In Schwechat gestrandet

23. September 2012 17:42; Akt: 24.09.2012 08:57 Print

Ehepaar wartet 28 Stunden auf Flieger

Zum Narren gehalten und mies behandelt: Ein Wiener Unternehmerpaar könnte vor Wut in die Luft gehen, denn ein bei "airberlin" gebuchter Flug hob selbst nach 28 Stunden Verzögerung nicht ab.

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Zum Narren gehalten und mies behandelt: Ein Wiener Unternehmerpaar könnte vor Wut in die Luft gehen, denn ein bei "airberlin" gebuchter Flug hob selbst nach 28 Stunden Verzögerung nicht ab.

Der Plan war romatisch: Vergangenen Donerstag wollte Horst Schwarzenberg mit seiner Frau Inge (40) den Hochzeitstag in Florenz feiern.

"Wir sollten um 13.20 Uhr starten, doch dann begannen die Probleme", so der 45-Jährige. Drei Mal wurde der Flug nach hinten verlegt. Begründung: technische Probleme an der Maschine und auch der Ersatz-Flieger war defekt. Die "Airberlin"-Passagiere wurden auf den nächsten Tag vertröstet.

Genervt übernachteten die Schwarzenbergs zu Hause, kehrten Freitag auf den Airport zurück – um abermals enttäuscht zu werden: "Zu Mittag erfuhren wir, dass auch die dritte Maschine wegen einem gebrochenen Fenster nicht abheben darf."

"Um 17 Uhr, nach 28 Stunden warten, haben wir beschlossen, den Flug abzusagen", so Horst Schwarzenberg.

Einzige Entschuldigung der "Airberlin": ein läppischer fünf Euro-Essensgutschein. Nun wollen die Unternehmer mit anderen Fluggästen eine Sammelklage einbringen.

Markus Hofer