Caritas sucht Wohnungen

05. April 2017 10:00; Akt: 05.04.2017 14:07 Print

Viele Wiener können sich Wohnen nicht mehr leisten

Die Mietpreise steigen immer mehr an. Die Caritas sucht nun mehr leistbaren Wohnraum für armutsbetroffene Menschen.

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Mieten sind oft zu hoch: Viele Wiener können sich wohnen nicht mehr leisten. (Bild: Fotolia)

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"Angesichts steigender Mieten sehen wir, dass sich zunehmend mehr Menschen ihre Wohnung nicht mehr leisten können", so der Generalsekretär der Caritas, Klaus Schwertner.

Die Caritas ruft nun Wohnungsbesitzer auf, leerstehende Wohnungen an Menschen in Not zu vermieten. Zudem erfolgt ein Aufruf an die Genossenschaften, ebenfalls mehr leistbaren Wohnraum für armutsbetroffene Menschen zur Verfügung zu stellen.

2016 haben sich in Wien 5.921 Menschen hilfesuchend an die Caritas der Erzdiözese Wien gewandt, weil sie Probleme mit dem Thema Wohnen hatten. 2015 waren es nur knapp 100 Menschen weniger.

„Das Problem nicht leistbarer Mieten hat den Mittelstand erreicht – nicht nur in der Bundeshauptstadt, sondern in ganz Österreich“, heißt es von Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien am Mittwoch in einem Pressegespräch. "Heute" war im „JUCA“ – einem Caritas-Haus für junge Erwachsene und hat mit Betroffenen gesprochen.


(stebo)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hueher am 07.04.2017 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    billige Wohnung??

    Ja ja die liebe Caritas sucht billige Wohnungen für Asylanten, wie wäre es, für echte Wiener Rentner billige Wohnungen zu suchen und bekommen ?? Ich suche seit 15 Jahren, habe eine kleine Rente, aber meine Genossenschaftswohnung wird jährlich um ca. 10-14,- teurer ( rote Gesiba!) , dagegen steigt die Rente um abenteuerliche 0,8% pro Jahr!! Asylanten sind nicht so wichtig, Österreicher sollten zuerst kommen, denn ich lebe seit 70 Jahren hier, ein Asylant erst seit ca. 12 Monaten....... Traurig wie man im Alter bei uns behandelt wird........

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  • Barbara Kramer am 05.04.2017 21:17 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Es kümmert aber niemanden denn die Politiker verdienen über 10.000 im monat. Und so lange sich das nicht ändert werden wir immer ärmer. Solln doch einmal mit knapp 1000 Euro mit 2 kindern auskommen!

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  • mizzilenk am 05.04.2017 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ungerecht!

    Das Problem haben Schutzsuchende nicht! Rundumversorgung!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Olga Wieser am 15.04.2017 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Miete in NÖ

    Auch in Niederösterreich werden die Mieten jedes Jahr teurer. Wohne in Lassee und zahle 800 EUR Miete, dazu kommen noch Warmwasserkosten, Heizungskosten und Stromkosten. Gehalt bleibt gleich und die Wohn- und Lebenserhaltungskosten werden jedes Jahr teurer. Wer kann sich das Leben heute noch leisten?

    • Ibindameinung am 23.04.2017 08:11 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz Ö ist betroffen.

      Wie recht sie haben. Die Ö sollten geschlossen auf die Strasse gehen. vorher ändert sich nichts.

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  • Karli am 14.04.2017 05:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Korrupte Politiker  

    Es geht nur noch ums überleben Gelebt wird schon lange nicht mehr .... Ich ziehe jetzt nach NÖ da in Wien die Preise nicht mehr normal sind .... Und der Häupl kann sich sein Wien in hintern stecken Alles ruiniert ne fette Pension am Ende und fürn Michi ist alles toll gelaufen

  • tramp am 13.04.2017 18:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schildbürgerstreich

    Die Wiener Stadtregierung hat massiv die Betriebskosten erhöht und fordert eine Mietzinsobergrenze. Ein Schildbürgerstreich. Solange es mehr Wihnungssuchende als Wohnungen gibt werden die Mietpreise noch weiter steigen.

  • Spender am 13.04.2017 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Caritas

    Die Caritas wird von mir nichts mehr bekommen wenn sie sich lieber um Asylanten als um Österreicher kümmern !

  • Özgür Güzel am 13.04.2017 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Seit 2002 ( einführung) geht alles Berg auf! Wir wollen UNSER Schilling zurück!