In Wien

12. Oktober 2017 15:39; Akt: 12.10.2017 16:19 Print

Diese Kandidaten kämpfen um Vorzugsstimmen

von Gerda Mackerle - Am Sonntag können Sie nicht nur eine Partei wählen, sondern auch Vorzugsstimmen vergeben. Das sind die Top 3 der Wiener Landeslisten.

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Bundeskanzler auf Platz eins der Wiener Landesliste für die Nationalratswahl: "Am 15. Oktober stimmen wir darüber ab, wer unser Land in eine bessere Zukunft führt." Für die : "Österreich ist erfolgreich. Nun muss dieser Erfolg aber auch gerecht verteilt werden." Für die . Der SPÖ-Klubobmann im Parlament sagt: "Mein zentrales Anliegen ist soziale Gerechtigkeit." Für die . Er sagt: "Ich möchte im Parlament dafür sorgen, dass wir bessere, zeitgemäße Gesetze beschließen, damit die Arbeit für die Polizistinnen und Polizisten erleichtert wird und Österreich sicher bleibt." Auf Platz zwei für die : "Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, weniger Bürokratie, die beste Bildung und keine Schulden." Auf Platz drei für die an. Er tritt für "mehr Arbeitsplätze, mehr Bildung und mehr Sicherheit" ein. Für die . "ch setze mich für Fairness gegenüber den Österreichern ein. Während andere immer zwei Schritte hinten nach sind, erkenne ich die Probleme und biete Lösungen an, bevor sie zur Krise werden." Auf Platz zwei für die FPÖ: Petra Steger. Die Profisportlerin sagt: "Eine faire Politik braucht starke Frauen! Vor allem das Thema Frauen-Sicherheit liegt mir sehr am Herzen - hier muss der Staat entschlossen handeln, dafür trete ich ein!" Wiens FPÖ-Vizebürgermeister : "Das Thema Islamismus muss vor allem in Wien causa prima bleiben. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass der politische Islam nicht salonfähig wird!" auf Platz eins ins Rennen: "Ich stehe mit meiner Person für Solidarität und Miteinander in unserer Gesellschaft, für Respekt in der Politik und für ein weltoffenes Österreich in einem ökologisch und sozial starken Europa." an. Warum die Wähler ihm ihre Stimme geben sollen? "Weil ich in den vielen politischen Kämpfen der Davids gegen die Goliaths immer verlässlich auf Seiten der BürgerInnen gegen die Großen stehe." an: "Ich bin eine junge, feministische und kämpferische Frau und stehe verlässlich auf Seiten der Studierenden - mein bisher größter Erfolg im Parlament sind 1,35 Mrd mehr für die Unis." Auf Platz eins für die : "Eine Stimme für Neos ist eine Stimme für saubere Politik und den Aufbruch dieses alten Systems, in dem es nicht mehr darum geht, den Menschen zu dienen sondern mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger die eigene Macht zu Erhalten. Saubere Politik bedeutet daher vor allem, verantwortungsvoll mit der anvertrauten Macht umzugehen." Auf Platz zwei für die : "Ich will eine starke Stimme für die nächste Generation sein und bin bereit beim Thema Pensionen und Bildung ordentlich Radau zu machen. Die Jungen in diesem Land haben mehr Chancen verdient!" Auf Platz drei für die : "Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sind der Garant für ein freies Leben in Chancengerechtigkeit. Gegen eine Aushöhlung dieses Fundaments unserer Demokratie möchte ich eintreten." Die Liste "Obdachlose in der Politik" (ODP) tritt mit Hans-Georg Peitl (50) auf Platz eins an. Er will "die Welt ein Stück besser hinterlassen als ich sie vorgefunden habe." Außerdem für die "ODP" im Einsatz: Sonderpädagoge Gregor Ulrich und Botendienstfahrer Werner Bendl. Für auf der Wiener Landesliste auf Platz eins: IT-Consultant Norbert Hofer: "Ich persönlich möchte keine Vorzugsstimme - für uns zählt nur die Stimme des Volkes!" Für : "Ich kenne das Leben und die Sorgen als geschiedene Alleinerzieherin, als Mutter eines schulpflichtigen Kindes und als Lehrerin. Für eine gute Zukunft unseres Landes und unserer Kinder muss sich in der österreichischen Politik etwas grundlegend verändern. Es braucht wieder mehr Mitspracherecht der Bevölkerung." auf Platz drei: "Jede Stimme für GILT ist eine Stimme für sich selbst." Für die an. Sie tritt dafür ein, dass "Sozialunternehmer eine Erleichterung von Investitionen durch Verbesserung des Gemeinnützigkeits- und Stiftungsrechts" bekomme und will eine "Etablierung einer eigenen Rechtsform für soziale Unternehmen". Auf Platz zwei für die ins Rennen. Zinggl will "mit zahlreichen Kulturinitiativen Bauspekulation verhindern". in Wien an: "Ich will, dass Sprachförderung insbesondere für Kinder und Jugendliche umfassend ausgebaut wird und zusätzlich 2.000 speziell ausgebildete Lehrkräfte mit Schwerpunkt Integration zur Verfügung gestellt werden." Die Top Drei der Wiener Landesliste für (von links): Melina Klaus (Platz zwei), Flora Petrik (Platz eins) und Sabine Fuchs (Platz drei). "Arbeit gerecht verteilen und bezahlen! Die einen arbeiten bis zur Erschöpfung, die anderen finden keinen Job, der zum Leben reicht. Ich setze mich ein für eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich", fordert Flora Petrik (22). Für die (54) auf Platz eins der Wiener Landesliste: "Ich werde mich für die sofortige Abschaffung zweier Banken-Schand-Gesetze einsetzen, nach denen nach wie vor riesige Haftungen drohen. Wien ist ganz zentral davon betroffen." Auf Platz zwei für die : "Für uns sind Pensionisten kein Stimmvieh, die man immer vor der Wahl füttert, sondern Menschen, die Österreich aufgebaut haben." Für die (49): "Als erstes Projekt werde ich die Beschaffungsvorgänge von Arzneimitteln überprüfen." Für die (45). Der Flüchtlingsbetreuer tritt "für einen Mindestlohn von 1.700 Euro und eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn und mehr Personal" ein. Auf Platz zwei der (47). Die Angestellte fordert: "Wir wehren uns gegen die Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Verhütung und auch Abtreibung müssen kostenlos und für alle zugänglich sein." Auf Platz drei für die (23) an. Der Lehrling sagt: "Wir brauchen einen Systemwechsel." Für die (50) an. Der Jurist sagt: "Die Bevölkerung muss die Spielregeln in der Politik ändern, das werden die Politiker von selbst niemals tun, weil sie ihre Machtposition nicht aufgeben wollen." Auf Platz zwei für die (55): "Politische Amtsträger sollen unter den Voraussetzungen des Amtshaftungsrechts mit ihrem privaten Vermögen haften, wenn sie schuldhaft die Gemeinschaft schädigen ("Politikerhaftung")." Für (51) fordert einen "Zuwanderungsstopp" und den Austritt aus der EU.

