Ohne Führerschein

01. März 2018 11:00; Akt: 01.03.2018 11:37 Print

191-km/h-Raser schon wieder bekifft unterwegs

Österreichische Gesetze interessieren ihn nicht, schimpfte er den Polizisten entgehen. Jetzt wurde der Verkehrssünder erneut auf Drogen in seinem Auto erwischt.

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Erst am Sonntag hatte sich der Raser eine wilde Verfolgungsjagd mit der Wiener Polizei geliefert. Mit bis zu 191 Stundenkilometer jagte der 27-Jährige durch die Stadt, noch dazu hatte er einen Joint geraucht – "heute.at" berichtete.

Im Zuge seiner Flucht bretterte der Tatverdächtige unter anderem auch mit 131 km/h durch eine 30er-Zone, überfuhr Schutzwege, setzte waghalsige Manöver und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Erst durch ein gezieltes Rammmanöver konnte der Fahrer von den Beamten gestoppt und festgenommen werden.

Bei seiner Festnahme leistete er heftigen Widerstand und attackierte die Polizisten. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein hat und die Kennzeichentafeln seines Autos gestohlen waren. Bei der Befragung sagte der 27-Jährige, dass ihn österreichische Gesetze nicht interessieren.

Verkehrssünder sündigt weiter

Drei Tage später, bewies der junge Mann erneut, dass ihm offenbar wirklich alles egal ist. Am 28. Februar konnten Beamte der Landesverkehrsabteilung in der Aderklaaer Straße abermals das Fahrzeug des wenige Tage zuvor Festgenommenen wahrnehmen, wobei erneut gestohlene Kennzeichentafeln am Auto montiert waren. Der Pkw war zu diesem Zeitpunkt vor einer Werkstatt abgestellt.

Kurze Zeit später kam der 27-jährige Amtsbekannte zu seinem Auto und fuhr los. Bei der Anhaltung, die diesmal von zwei Streifenwägen durchgeführt wurde, um einen Fluchtversuch schon vorab zu unterbinden, stellte sich heraus, dass der führerscheinlose Lenker auch diesmal kurz vor Fahrantritt Suchtgift konsumiert hatte.

Alkomattest und amtsärztliche Untersuchung verweigerte er wie schon drei Tage zuvor und wurde aufgrund mehrerer Delikte angezeigt. Mittlerweile konnten dem Tatverdächtigen auch acht Tankbetrüge nachgewiesen werden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vota am 01.03.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    einfach wegsehen

    Spielt ruhig noch ein paar runden Katz und Maus mit dem Möchtegern und fangt ihn und lasst ihn wieder laufen. Irgendwann wird er ein Kind mit dem Auto töten, vielleicht ist ja DANN endlich Schluss damit... jedenfalls für ein paar Monate...

  • Fred von Jupiter am 01.03.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Mann in den Knast

    Auto polizeilich sicherstellen und gerichtlich beschlagnahmen wegen Gefahr im Verzug.

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  • Vorname/Nachname am 01.03.2018 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Und warum

    sitzt die personifizierte Bereicherung nicht im Kerker? Unsere Justiz ist einfach nur zum Fäkalien aus dem Körper lassen....echt jetzt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Jürgen am 02.03.2018 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Egal ob bekifft oder Alkoholisiert es gehören viel höhere Strafen in Österreich .... Denkt an Amerika ich würde jetzt nicht so weit gehen, aber Führerschein für immer einziehen und eine hohe Geldstrafe wäre ich dafür!!!

    • Penelope am 02.03.2018 14:44 Report Diesen Beitrag melden

      Vereinigte Staaten

      Was ist denn in Amerika? Da wurde Cannabis in vielen Bundesstaaten legalisiert und auch Studien sprechen eine deutliche Sprache: "Die größte epidemiologische Studie zu diesem Thema mit über 9000 Teilnehmern wurde 2015 von der US-amerikanischen Behörde für Verkehrssicherheit National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) publiziert.[117] Demnach besteht nach Korrektur von Alter, Geschlecht, Herkunft und Alkoholkonsum kein erhöhtes Risiko für einen Verkehrsunfall nach Cannabiskonsum im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Cannabiskonsum."

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  • jurus am 02.03.2018 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Auto verschrotten

    Es sollte ein Gesetz her, welches es erlaubt bei solchen Wahnsinnigen das Auto einzuziehen, es vor seinen Augen zu Verschrotten und ihm auch noch die Kosten für die Aktion aufzubrummen - das tut solchen "Kerlen" wirklich weh. Das Auto ist ja sein Heiligtum.

    • Heinz Pienz am 02.03.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Autoraser

      Bin ganz auf deiner Seite, am spätestens ein Tag später, mit Pistolenmachen Sie es auch oder glaubt der Herr Staatsanwalt das ein Auto was anderes ist ?! Dann soll Er mich Vorladen und es mir Persöhnlich sagen, aber das macht Er sicher nicht, dazu sind Sie zu feige !!

    einklappen einklappen
  • Manni Berger am 02.03.2018 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    I hätte an Vorschlag. Wenn dem Typen Österreichische Gesetze nicht interessieren würde ich ihm schmackhaft machen in bekifften Zustand ein Fahrtraining zu machen, dabei gegen eine Styroporwand zu fahren, die dann zufällig vor einer Betonwand aufgestellt ist. Problem gelöst.

  • t & f am 02.03.2018 06:48 Report Diesen Beitrag melden

    verstehe ich nicht, verkehrsminister

    hofer hat doch ein herz für raser, wie es scheint ist ihm das schnelle fortkommen auf den reichseigenen autobahnen ein besonderes anliegen.

  • Ein Verkehrsteilnehmer am 02.03.2018 04:28 Report Diesen Beitrag melden

    Gehört einfach weggesperrt oder heim geschickt

    Ein Österreicher wäre sofort eingesperrt aber bei Ausländischen Straftätern wird ja auch wenn was passiert auf freien Fuß angezeigt was das nützen soll