Spatenstich-Feier

29. August 2017 12:56; Akt: 29.08.2017 12:56 Print

Nach 14 Jahren: Baustart für erstes Wiener VinziDorf

Nach 14 Jahren Planung erfolgte nun endlich der Spatenstich für das erste Wiener VinziDorf in der Hetzendorfer Straße. Das Projekt kostet 1,5 Millionen.

Nach 14 Jahren kann endlich mit dem Bau des VinziDorfes in der Hetzendorfer Straße 117 begonnen werden. (Bild: Aron Dietl)

Nach 14 Jahren kann endlich mit dem Bau des VinziDorfes in der Hetzendorfer Straße 117 begonnen werden. (Bild: Aron Dietl)

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"Gut Ding braucht Weile", heißt ein Sprichwort. Im Falle des ersten Wiener VinziDorfes dauerte die Weile immerhin 14 lange Jahre. Nach mehrjähriger Verhinderung und langwieriger Spendensuche kann nun endlich mit dem Bau des Wohnprojektes für alkoholkranke, männliche Obdachlose in der Hetzendorfer Straße 117 (Meidling) begonnen werden.

Heute, Dienstag, feierte Pfarrer Wolfgang Pucher, Gründer der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg, gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern aus Politik, Kirche und Wirtschaft den Spatenstich für das Bauvorhaben.

Heimat für Heimatlose

Das VinziDorf Wien soll nach Vorbild des VinziDorfes in Graz errichtet werden. 24 Obdachlose werden dort rund um die Uhr von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Die Bewohner werden auch in finanziellen und sozialrechtlichen Belangen sowie dem Aufbau eines sozialen Netzwerkes unterstützt.

Bereits seit rund einem Jahr wird ein Bestandsgebäude durch ein Team adaptiert und von Altlasten befreit. In diesem sollen 16 bungalowartige Wohnmodule, ein Aufenthaltsraum und eine Küche entstehen. Die Wohneinheiten werden nach Plänen des Architektur-Büros Gaupenraup in Form von miteinander verbundenen Wohn-Modulen im Garten des Grundstückes errichtet. Die ersten Dorf-Bewohner sollen ihr neues Heim aber erst in einem Jahr beziehen.

Baukosten betragen rund 1,5 Millionen Euro

Das Bauprojekt erhält keine Unterstützung aus öffentlicher Hand und wird ausschließlich mit privat lukrierten Spenden und ehrenamtlichen Engagement realisiert. So stellte etwa der Lazaristen-Orden das Grundstück zur Verfügung. Innerhalb von zwei Jahren wurde zudem mehr als eine Million Euro mittels privater Spenden gesammelt. Die finalen 500.000 Euro für den Bau erhielt die Vinzenzgemeinschaft durch ein zinsloses Darlehen.

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(cz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinz K. am 21.08.2017 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen

    Ich hoffe sehr - wenn das Haus bezogen wurde -, dass sich die dort lebende Menschen nicht feindselig der Einrichtung und den Menschen gegenüber verhalten aber auch, dass diese keinen Anlass zu Beschwerden geben.

  • angry am 29.08.2017 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    money

    14 Jahre ...... aber für den grindigen MAHÜ-Umbau waren die 25 Mio. gleich da

  • Klans Stritzi am 21.08.2017 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Buh

    14 Jahre ? Na alter des Is ja a lange Zeit ... warum kann sowas ned schneller gehen ... Wahnsinn

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  • angry am 29.08.2017 14:46 Report Diesen Beitrag melden

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    14 Jahre ...... aber für den grindigen MAHÜ-Umbau waren die 25 Mio. gleich da

  • Heinz K. am 21.08.2017 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen

    Ich hoffe sehr - wenn das Haus bezogen wurde -, dass sich die dort lebende Menschen nicht feindselig der Einrichtung und den Menschen gegenüber verhalten aber auch, dass diese keinen Anlass zu Beschwerden geben.

  • Klans Stritzi am 21.08.2017 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Buh

    14 Jahre ? Na alter des Is ja a lange Zeit ... warum kann sowas ned schneller gehen ... Wahnsinn