122.400 Passagiere

03. Januar 2018 11:16; Akt: 03.01.2018 12:10 Print

2017 wurden in Wien mehr Schwarzfahrer erwischt

Rund 1,8 % der 6,8 Millionen kontrollierten Fahrgäste hatten im vergangenen Jahr keine gültigen Fahrschein. Im internationalen Vergleich zählen die Wiener allerdings zu den ehrlichen Passagieren.

Täglich sind rund 100 Kontrollore der Wiener Linien im Öffi-Netz unterwegs.  (Bild: Helmut Graf)

Täglich sind rund 100 Kontrollore der Wiener Linien im Öffi-Netz unterwegs. (Bild: Helmut Graf)

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Insgesamt wurden 2017 rund 6,8 Millionen Fahrgäste kontrolliert, 122.400 davon konnten keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Das entspricht einer Quote von 1,8 %. Die Zahl der ertappten Schwarzfahrer lag 2016 noch bei 1,7 % und ist damit leicht gestiegen.

Im internationalen Vergleich zählen die Wiener allerdings zu den ehrlichen Passagieren. Denn in Hamburg liegt die Quote laut Wiener Linien bei 3,5 Prozent, in Berlin bei vier und in Paris gar bei fünf Prozent.

Öffi-Nutzer sind in den letzten Jahren braver geworden

Obwohl die Quote von 2016 auf 2017 leicht gestiegen ist, sind die Öffi-Nutzer in der Bundeshauptstadt in den vergangenen fünf Jahren braver geworden. So lag die Quote der Schwarzfahrer im Jahr 2012 noch bei 2,7 %, 2013 bei 2,4 %, 2014 bei 2,1 % und 2015 nur mehr bei 1,8 Prozent.

Im Schnitt sind täglich rund 100 Kontrollore gleichzeitig im Öffi-Netz unterwegs und bitten rund 20.000 Fahrgäste, einen Blick auf ihr Ticket werfen zu dürfen. Wird ein Passagier erwischt, muss er seit 1.1. 2018 105 Euro – statt bisher 103 Euro – Strafe zahlen. Wenn die Strafe nicht bar oder mittels Erlagschein innerhalb von drei Tagen eingezahlt wird, steigt sie innerhalb von zwei Wochen auf 115 Euro. Auch die Fahrschein-Preise wurden mit Jahresbeginn erhöht. So kostet ein Einzel-Fahrschein statt 2,20 Euro nun 2,40 Euro.

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(cz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hueher am 03.01.2018 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daten dürften geheim bleiben

    Gibt es irgend eine aussage kräftige Statistik der Wr.Linien dazu, WER die Schwarzfahrer sind, also Herkunft?? Mehr Einheimische oder mehr Neubürger? Oder wird das geheim unter Verschluss gehalten, damit keine Unruhe entsteht............Denn die Daten und Namen sind ja bekannt......aber das ist eben ein frommer Wunsch von mir?? Denn Wien ist ja noch Rote SPÖ, es gilt Täterschutz.........

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  • TomB am 03.01.2018 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Kosten/Nutzen?!?

    Das sind ca. 13 Mio Einnahmen zu 3-4 Mio Personalkosten, ein gutes Geschäft!

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  • Mainstream am 03.01.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Böses rechtes Wort

    "SCHWARZ"fahrer ... ja darf man das? In Zeiten wie diesen muss das doch Zahlungsunwilligfahrer oder so irgendwie heisen. Idiocracy läst grüßen usw.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Herbert am 04.01.2018 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Rentabel

    3x erwischt werden ist billiger als eine Jahreskarte. Dilemms: bräuchte eine Jahreskarte um 365 für ein halbes Jahr 2 Ubahnstationen. Nein Danke

  • Mainstream am 03.01.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Böses rechtes Wort

    "SCHWARZ"fahrer ... ja darf man das? In Zeiten wie diesen muss das doch Zahlungsunwilligfahrer oder so irgendwie heisen. Idiocracy läst grüßen usw.

    • Unwillig vs freiwillig am 03.01.2018 20:34 Report Diesen Beitrag melden

      Steigerung der NegaTionsWörter

      @MS: Wenn dem so wäre, wäre das dann nicht ohnehin mit "Transportkostenbefreiter" zu betiteln?

    • Darf weder am 03.01.2018 21:02 Report Diesen Beitrag melden

      das ?

      PS: Und ja.. das darf man :) Jedenfalls jeder der Chris Tall gesehen hat :)

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  • Koarl am 03.01.2018 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    haha

    hab kürzlich eine Reportage über rumänische Bettelkinder gesehen, die fahren ganzen Tag gratis U-Bahn um sich zu wärmen. Kommt ein Kontrollor dann stellt man sich schlafend, zum holen gibt es da für die Kappler nichts, und in der Statistik scheint das auch nicht auf.

  • Egon am 03.01.2018 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Paris

    Die WVB will uns weiss machen, dass in Paris die Quote bei fünf Prozent Schwarzfahrer liegt. War kürzlich selbst Paris. Alle Metro-Zugänge sind nur und ausschliesslich mit gültigen Magnetkarten erreichbar. Ein Tor, welches auch von einem Durchtrainierten nicht überwunden werden kann, versperrt den Zugang. Also "liebe" WVB, lasst Euch doch etwas anderes einfallen.

    • Titel Name am 03.01.2018 14:32 Report Diesen Beitrag melden

      Vorname

      Sie denken bloß an die Metro. Was ist mit Tram, Üstrabahn, Bus und Bahn? Natürlich sind das deutsche, österreichische Bezeichnungen, aber nur weil ich nicht französisch spreche, heit das nicht das es das dort nicht gibt! Und was ist mit den Vororte-Linien, die mangels Auslastung eingestellt wurden, trotz voller Busse? Also die Linien, die voll ausgelastet kein bringen... Dort sind ihre 5%, nicht in der Innenstadt, nicht bei den Touristenmagneten!

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  • Hermann am 03.01.2018 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung

    Keine Überraschung ,jede Menge Menschen aus Afrika fahren Öffi.Das muss es ja mehr Schwarzfahrer geben.

    • gü07 am 03.01.2018 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hermann

      stimmt nicht. die primaten dürfen ohne fahren. sie zählen nicht

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