher dass sie keine haben. da bleibt dann aber noch das eine prozent. welches plötzlich eine kehrtwende machen kann in dem das man feststellt das vermeintliche tatsachen nur halbwahrheiten waren. dann wäre ihre meldung eine fake news.

    • herbiek68 am 03.02.2018 08:01 Report Diesen Beitrag melden

      Falsche Info

      @ Das omen, Hr.Gescheit Verleumdung ist wenn man eine Person einer Starfbaren Handlung bezichtigt !! VEWECHSLE nicht "Üble Nachrede § 111 StGB" und "Verhetzung § 283 StGB" mit einer Verleumdung Hr. Professor !! Verleumdung § 297 StGB Bei Verleumdung wird jemand verdächtigt, eine strafbare Handlung begangen zu haben, obwohl klar ist, dass der Vorwurf falsch und die Person dadurch gefährdet ist, von Polizei oder Staatsanwaltschaft verfolgt zu werden.

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