Wagen in Wien abgefackelt?

31. Dezember 2017 14:10; Akt: 01.01.2018 14:23 Print

Aufregung um Autobrand bei Identitären-Chef

Wirbel nach einem Autobrand in Wien. Der ausgebrannte Wagen gehört Identitären-Co-Chef Martin Sellner. Der wirbt um Spenden - und schürt Zweifel.

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Es ist eine verworrene Geschichte: Martin Sellner, Co-Chef der als rechtsextrem eingestuften Identitären, beklagt, dass in der Nacht auf Samstag sein in Wien abgestelltes Auto ausbrannte, während er selbst in den USA sei. Sellner sorgt dabei unter den Kommentatoren auf seiner Seite mit einigen Passagen allerdings für Zweifel. Er schreibt von Brandstiftung, die von der "Antifa" ausgehe.

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Allerdings kann man diese Angaben zu den möglichen Tätern auf Nachfrage weder bei der Polizei noch der Feuerwehr bestätigen, hier wird auf Ermittlungen verwiesen. Aussendungen zu einem solchen Vorfall gibt es von beiden Einsatzkräften ebenfalls vorerst keine. Weil Sellner zudem um Spenden nach dem Vorfall bittet, herrscht Wirbel auf der Facebook-Seite.

User beklagen, dass kritische Nachfragen nach Details zum Vorfall gelöscht würden und es keine Antwort darauf gibt, ob eine Anzeige vorliege und warum die "Antifa" als Täterschaft genannt wird. Antwort gibt es bisher auch keine darauf, ob ein technischer Defekt oder ein Feuer durch Feuerwerkskörper in Frage kommen könnte.

Waffenverbot

Sellner gibt an, dass im Sommer 2016 auch das Auto seiner Eltern abgebrannt sei. Sellner selbst geriet Anfang 2017 in die Schlagzeilen, als er nach dem Akademikerball-Abend in der U-Bahnstation Schottentor mit einer Pfefferspraypistole geschossen hatte, nachdem er laut eigenen Angaben angegriffen worden sei. Er erhielt danach ein Waffenverbot.

Im August 2017 war Sellner Teil der Aktion "Defend Europe". An Bord der "C Star" wurde versucht, Flüchtlinge im Mittelmeer an der Überfahrt nach Europa zu hindern. Nachdem das Schiff einen Motorschaden erlitt, kamen der "C Star" nach einem Notruf ausgerechnet die verhassten Flüchtlingshelfer der "Sea-Eye" zu Hilfe, gegen die die Crew zuvor demonstriert hatte.

Mittellos gestrandet

Die "C Star" bestritt daraufhin eine Notlage und verweigerte die Hilfe. Am Ende der Aktion, nur sieben Tage später, verweigerte Malta dem Schiff das Anlegen. Anfang Oktober legte das Schiff in Barcelona an, die mittellos aufgefundene Crew wurde vom Roten Kreuz versorgt. Die Identitären hatten sich da schon abgesetzt, Erfolge der mit Spenden finanzierten Aktion wurden bis heute nicht genannt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WolfgangHeute am 31.12.2017 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Hamburger oder Berliner Vorbilder?

    Was bitte hat der Pfefferspray und das kaputte Boot mit dem mehrfachen Abfackeln eines Autos zu tun? Linke scheinen sehr gewaltbereit.

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  • Hans Claude am 31.12.2017 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    C Star war natürlich ein Erfolg, kurz darauf haben sich die NGO Überfahrten stark verringert!!!

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  • Hottenrott am 31.12.2017 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Hottenrott

    Linke feiern es als erfolgreiche Aktion,. sonst noch Fragen?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sven.S, am 04.01.2018 19:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sellner ein Held.

    Und ich werde Martin Sellner von Herzen Geld spenden und diesen tollen Patrioten unterstützen wo es nur geht.

  • Nein am 04.01.2018 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Nur in der Heute: Spontane Selbstentzüng von abgestelltem Auto durch technischen Defekt! Nur in der Heute: Verirrter Knallkörper lässt kompletten Motorraum abbrennen.

    • Kongruenter am 06.01.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

      Selbstverständlich

      Man vergesse nicht die hunderten anderen Autos, die zu Jahreswechsel in Wien abbrannten.

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  • Logiker am 01.01.2018 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    Märchen!

    Wer zündet ein Auto durch den Motorraum an??? So ein Blödsinn!

  • Abraxas am 01.01.2018 04:53 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ohje hat bitte jemand für diesen armen, zu weit rechts gerichteten Menschen ein Taschentuch?

  • Olli am 01.01.2018 00:53 Report Diesen Beitrag melden

    Brandanschlag der Guten

    So schauts aus in der Welt der Weltverbesserer.....!