Obdachloser gefunden

14. September 2018 12:46; Akt: 14.09.2018 13:22 Print

Prater-Bewohner kriegt jetzt ein neues Zuhause

Acht Jahre lang hauste ein 40-jähriger Rumäne in einem illegalen Versteck im Prater. Nach tagelanger Suche wurde er am Donnerstag gefunden. Seit Freitag hat er ein Dach über dem Kopf.

Bildstrecke im Grossformat »

Acht Jahre lang lebte der Rumäne unentdeckt zwischen den Bäumen nahe der Ostbahnbrücke.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Tagelang dauerte die Suche nach dem Obdachlosen, der sich in einem Versteck im Wiener Prater ein eigenes Heim aufgebaut hatte – mit Kochtöpfen, Bäumen als Kleiderständern und einem Schlaflager.

Nach dem Hinweis eines Passanten lief die Suche nach dem Mann, der seit acht Jahren dort wohnen dürfte, auf Hochtouren. Am Donnerstag Abend gab es dann einen Erfolg: Mitarbeiter von "Obdach Wien" trafen den 40-jährigen Mann an, versuchten, ihn zu überreden, in ein Obdachlosenheim zu ziehen. "Er hat sich zuerst geweigert, mitzugehen", sagt Horst Lassnig, Pressesprecher der Gruppe "Sofortmaßnahmen und Stadtservice Wien".

Neues Zuhause in Obdachlosenheim

Am Freitag Vormittag versuchten die Mitarbeiter von "Obdach Wien" wieder ihr Glück – mit Erfolg. "Im Laufe des Vormittags hat er sich bereit erklärt, in eine Einrichtung von Obdach Wien zu ziehen", so Lassnig. Der 40-jährige Mann hat jetzt ein neues Zuhause im 17. Bezirk. Und: Die Schlaf- und Wohnstelle des Obdachlosen im Prater wurde geräumt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christian am 14.09.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Österreich das Sozialamt dieser Welt?

    Sollte man diese Person nicht gleich der rumänischen Caritas übergeben? Denn zu einem legalem Aufenthalt in Österreich fehlt ihm eine ordentliche Beschäftigung bzw. ein entsprechendes Einkommen!

    einklappen einklappen
  • Max am 14.09.2018 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Wer zur Arbeitssuche nach Österreich kommt, soll sich dort nur noch sechs Monate aufhalten. Findet er in dieser Zeit keine Stelle, muss er wieder ausreisen. Länger zu bleiben ist nur möglich, wenn eine konkrete Aussicht auf einen Job besteht. Wieder etwas, was in diesem Land auf dem Papier existiert

    einklappen einklappen
  • Heimatland am 14.09.2018 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fragliche Aktion

    naiv zu denken, jemand, der8 Jahre im Wald lebte, würde sich in einer Unterkunft wohlfühlen und anpassen! Was ich mich frage: Wer hat ihn bisher unterstützt, denn von Pilzen und Beeren kann er nicht 8 Jahre gelebt haben.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Berger K am 15.09.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    aber nur wenn er Inländer ist

    ÖAMTC: Vorsicht beim Wildcampen hohe Strafen drohen: Wer in der freien Natur campt muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

  • Bampisch am 15.09.2018 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    nicht nur in Wien, gilt nur für Össis

    wildes Camping und verunreinigen von öffentlichen Plätzen oder Wälder verboten, Brandschutz in Wäldern usw....

  • Tom am 15.09.2018 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Illegal?

    Warum ist es illegal? Wird jetzt schon vorgeschrieben, dass man zahlen muss für eine Wohnung? Sollte doch jedem selbst überlassen sein oder? Natürlich hätte er es sauberhalten müssen.

    • persephone am 16.09.2018 21:27 Report Diesen Beitrag melden

      tom, tom

      Wer sich am Ort X länger als ein paar Tage aufhält, muss sich entsprechend dem Meldegesetz dort amtlich melden. Glaubst, der Direktor des Stadtgartenamtes unterschreibt ihm als Unterkunftgeber den Meldezettel?

    einklappen einklappen
  • Bine Wien am 15.09.2018 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Na klar

    Freitag hats ja zu regnen begonnen. Wenn das Wetter schön ist, gehts wieder hinaus in die freie Natur ....

  • Serverl am 15.09.2018 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    zum Haareraufen

    Abschieben und gut ist. Warum müssen wir uns mit solchen Menschen ständig abgeben?

    • Karl am 15.09.2018 10:10 Report Diesen Beitrag melden

      Wienerische Ideenvielfalt

      Wie kommt man auf die Idee einen Rumänen abzuschieben?

    • lucifer am 15.09.2018 15:56 Report Diesen Beitrag melden

      so so

      sei froh so lange wie wir nur auf solche ideen kommen. es gibt auch andere denkansätze..ganz andere.

    einklappen einklappen