Umsatzabhängiger Zins empfohlen

07. Dezember 2017 10:40; Akt: 07.12.2017 14:02 Print

Copa Cagrana: Stadt-RH kritisiert Pachtverträge

Die Verpachtung der "Copa Cagrana"-Flächen ist zu wenig dokumentiert, kritisiert der Stadtrechnungshof. Das Kontroll-Organ empfiehlt einen umsatzabhängigen Pachtzins.

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Die "Copa Cagrana" wurde vor kurzem neu gestaltet. (Bild: Sabine Hertel)

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Der Stadtrechnungshof schaute sich die Pachtverträge auf der Lokalmeile "Copa Cagrana" an. Zum einen stellte das Prüforgan fest, dass "unterschiedliche Bestandgebende" die Flächen verpachteten. Und: Es erfolgte "keine öffentliche Interessentensuche".

Außerdem wird kritisiert, dass die "Erfassung von Verträgen mangelhaft war". Das Kontrollorgan empfahl, dass die "Einhebung von umsatzabhängigen Pachtzinsen tatsächlich erfolgt und dokumentiert wird".

Stadtrechnungshof: "Augenmerk auf Einhebung umsatzabhängiger Pachtzinse"

Konkret empfiehlt der Stadtrechnungshof der zuständigen MA 45 (Wiener Gewässer): "Künftig sollte ein verstärktes Augenmerk auf die Einhebung der vertraglich vereinbarten umsatzabhängigen Pachtzinse gelegt oder dokumentiert werden, warum die Einhebung unterblieb".

Die MA 45 nahm dazu Stellung: Die Umsatzgrenzen, die eine umsatzabhängige Pacht auslösen würden, "wurden nur einmal im Jahr 2016 erreicht" – und zwar beim Lokal "Jamaica Beach", heißt es in der Stellungnahme.

Und: Die MA 45 werde mit der "für Pachteinhebungen zuständigen Magistratsabteilung 6 in Verbindung treten, um dieser Empfehlung nachzukommen".

(gem)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zillerthaler Burkinijäger am 07.12.2017 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Gsindl

    Die sollen dort gar nichts mehr hinbauen. Ist doch wieder nur ein Anziehungspunkt für ein gewisses Klientel. Ich will dass meine Tochter und Frau wieder in Sicherheit auf die Donauinsel gehen können, also gar keine Lokale genehmigen und das Schiff auch schließen.

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 07.12.2017 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Es erfolgte "keine öffentliche Interessentensuche"

    Weil wie gewohnt exklusiv an Freunde vergeben wird, damit die dafür die "richtige" Partei wählen. Welcher Partei gehört(e) dieser ehemalige Pächter der Copa und dem Schiff am Donaukanal (Norbert Weber) an ??? Vermutlich ein Spezi von Weinkenner und BM von Wien Michi H. der ihn aber wegen seiner Präpotenz (und anderer Zerwürfnisse?), nicht mehr schützen kann ?! Ausserdem lief bzw läuft ja schon lange erfolgreich auch bei Bauvorhaben, aber auch Wr. Wohnen & Co, wo immer wieder die selben Namen (Porr, Strabag) zu lesen waren und immer noch sind ! Deshalb müsste der wiener Sumpf ausgetrocknet w

  • Muigmuig am 07.12.2017 11:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jobs

    geh, war doch alles dort in roter hand, jobs dort als kellner, küchenkraft udgl. hast über die partei bekommen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Observator am 09.12.2017 13:57 Report Diesen Beitrag melden

    Lokal Jamaica Beach ist in der Lobau

    beim Ölhafen, FKK Gelände.

  • Muigmuig am 07.12.2017 11:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jobs

    geh, war doch alles dort in roter hand, jobs dort als kellner, küchenkraft udgl. hast über die partei bekommen

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 07.12.2017 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Es erfolgte "keine öffentliche Interessentensuche"

    Weil wie gewohnt exklusiv an Freunde vergeben wird, damit die dafür die "richtige" Partei wählen. Welcher Partei gehört(e) dieser ehemalige Pächter der Copa und dem Schiff am Donaukanal (Norbert Weber) an ??? Vermutlich ein Spezi von Weinkenner und BM von Wien Michi H. der ihn aber wegen seiner Präpotenz (und anderer Zerwürfnisse?), nicht mehr schützen kann ?! Ausserdem lief bzw läuft ja schon lange erfolgreich auch bei Bauvorhaben, aber auch Wr. Wohnen & Co, wo immer wieder die selben Namen (Porr, Strabag) zu lesen waren und immer noch sind ! Deshalb müsste der wiener Sumpf ausgetrocknet w

  • Zillerthaler Burkinijäger am 07.12.2017 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Gsindl

    Die sollen dort gar nichts mehr hinbauen. Ist doch wieder nur ein Anziehungspunkt für ein gewisses Klientel. Ich will dass meine Tochter und Frau wieder in Sicherheit auf die Donauinsel gehen können, also gar keine Lokale genehmigen und das Schiff auch schließen.