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Bei der Wahl am Sonntag geht es nicht nur um den künftigen Kanzler oder die künftige Kanzlerin – sondern vor allem auch um die Zusammensetzung des Nationalrats. Wähler, die Vorzugsstimmen abgeben, können die Reihung auf den Listen der einzelnen Parteien noch beeinflussen. Wenn ein Kandidat von mindestens sieben Prozent der Wähler seiner Partei eine Vorzugsstimme erhalten hat, gibt’s eine Vorreihung auf der Bundesparteiliste.

Wer rennt bei der Nationalratswahl um Vorzugsstimmen und mit welchen Themen treten die Politiker an? "Heute" gibt Ihnen einen Überblick über die jeweiligen Top 3-Kandidaten und -Kandidatinnen der Wiener Landeslisten.

Die SPÖ geht in Wien mit Bundeskanzler Christian Kern (51) auf Platz Zwei ins Rennen. Der Vater von drei Söhnen und einer Tochter ist verheiratet. Sein Appell: "Am 15. Oktober stimmen wir darüber ab, wer unser Land in eine bessere Zukunft führt. Ich stehe mit meinem Plan dafür, dass wir Österreich nach vorne bringen. Ich stehe dafür, dass wir den erfolgreichen rot-weiß-roten Weg in Zukunft weiter gemeinsam gehen. Damit jede und jeder faire Chancen bekommt und es unseren Kinder und Enkelkindern besser geht." Auf Platz zwei folgt Doris Bures. Die Nationalratspräsidentin ist ledig und Mutter einer Tochter. Motto: "Österreich ist erfolgreich. Nun muss dieser Erfolg aber auch gerecht verteilt werden." Auf dem dritten Stockerl folgt Andreas Schieder (48). Der SPÖ-Klubobmann im Parlament lebt in einer Partnerschaft und ist Vater eines Sohnes und sagt: "Mein zentrales Anliegen ist soziale Gerechtigkeit. Darum braucht es ein gerechtes Steuersystem, sichere Arbeitsplätze und Pensionen, die beste Gesundheitsversorgung für alle und ein zukunftsfittes Bildungssystem für unsere Kinder. Dafür mache ich mich stark."

