"Gürtelinstitution"

11. Dezember 2011 20:41; Akt: 19.12.2011 09:50 Print

25 Jahre Chelsea, 10 Geheimnisse

Vom Punkrock-Keller zum beliebten Indie-Treff: Das Chelsea, einer der ersten Wiener Clubs, feiert seinen 25. Geburtstag.

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"Heute" traf Gründer Othmar Bajlicz (59) und entlockte ihm 10 Geheimnisse:


  • In der Piaristengasse in einem Keller war das "Ur-Chelsea". Erst 1995 zog man, wegen Lärm- und Platzproblemen, in die Gürtelbögen – als erster Club.

  • The Key, eine Wiener Punkband, spielte das allererste Konzert im Chelsea, genau heute vor 25 Jahren (am 12.12.1986).

  • Die Ärzte, Gossip und auch die Toten Hosen spielten schon im Chelsea auf.

  • Londons Stadtteil Chelsea ist namensgebend – weil dort der Punkrock entstand.

  • Chelsea Chronicle hieß das Lokal- Magazin, das Bajlicz ab 1987 herausgab. Thema:Wer wann am besoffensten war.

  • DJ Elk (Manfred Breiner, 46), legt im Chelsea auf, seit es das Lokal gibt. Zu seinen Platten tanzten schon unsere Eltern!

  • Als Postler war Bajlicz nach seiner Profi-Kicker-Karriere (u.a.Wacker Innsbruck) so fad, dass er auf die Idee mit dem eigenen Club kam.

  • 25 Leute arbeiten heute fix fürs Chelsea – hinter der Bar, fürs Booking und als Securities. 1986 waren’s bloß drei.

  • Heinz Fischer trat auch schon im Punkrock-Club auf, vor seiner Zeit als Präsident. "Es war der ruhigste Abend in der Geschichte", lacht Bajlicz. Fischer las aus seinem Buch.

  • 700 Liter Bier fließen an einem guten Abend.Wie heute.

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