Überfall in Donaustadt

08. September 2012 12:41; Akt: 07.08.2016 11:05 Print

Das ist die freche Zettel- Bankräuberin von Wien

"Nur große Scheine" forderte eine noch unbekannte Frau, die am Freitagnachmittag mit einem Zettel ein Bankinstitut in der Langobardenstraße in Wien-Donaustadt überfallen hat. Die Beute fiel trotzdem recht klein aus: Eine niedrige vierstellige Summe, dem Vernehmen nach etwa 5000 Euro, wurde der 50 bis 55 Jahre alten Räuberin ausgehändigt.

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(Bild: LKA Wien)

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"Nur große Scheine" forderte eine noch unbekannte Frau, die am Freitagnachmittag mit einem Zettel ein Bankinstitut in der Langobardenstraße in Wien-Donaustadt überfallen hat. Die Beute fiel trotzdem recht klein aus: Eine niedrige vierstellige Summe, dem Vernehmen nach etwa 5000 Euro, wurde der 50 bis 55 Jahre alten Räuberin ausgehändigt.

Die etwa 1,65 Meter große und schlanke Frau war kurz vor 14.30 Uhr in die Bank gekommen. . Als sie an der Reihe war, legte sie wortlos einen Zettel aufs Pult, auf dem sie laut Adina Mircioane, Sprecherin der Landespolizeidirektion Wien, 500er-Banknoten forderte sowie: "Bitte nicht die Taste drücken".

Die Angestellte (46) konnte vor lauter Nervosität nicht den stillen Alarm auslösen. Sie händigte der Frau laut Mircioane "mehrere Banknoten" aus, die ihren Zettel wieder an sich nahm und die Filiale verließ. Weder vier Kollegen der Bankmitarbeiterin, noch einige andere Kunden bekamen vom dem Überfall etwas mit.

Das Landeskriminalamt Wien (Gruppe Kampner) veröffentlichte Bilder aus der Überwachungskamera (siehe Bild). Darauf ist die dunkelhaarige, ältere Frau mit einem schmalen, braunen, faltigen Gesicht und Brille zu sehen. Bekleidet war die Räuberin mit einem schwarzen Kapuzensweater mit Aufdruck im Brustbereich (die Buchstaben BO HR), die Kapuze hatte sie über den Kopf gezogen, dazu trug sie dunkle Jeans und eine Handtasche.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 01/31310 DW 33800 (auch vertraulich) entgegengenommen.