50 Securitys unterwegs

06. Dezember 2017 12:16; Akt: 06.12.2017 12:31 Print

So streng kontrolliert das Öffi-Sicherheitsteam

Die Wiener Linien ziehen eine Zwischenbilanz zum neu aufgestellten Sicherheitsteam: Die Spielregeln in den Öffis werden streng kontrolliert.

Schon jetzt sind 40 Securitys des neuen Wiener-Linien-Sicherheitsteams unterwegs. Bis Ende des Jahres werden es 50 Sicherheitsmitarbeiter sein. (Bild: Wiener Linien)

Schon jetzt sind 40 Securitys des neuen Wiener-Linien-Sicherheitsteams unterwegs. Bis Ende des Jahres werden es 50 Sicherheitsmitarbeiter sein. (Bild: Wiener Linien)

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Hunde ohne Beißkorb und Leine, Betteln oder Radfahren am Bahnsteig: Das stört die Fahrgäste am meisten. Damit die Spielregeln eingehalten werden, stellen die Wiener Linien ihr Sicherheitsteam neu auf. Bis Ende 2019 werden etwa 330 Sicherheits- und Service-Mitarbeiter in den Öffis unterwegs sein – 120 davon im Sicherheitsteam.

Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) hat im Frühjahr eine breite Offensive gestartet. Im August dieses Jahres wurden die ersten gut geschulten 40 Mitarbeiter des Sicherheitsteams in den Dienst gestellt, bis Ende des Jahres werden bereits 50 Securitys unterwegs sein.

"Die Sicherheits-Mitarbeiter zeigen Präsenz im Netz und sorgen dafür, dass die Hausordnung der Wiener Linien eingehalten wird", so Sima. Und: "Bei mehr als 2,5 Millionen Fahrgästen pro Tag ist es wichtig, dass sich alle an die Spielregeln halten und damit ein angenehmeres Miteinander geschaffen wird." Auch bei der Polizei bedankt sich Sima für die gute Zusammenarbeit.

3.800 Fahrgäste angesprochen

In den vergangenen Wochen haben die Sicherheitsteam-Mitarbeiter mehr als 3.800 Fahrgäste angesprochen – in rund einem Drittel der Fälle, weil die Hausordnung nicht eingehalten wurde. Und: Das richtige und sichere Verhalten im Zusammenhang mit den Öffis wurde angesprochen – etwa, dass der Transport von Fahrrädern auf der Rolltreppe aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist.
Am häufigsten machten die Sicherheitsteam-Mitarbeiter auf das Verbot von Fahren am Bahnsteig mit Fahrrädern, Scootern, Skateboards und Co. aufmerksam. Gleich danach kommen Hunde ohne Maulkorb oder Leine sowie Betteln. Weitere Themen waren der Konsum von Alkohol, Lärmen und Rauchen.

11.000 Video-Kameras

Neben der Präsenz der Sicherheitsteam-Mitarbeiter ist die Videoüberwachung der Stationen und Fahrzeuge zentraler Bestandteil der Offensive. Aktuell liefern schon rund 11.000 Kameras im ganzen Netz Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei ausgewertet werden können.

In allen 109 U-Bahnstationen und im Großteil der Züge gibt es bereits Videoüberwachung, der weitere Ausbau in Straßenbahnen läuft. Heuer wurden rund 700.000 Euro in neue Videoanlagen für die Sicherheit der Fahrgäste investiert.

(gem)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Free am 06.12.2017 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wiener Linien Sicherheitsteams

    Man braucht sich, nur die U-Bahnstationen ansehen bzw. da sitzen die Bettler jeden Tag. Wiener Linien Sicherheitsteams hat Scheuklappen vor den Augen. Auch die Video-Kameras müssen nach 72 Stunden - die Aufnahmen gelöst werden. Ist nichts anders als Schönfärberei!

  • Van Degen am 06.12.2017 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Es ist traurig wie sich Österreich durch die illegale massen Immigration aus Arabien verwandelt hat Zustände wie in New York da sind auch zig Securitys an den METRO Stationen, nur dürfen sich die Bürger in New York währen.

  • Mustafa Cetin am 06.12.2017 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Zum Lachen

    Haha, ich Lach mich halb tot bei der Aussage. Die Bilanz bezieht sich aber nur auf die Bettler oder ? Den man sieht sehr selten welche von den Securitys, und wenn man welche sieht dann trauen sie sich nicht einzuschreiten wie am Westbahnhof, Stadthalle U6, beim Millenium Tower usw gegen die Dealer, Punks, Gruppen von Alko Leichen, und die Tschetschenischen und Afghanischen Jugendgangs die auf Randale dort machen oder sich in der Gruppe in den Waggons aufführen. Übrigens warum sieht man die Securitys nicht auch zu später Stunde wo mehr los ist oder am Wochenende wie Samstags verstärkt patr. ??

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 07.12.2017 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    sind die ausreichend ausgerüstet ?

    Um sich bspw vor Jugendbanden und Drogendealer welche sogar bei der Festnahme durch die Polizei gewalttätig werden, wären Schutzwesten und leichte bis schwere Bewaffnung angebracht ! Oder sollen-dürfen die bei solchen Einsätzen davonlaufen und um Hilfe rufen ? Fuhr gestern viel mit Öffis, aber von denen sah ich keinen einzigen ! Auch all die Kameras dienen allein zur Beruhigung der Fahrgäste, denn es bräuchte wohl tausende Mitarbeiter die darauf schauen um rechtzeitig etwas unternehmen zu können.... also auch nur eine weitere teure Alibihandlung ohne Nutzen, um die Preise anheben zu können !

  • szussi am 07.12.2017 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    regeln?

    und was ist mit stinkendem essen? auch davon war ehemals bei den wr linien die rede! vergessen? schuhe am sitzplatz von stehenden kindern ist auch ekelhaft (und gleich vorweg; ich habe kinder) vielleicht listen sie hier gleich einmal alle regeln auf. oder muss ich mich am bahnsteig auf die suche nach der regelliste machen?

  • Hasan Amudi am 06.12.2017 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Augenarzt sagt NEIN

    Ich glaube ich bin BLIND. Sehe weit und breit in den UBahnstationen keine Securitys. Vielleicht verstecken sie sich ja.Lol

  • Herta am 06.12.2017 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    toll

    finde ich sehr gut und beruhigend !! Dankeschön ..jetzt bitte noch Sicherheitsteams in Schnellbahnen einführen ..!! speziell ...die Linie S2 Richtung- Mistelbach - Wien !!!

  • Zauberer am 06.12.2017 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Magi "Magische" Sicherheitsteams (wo?)

    Diese "Sicherheitsteams" müssen aber unsichtbar sein, gesehen hab ich zumindest noch keinen. Weiters scheint das, was man auf den vielen Kameras sieht, keinen zu interessieren, denn auf den Bahnsteigen (und auch in den Zügen) gäbe es vieles...