WM-Randale in Ottakring

05. August 2018 09:23; Akt: 06.08.2018 10:27 Print

Böllerwurf in Wien: Frauen taub, blind und entstellt

Nach den WM-Ausschreitungen auf der Ottakringer Straße sucht nun die Polizei nach einem Mann, der zwei Frauen schwer verletzt haben soll.

Der Verdächtige hatte sich selbst gestellt (Bild: LPD Wien)

Der Verdächtige hatte sich selbst gestellt (Bild: LPD Wien)

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Nach unzähligen WM-Spielen kam es auf der Ottakringer Straße in Wien zu langen Partynächten der kroatischen Fans. Größtenteils blieb alles friedlich - doch leider ist es auch zu Ausschreitungen gekommen.

Am 7. Juli wurde die Situation in Ottakring brenzlig: Einige der randalierenden Fans warfen Böller und "Bengalische Feuer" in Richtung der einschreitenden Polizisten und in eine Menschengruppe. Dabei wurden zwei junge Frauen im Alter von 20 und 21 Jahren durch einen Böllerwurf schwer verletzt. Der Knallkörper explodierte zwischen den Köpfen der Mädchen.

Beide Frauen erlitten Rissquetschwunden im Gesicht, ein schweres Explosionstrauma sowie Verlust des Gehörs (21-Jährige) bzw. vermutlich dauerhafter Verlust der Sehkraft auf
einem Auge (20-Jährige).

Polizei sucht Tatverdächtigen

Nun hat die Polizei einen Mann ausgeforscht, der unter dem dringenden Verdacht steht, die zwei Mädchen mit den Böllern verletzt zu haben. Durch die Beweissicherungsmaßnahmen bereits während des Polizeieinsatzes konnte ein Lichtbild des Tatverdächtigen angefertigt werden.

Sachdienliche Hinweise (auch anonym) zur Identität oder zum Aufenthaltsort der gesuchten Person werden an die Polizeiinspektion Brunnengasse unter der Telefonnummer 01-31310 DW 24311 erbeten.

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(mz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Preimsberger am 05.08.2018 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Ewig die Hinweise auf Luftverschmutzung und Klimaschutz. Gut so! Doch wann werden endlich einmal diese unsinnigen und gefährlichen Pyrotechnik -Artikel verboten?

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  • max p. am 05.08.2018 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    viel härtere Strafen,

    Es braucht viel härtere Strafen, wenn jemand Böller besitzt die nicht in der EU zugelassen sind. Die Böller aus Ost-Europa sind viel stärker und sehr gefährlich.

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  • franz am 05.08.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur noch schrecklich

    sein Leben ist ruiniert, denn er wird sein Leben lang zahlen müssen und das ist noch gar nichts zu dem lebenslangen Leid das die Frauen ereilt hat.....schwerst traumatisisert und behindert

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Weilswahris am 06.08.2018 06:32 Report Diesen Beitrag melden

    Zur Wiedergutmachung

    Bevor der was zahlt taucht er sicher ab. Daher ist es besser den Familien der beiden Verletzten mitzuteilen wer er ist damit sie sich persönlich um die Wiedergutmachung kümmern können. Das bringt sicher mehr.

  • emmi33 am 05.08.2018 21:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Armutszeugnis

    Manche beginnen erst zu denken, wenn es schon zu spät ist. Das ist ein Armutszeugnis

  • Christian am 05.08.2018 18:28 Report Diesen Beitrag melden

    Regelmäsige Tumulte auf der Balkanstraße

    Auf der Balkanstraße (Ottakringerstraße) gab es ja schon unzählige Vorfälle und Verkehrsbehinderungen! Schließt endlich alle dort befindlichen Balkanlokale und es wird Ruhe einkehren! Randaubrüder immer sofort abschieben!

  • Mama Renate am 05.08.2018 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich kein "Freifuß"

    Ein Verwandter von uns wurde von einem serbischen Roma Koppstraße, Ecke Gürtel mit Vollgas bei roter Ampel niedergefahren. Der fahrerflüchtige Täter hat sich einfach mit Abmeldung vom Wohnsitz der Strafverfolgung, möglicher Haftstrafe und allen Regreßforderungen entzogen. Wir mussten ihn dann selber suchen lassen (und haben ihn jetzt nach Jahren gefunden). Bitte sofort wegsperren, die flüchten meistens in ihre Herkunftsländer (oder tun so, als wären sie weg aus Ö.). Den Opfern zuliebe, setzt solche Gangster immer sofort fest, damit sie nicht abtauchen können. Den Opfer alles erdenklich Gute!

    • Dodo2340 am 06.08.2018 01:25 Report Diesen Beitrag melden

      Besser zurück ins Ausland

      Da in solchen Fällen der Versicherungsverband einspringt, was die finanziellen Ansprüche des Opfers betrifft, ist es besser, der Täter verabschiedet sich für den Rest seines Lebens ins Ausland.

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  • K Gnade am 05.08.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Böller verbieten

    und illegale Böllerwerfer schwer bestrafen. Punkt Niemand braucht diese Ruhestörer und Gesundheitsgefährder.

    • barbara am 05.08.2018 21:36 Report Diesen Beitrag melden

      Diese Böller...

      ...die die Verwenden, sind bereits verboten. Die werden in der Tschechei gekauft.

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