Bewährungsstrafen

06. Oktober 2011 17:18; Akt: 06.10.2011 17:54 Print

Drei Verurteilungen in AKH-Zivildieneraffäre

Der langjährige Personalchef des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (AKH) sowie die ehemalige Pflegedirektorin sind am Donnerstagnachmittag in der Zivildieneraffäre schuldig gesprochen worden. 18 Monta ebdingt lautete die Strafe für den Personalchef - sollte sie rechtskräftig werden, bedeutet dies den Verlust des Arbeitsplatzes.

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Der langjährige Personalchef des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (AKH) sowie die ehemalige Pflegedirektorin sind am Donnerstagnachmittag in der Zivildieneraffäre schuldig gesprochen worden. 18 Monate bedingt lautete die Strafe für den Personalchef - sollte sie rechtskräftig werden, bedeutet dies den Verlust des Arbeitsplatzes.

Die Ende 2007 aus dem AKH ausgeschiedene Pflegedirektorin erhielt sechs Monate bedingt. Zu einem Jahr bedingt wurde auch einer der Geschäftsführer , die vom AKH drei Mitarbeiter als Zivildiener anfordern hatte lassen. Die Mitarbeiter waren aber nur an wenigen Tagen im AKH tätig, arbeiteten vielmehr weiterhin in der EDV-Abteilung der Putzfirma.

Das Gericht wertete das Vorgehen des Geschäftsführers als und seinem eigenen Sohn den Zivildienst erspart hatte. Der aktuelle Pflegedirektor, eine Stationsschwester und zwei Oberpfleger wurden freigesprochen. Sie hatten den nur am Papier vorhandenen Zivildienern falsche Dienstpläne, Bilanzen und Praxisnachweise ausgestellt. Alle Urteile sind noch nicht rechtskräftig.