Vergewaltigungsprozess

12. September 2012 19:13; Akt: 13.09.2012 01:02 Print

Sex-Strolch gab sich als DJ und Fußballstar aus

So viel Pech mit Frauen hat wohl niemand - zumindest, wenn man den Aussagen des wegen dreifacher Vergewaltigung, gefährlicher Drohung und Körperverletzung angeklagten Farhad I. (32) glaubt: Die Vorwürfe wies der Iraner am Mittwoch am Landesgericht zurück; er sei unschuldig, die Frauen seien hinter seinem Geld her.

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So viel Pech mit Frauen hat wohl niemand – zumindest, wenn man den Aussagen des wegen dreifacher Vergewaltigung, gefährlicher Drohung und Körperverletzung angeklagten Farhad I. (32) glaubt: Die Vorwürfe wies der Iraner am Mittwoch am Landesgericht zurück; er sei unschuldig, die Frauen seien hinter seinem Geld her.

Doch seine Aussagen wichen stark von jenen der Zeugen ab. Und auch eine Vorstrafe wegen Vergewaltigung wirkte alles andere als entlastend. Der Arbeitslose haute stets ordentlich auf den Putz: Er spendierte großzügig Drinks, gab sich als Star-DJ oder als Rapid-Spieler "Fernando del Torro" aus. Anwalt Elmar Kresbach: "Es war sein Aufreiß-Schmäh." Seit 2008 soll Farhad I. drei gutgläubige Frauen in seine Wohnung gelockt und vergewaltigt haben. Urteil am Freitag.