Für die ÖVP steht auf der Wiener Landesliste Karl Mahrer (62) auf Platz eins. Der verheiratete Vater eines Kindes sagt: "Ich möchte im Parlament dafür sorgen, dass wir bessere, zeitgemäße Gesetze beschließen, damit die Arbeit für die Polizistinnen und Polizisten erleichtert wird und Österreich sicher bleibt. Wichtig ist mir das Gespräch mit den Menschen, denn schließlich muss man Probleme ehrlich ansprechen und Lösungen gemeinsam umsetzen."

Auf Platz zwei steht Unternehmerin Maria Theresia Niss (40) tritt auf Platz Zwei der ÖVP-Landesliste an. Die verheiratete Mutter von drei Kindern sagt: "Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, weniger Bürokratie, die beste Bildung und keine Schulden." Auf Nummer drei steht Karl Nehammer (44). Der Angestellte ist verheiratet und hat zwei Kinder, tritt für "mehr Arbeitsplätze, mehr Bildung und mehr Sicherheit" ein.

Die FPÖ geht mit Hein-Christian Strache (48) auf Platz eins ins Rennen. Der gelernte Zahntechniker und Vater eines Sohnes und einer Tochter ist verheiratet, setzt sich für "Fairness gegenüber den Österreichern ein." Auf Platz zwei steht Profisportlerin Petra Steger (30), sie sagt: "Das Thema Frauensicherheit liegt mir sehr am Herzen." An dritter Stelle kämpft Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus (41) um Stimmen. Der Jurist ist verheiratet und Vater eines Sohnes, sagt: "Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass der politische Islam nicht salonfähig wird!"

Die Grünen haben auch in Wien EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek (60) auf Platz eins. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments lebt in einer Beziehung, sagt: "Ich stehe mit meiner Person für Solidarität und Miteinander in unserer Gesellschaft, für Respekt in der Politik und für ein weltoffenes Österreich in einem ökologisch und sozial starken Europa." Auf Platz zwei steht der Jurist Albert Steinhauser (46). Der verheiratete Vater zweier Kinder ist Klubobmann der Grünen im Parlament, will "verlässlich auf Seiten der Bürgern gegen die Großen" stehen. Auf Platz drei geht Sigrid Maurer (32) in die Wahl. Die Wissenschaftssprecherin der Grünen im Parlament ist Single, sagt: "Ich bin eine junge, feministische und kämpferische Frau und stehe verlässlich auf Seiten der Studierenden - mein bisher größter Erfolg im Parlament sind 1,35 Mrd mehr für die Unis.

Die Neos setzen auf ihrer Wiener Landesliste Beate Meinl-Reisinger (39) an die erste Stelle. "Eine Stimme für Neos ist eine Stimme für saubere Politik und den Aufbruch dieses alten Systems", sagt die Juristin und zweifache Mutter. Die Pinken kämpfen auch auf Platz zwei und drei mit Frauen um Stimmen. Auf Platz Zwei steht die studierte Betriebswirtin Claudia Gamon (28): "Ich will eine starke Stimme für die nächste Generation sein." Die Menschenrechtsexpertin Stephanie Krisper (36) tritt auf Platz drei an. Die dreifache Mutter tritt für Menschenrechte ein.

Einen Überblick über die weiteren Parteien und ihre Kandidaten finden Sie in der Diashow.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Florin Colt am 12.10.2017 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Dr. Gudrun Kogler / ÖVP

    Die Frau Dr. Gudrun Kogler von der ÖVP wurde nicht erwähnt! Sie setzt sich für Familie, Christlichen Werte eine, Themen die in der heutigen Zeit langsam untergehen. Genauso für eine gesunde Erziehung der Kinder in den Schulen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Florin Colt am 12.10.2017 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Dr. Gudrun Kogler / ÖVP

    Die Frau Dr. Gudrun Kogler von der ÖVP wurde nicht erwähnt! Sie setzt sich für Familie, Christlichen Werte eine, Themen die in der heutigen Zeit langsam untergehen. Genauso für eine gesunde Erziehung der Kinder in den Schulen.