Festnahme

20. Juli 2018 11:43; Akt: 20.07.2018 12:06 Print

30-Jähriger prügelte Ehefrau und Kinder

Drama im 15. Bezirk: Ein Familienvater schlug auf seine Frau und seine Kinder ein. Die Polizei nahm den gewalttätigen 30-Jährigen fest.

Der Ehemann hatte Frau und Kinder verprügelt, ihnen mit dem Umbringen gedroht. Er wurde festgenommen. (Symbolbild) (Bild: Helmut Graf)

Der Ehemann hatte Frau und Kinder verprügelt, ihnen mit dem Umbringen gedroht. Er wurde festgenommen. (Symbolbild) (Bild: Helmut Graf)

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Schreckliche Szenen spielten sich am Donnerstag um 11.25 Uhr in der Jurekgasse ab. Ein 56-jähriger Mann rief die Polizisten der Inspektion Storchengasse zur Hilfe. Denn: Der 56-Jährige war von seinem Sohn angerufen worden, der ihm berichtete, dass der neue Ehemann seiner Ex-Frau sie schon wieder schlägt.

Mann drohte Frau und Kindern mit dem Umbringen

Daraufhin hatte der Ex-Mann die Polizei verständigt. Die Polizisten trafen die 38-jährige Frau mit drei ihrer vier Kinder (6, 8, 15 und 17 Jahre alt) in der Wohnung an. Die Frau hatte mehrere Hämatome im Gesicht und auch erkennbare alte Verletzungen an den Armen. Sie sagte, dass sie bereits mehrmals von ihrem jetzigen Mann geschlagen worden ist und dieser sie und die Kinder – falls sie sich scheiden ließe – mit dem Tod bedroht hätte.

Laut Angaben der 38-Jährigen wollte ihr Mann nicht akzeptieren, dass sie bereits aus ihrer ersten Ehe Kinder hatte und verbot ihr, Kontakt zu ihrem Ex-Mann – dem Vater der vier Kinder – zu haben. Außerdem hatte der 30-Jährige seine Frau mit dem Umbringen bedroht, sollte sie ihm nicht 15.000 Euro geben.

Gewalttätiger Ehemann versteckte sich im Kasten – Festnahme

Der Tatverdächtige konnte von den Polizisten vorerst nicht in der Wohnung angetroffen werden. Plötzlich deutete der 15-jährige Sohn dann auf einen Kasten. Darin fanden die Beamten den 30-jährigen mutmaßlichen Täter, der jedoch vorgab, die Polizisten nicht zu verstehen. Der Mann wurde festgenommen und wegen schwerer Nötigung, schwerer Erpressung und Körperverletzung angezeigt, außerdem wurde über ihn ein Betretungsverbot verhängt. Er zeigte sich auch im Zuge der weiteren Amtshandlung zu den Vorwürfen nicht geständig.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angelika am 20.07.2018 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    mhhhhh

    .... 4 Kinder und droht mit Tod wenn sie sich Scheiden lässt? Will 15.000 EUR .... kann mir schon denken um welche Spezies es sich hier handelt! Betretungsverbot wirkt auch sicher wunder wenn dann 3 Wochen später die Frau und Kinder tot sind weil der Mann noch wütender wird wenn er sie nicht sehen darf !

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  • Gikosch am 20.07.2018 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dauerhaft ist notwendig

    Wenn man ihn einsperren würde, bräuchte man kein Betretungsverbot, an das sich dieses Monster sowieso nicht halten wird. Ersticht er sie halt auf der Straße....

  • Mabuse am 20.07.2018 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Leider keine offene Berichterstattung

    Keine Herkunftsangabe ... alles klar! Das ist der Umkehrschluss der unterdrückten Medienerstattung. Man kennt sich auch so aus. ;-)

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mela ich am 21.07.2018 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Häusliche Gewalt

    Liebe Frauen, das erste mal ist immer das letzte mal. Denkt an euch und an die Kinder, es ist schwer, doch das einzige was ihr verlieren könnt ist euer Leben und das der Kinder. Nimmt euch an die Hand geht zur Polizei , Jugendamt , Familie , sucht euch irgendwo ein Zimmer und beginnt neu. Das hat keiner verdient. Hoffentlich erholen sie sich einigermaßen. Den .... , nein das passt nicht hierher, sowas geht nur unter vier Augen.

  • Baldi am 20.07.2018 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Simcity

    Jetzt haben wir Zustände wie in Chikago,dank unserer Willkommenspolitik.

  • Claudia82 am 20.07.2018 16:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit dem

    Wie wäre es wenn Man(n)den SOFORT wegsperrt??!! In ein paar Woche wird diese Familie höchstwahrscheinlich wieder in den Medien sein und das vl mit nicht guten Neuigkeiten! Der gehört gleich weg!! Dann fragen sich wieder alle wie das denn passieren konnte

  • Falsche am 20.07.2018 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feministinnen

    Warum setzen sich unsrige Feministinnen nicht mal für die wirklich unterdrückten Frauen meist aus muslimischen Migranten Familien ein, die Tag täglich misshandelt werden. Die selbsternannten Feministinnen haben noch nie ein Wort über diese Vorfälle verloren oder zum Thema gemacht ? A es ist wichtiger die Hymne zu gendern als das tatsächlich Problem anzusprechen. Bei der ME-TOO Kampagne hat man ja auch gekonnt die Kölner-Silvesternacht verschwiegen.

    • Ef PeÖ am 20.07.2018 22:32 Report Diesen Beitrag melden

      Pseudokampf für Gerechtigkeit

      Na biiiitte... Es wird Tag und Nacht über Muslime, muslimische Frauen-"Unterdrückung" geredet. Glauben Sie mir, wenn die Frauen das Koptuch tragen nicht wollen, Niemand wird sie es zu tragen zwingen (zumindest in Europa).

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  • Bezirksrat am 20.07.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    immer die Gleichen....

    das ist normal in seinem Herkunftsland, also lasst ihn in Ruhe seine neue Gebärmaschine erziehen, ihr könnts euch aber auch wieder schleichen und wo anders Probleme erzeugen.....