Mehrere Unfälle

29. November 2017 12:04; Akt: 29.11.2017 12:23 Print

Alkolenker zieht Spur der Verwüstung durch Wien

Ein Betrunkener raste Dienstag durch die Wiener Innenstadt. Fünf Autos wurden schwer beschädigt, danach gab es für die Polizisten noch eine Überraschung.

Alkolenker zieht Spur der Verwüstung durch Wien.  (Bild: LPD Wien)

Alkolenker zieht Spur der Verwüstung durch Wien. (Bild: LPD Wien)

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Zeugen riefen am Montagabend die Polizei. Ein 35-Jähriger fuhr betrunken vom 7. in den 5 Bezirk. Dabei krachte es gleich mehrmals. In der Westbahnstraße (1070 Wien) wurde ein parkender Pkw touchiert und beschädigt, in der Embelgasse und in der Castelligasse (1050 Wien) wurden weitere parkende Fahrzeuge, sowie ein weiteres Auto in der Esterhazygasse (1060 Wien) schwer beschädigt. Polizisten, die gerade einen Verkehrsschwerpunkt durchführten, versuchten den Lenker in der Neubaugasse zu stoppen. Doch der Mann gab Gas, raste über eine rote Ampel und zischte davon.

Ohne gültigen Führerschein unterwegs

Acht Streifenwagen verfolgten den Alkolenker. In der Schlossgasse (Wien-Margareten) fanden Beamte dann das stark beschädigte Auto. Der offensichtlich stark alkoholisierte 35-Jährige war gerade ausgestiegen und wollte flüchten. Beamte stoppten ihn, ein Alkotest ergab 1,9 Promille. Noch während der Amtshandlung versuchte der Verdächtige, den Autoschlüssel wegzuwerfen, was die Polizisten jedoch bemerkten. Zudem stellte sich heraus, dass das Auto dem Vater eines Freundes des Unfalllenkers gehörte, wobei dieser einfach den Schlüssel aus einem Schlüsselkasten genommen hatte.

Dann die Überraschung: Gegen den 35-Jährigen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wien wegen Raubes. Der Mann wurde festgenommen. Weiters wurde er wegen unzähliger Verkehrsübertretungen angezeigt, unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein, da er lediglich eine britische Übungslenkberechtigung vorweisen konnte und keine in Österreich gültige Lenkberechtigung besitzt.

(pet)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 29.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    35-Jähriger

    mit einer britischen Übungslenkberechtigung ? Das kann nur ein waschechter Wiener gewesen sein, der sich im Rausch (Allah sah gerade weg ?) als Niki Lauda versuchte zu beweisen, nachdem er als Räuber gescheitert aber auf Freifuß unterwegs sein durfte. All das ist natürlich den Vereinen wie SOS & Co (all den Befürwortern im Rasthaus zum Veltliner) wurscht, auch wenn der aus einem ihrere Ställe entwichen ist, und (bewusst ?) Menschenleben aufs Spiel setzte ? "Oh Du schönes sicheres Wien" vergangener Tage, wirst unter dieser Last sehr bald schon zerbrechen . In NY würde man den bereits zur Best

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  • Richard Lego Österreicher am 29.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Und ?

    Darf man hoffen, daß wenigstens diese Kreatur einmal in den Häfen geht ?

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  • TantePolly am 29.11.2017 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Häfen wegen Überfüllung geschlossen.

    Mit einigen 100.000 Arbeitslosen könnten wir doch leicht statt Fortbildungskursen einige große Gefängnisse bauen und dort solche Übeltäter für längere Zeit von weiteren Untaten abhalten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dosi am 29.11.2017 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Rechts - links

    Britische Übungslenkberechtigung? Aha -> wahrscheinlich kam er mit dem Rechtsverkehr nicht zu Recht ;)

  • Christine am 29.11.2017 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Gefängnisse

    Es ist echt Zeit das man mehr Gefängnisse baut als Asylantenheime! Wie es jetzt zugeht in Österreich ist nicht mehr tragbar!

  • TantePolly am 29.11.2017 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Häfen wegen Überfüllung geschlossen.

    Mit einigen 100.000 Arbeitslosen könnten wir doch leicht statt Fortbildungskursen einige große Gefängnisse bauen und dort solche Übeltäter für längere Zeit von weiteren Untaten abhalten.

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 29.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    35-Jähriger

    mit einer britischen Übungslenkberechtigung ? Das kann nur ein waschechter Wiener gewesen sein, der sich im Rausch (Allah sah gerade weg ?) als Niki Lauda versuchte zu beweisen, nachdem er als Räuber gescheitert aber auf Freifuß unterwegs sein durfte. All das ist natürlich den Vereinen wie SOS & Co (all den Befürwortern im Rasthaus zum Veltliner) wurscht, auch wenn der aus einem ihrere Ställe entwichen ist, und (bewusst ?) Menschenleben aufs Spiel setzte ? "Oh Du schönes sicheres Wien" vergangener Tage, wirst unter dieser Last sehr bald schon zerbrechen . In NY würde man den bereits zur Best

    • Luzifer van der Hölle Wiens am 29.11.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

      ergänzung

      In NY würde man den bereits zur Bestattung vorbereiten, und keinem würd es einfallen, den zu betrauern !

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  • Richard Lego Österreicher am 29.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Und ?

    Darf man hoffen, daß wenigstens diese Kreatur einmal in den Häfen geht ?

    • Luzifer van der Hölle Wiens am 29.11.2017 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      mal sehen,

      ob der Verein SOS xxx nicht auch dagegen Einspruch erhebt, weil der arme Räuber zur Tatzeit ja noch nicht wusste, was er verbotenerweise tat .... und das kann dauern, da leider weisungsgebundene Staatsanwälte auf ihre Befehle warten müssen, wie es mit solchen weiter gehen darf. Somit liegt die Entscheidung (noch) auch im Ermessen des aktuellen JM, der für seinen linken Kurs als Ersatz für Kurz, den Vitzekanzler spielen darf .

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