Auf 500.000 Euro

01. Juni 2017 12:47; Akt: 01.06.2017 15:26 Print

Andreas Gabalier klagt Chef des Konzerthauses

Der Wiener Konzerthaus-Chef Matthias Naske lässt Andreas Gabalier nicht auftreten, nun folgt eine Wettbewerbsklage des Volks-Rock'n'Rollers.

Gabalier fühlt sich von Naske in die rechte Ecke gedrängt. (Bild: www.lukasbeck.com, Sepp Pail, Gerald Lobenwein)

Gabalier fühlt sich von Naske in die rechte Ecke gedrängt. (Bild: www.lukasbeck.com, Sepp Pail, Gerald Lobenwein)

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Andreas Gabalier fühlt sich ins rechte Eck gedrängt, so das Magazin "Trend". Der Grund dafür ist eine Aussage von Matthias Naske, Chef des Wiener Konzerthauses.

In einem Interview mit der "Presse" sagt Naske, dass er Andreas Gabalier nicht im Konzerthaus auftreten lassen würde. "Man muss wissen, wer Gabalier ist, wofür er steht und dann abwägen", begründet Naske.

Einige Konzertveranstalter würden auf das Interview reagieren und dem Volks-Rock'n'Roller bereits absagen. Gabaliers Manager und sein Anwalt lassen nun eine Wettbewerbsklage gegen Naske einbringen. Der Streitwert beträgt 500.000 Euro.

"Nach meinem heutigen Wissensstand sind die Vorwürfe nicht nachvollziehbar", sagt Naske gegenüber der APA. Er möchte klarstellen, das die Aussage über Gabalier keiner politischen Wertung zugrunde liege.

(cs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • HagenA am 01.06.2017 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Konzerthaus als Partei Sektion?

    Herr Maske zeigt wieder einmal deutlich wie prepotent manche Staatsmanager sind. Herr Gabalier ist ein Künstler der in Europa Konzertsäle und Stadien füllt. Basta. Gut genug für das Konzerthaus! Seine politische Meinung hat mit dem Konzert nichts zu tun. Oder gehen da schon faschistische Züge auf die Kunst über? (die Meinung Anderer lassen wir nicht gelten!)

    einklappen einklappen
  • WolfgangHeute am 01.06.2017 13:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vermorgenlandung geplant?

    Mancher Kulturlenker denkt auch nur mehr in Multikulti und da passt ein Volkssänger nicht. Sucht der Chef des Wiener Konzerthauses bald SängerInnen mit Kopftuch?

  • Otto S. am 01.06.2017 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Fail

    Matthias Naske, Chef des Wiener Konzerthauses sollte sich, so wie Andere auch, neutral verhalten. Politik im Konzerthaus ist fehl am Platz!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tramp am 01.06.2017 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr

    Ein Wahnsinn; sobald jemand seine Meinung(übrigens die Wahrheit) ausspricht wird er von den linken schlecht gemacht. Echt gefährliche Entwicklung. Das Konzerhaus bekommt Subventionen; wie auch alle Staatskünstler; dafür müssen sie halt Werbung für die Linken machen. Gabalier hat eine Meinung und die ist alles andere als extrem; sondern realistisch; und dafür muss er sich anpatzen lassen. Echt traurig.

  • Koarllustig am 01.06.2017 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig !!

    Die WAHRHEIT an und für sich und diese auch noch laut auszusprechen, scheint in dieser Zeit, nicht erwünscht zu sein ( aus welchen Gründen auch immer ??) und wird dadurch als politisch unkorrekt angekreidet und Menschen die sich das erlauben, geächtet, lächerlich gemacht und/oder denunziert !!! Traurig und sehr schade, wohin sich unser Land bewegt !! PS: Aber wahrscheinlich wird mein Posting sowieso wieder NICHT veröffentlicht, aus dem selben Grund wie oben angeführt !!

  • sche geissen am 01.06.2017 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wird ein Vergleich werden

    Ich bin ja sehr gespannt , ob die Klage durchgeht . So richtig beleidigt wurde Herr Gabalier ja nicht . Sollte man allerdings schlüssig nachweisen können , das Herr Gabalier aufgrund der Aussagen des Konzerthausdirektors finanzielle Einbußen erlitten hat , könnte es teuer werden . Denke aber es wird auf einen Vergleich hinauslaufen .

  • Elsa Janda am 01.06.2017 16:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich finde es Super das er nicht auftreten darf ein Gabalier hat nichts in einen Konzerthaus zu suchen! Das ist eine Beleidigung für die Musilwelt?

  • Günter Friesenecker am 01.06.2017 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E.I.Ing. 

    Recht hat er. Es wäre eine Entweihung dieses Hauses. Was bildet sich dieser eigentlich ein. Ich verklage ihn auch, wenn er mich nicht in seiner Show auftreten lässt.

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