Polizei fürchtet Blutrache

15. Mai 2018 16:49; Akt: 15.05.2018 18:47 Print

Familie von Hadishats Killer unter Polizeischutz

Nach der Festnahme jenes 16-Jährigen, der die siebenjährige Hadishat brutal ermordete, steht dessen Familie nun unter dem Schutz der Polizei.

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Der Killer der siebenjährigen Hadishat in Wien-Döbling ist gefasst. Der 16-Jährige zeigte sich geständig, Reue kannte Robert K. in seiner Einvernahme allerdings keine. Es scheint, als könnten die Bewohner des Dittes-Hofs aufatmen. Doch die Polizei bewacht den Gemeindebau weiterhin rund um die Uhr.

Die Mutter der kleinen Hadishat sagte am Dienstag, sie werde aus dem Dittes-Hof wegziehen, eine verständliche Reaktion angesichts des Traumas. Unterdessen hat die Polizei aber auch die Familie des 16-jährigen Killers von Hadishat von dort weggebracht. Sie fürchtet, dass die tschetschenische Familie des Opfers Blutrache an den Angehörigen des mutmaßlichen Täters nehmen könnten.

Die Familie von Robert K. zeigte sich am Dienstag selbst von der brutalen Tat geschockt. Die Mutter des 16-Jährigen brach nach der Festnahme zusammen und musste betreut werden. Auch sein Vater und der jüngere Bruder stehen völlig unter Schock.

Pressekonferenz zum Mord an Hadishat

Der 16-Jährige selbst zeigte bei seiner Einvernahme laut Polizei keinerlei Gefühlsregung. Er gestand, die kleine Hadishat ermordet zu haben, aus "allgemeiner Wut". Auf die Frage, ob ihm die Tat nicht leid tue sagte er laut Ermittlern: "Die Mutter schon, Hadishat nicht". Dabei ließ er offen, welche Mutter er meinte - seine eigene oder die des Opfers.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tomek am 15.05.2018 18:02 Report Diesen Beitrag melden

    Grandios!!

    Für Gäste und Killer gibt es Polizeischutz. Weit haben wir es gebracht! BRAVO ÖSTERREICH

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  • Hiesiger am 15.05.2018 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Personenschutz

    Dieser Personenkreis kostet uns Bürgern in jeder Hinsicht unser schwer verdientes Geld.

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  • Ernstl am 15.05.2018 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Sitten

    Weit haben wir es gebracht,Blutrache mitten in Wien.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Titanic am 20.05.2018 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    helpless

    ja Ö ist kein sicheres Herkunftsland und Fluchtland mehr...so schnell ändern sich die Zeiten. Was sagen die Hilfsorganisationen und die Experten zu solchen Zuständen

  • Hackler am 16.05.2018 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Gefühle?

    Wofür Polizeischutz? Sollen sich halt mal auf eine Tasse Tee zusammensetzen und ihre radikalen Gefühle überdenken!

  • Jana am 16.05.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    UNVERSTÄNDLICH

    Alle die hier um Ihre blöden Steuern trauern sollten sich schämen. Lasst eure rassistischen Ansichten woanders aus. Hier geht es um den Tod eines Kindes.Möge keinem von uns sowas widerfahren.

  • Natalia am 16.05.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Mir fehlen die Worte

    Schrecklich! Das arme Kind hat ihm vertraut. Ich will mich gar nicht in die Situation der Familie hineinversetzen, konnte bis jetzt selbst nicht schlafen, weil ich es einfach nicht begreifen kann wie man jemanden das Leben "einfach so" nehmen kann. Der Täter gehört eingesperrt auf die Ewigkeit. Mit den 15 Jahren Gefängnis wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Sojemandem sollte man jeglichen Kontakt zur Außenwelt verbieten. Unendlich viele Gedanken kreisen mir im Kopf ich werde es wohl nicht begreifen. Allgemeine Wut kann es nicht gewesen sein. Hadishat ruhe in Frieden liebes Kind!!!!!!!

  • Michi am 16.05.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Blutrache gibt es in Österreich nicht

    Wenn es Migranten gibt, von denen derart zu befürchten ist, wieso werden diese dann hier toleriert?