Wiener Mariahilfer Straße

11. März 2018 13:37; Akt: 11.03.2018 15:47 Print

Flashmob gedenkt der Fukushima-Katastrophe

Mit der Aktion erinnerten Greenpeace-Aktivisten an das japanische Atomkraftwerk und die verheerenden Folgen. Am 11. März jährt sich die Katastrophe zum siebenten Mal.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Genau vor sieben Jahren, am 11. März 2011 führten im japanischen Kernkraftwerk Fukushima eine Reihe von Störfällen zu einer nuklearen Katastrophe. Auf der internationalen siebenstufigen Ines-Skala zur Bewertung nuklearer Ereignisse wurde der Fukushima-Fall mit der höchsten Stufe bewertet.

Umfrage
Halten Sie Atomkraft für sicher?
21 %
71 %
8 %
Insgesamt 106 Teilnehmer

Um an die Katastrophe zu erinnern und ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft und deren Gefahren zu setzen, organisierte das Greenpeace Team Wien am Sonntag einen Flashmob auf der Wiener Mariahilfer Straße.

"Atomkraft nie sicher"

An prominenter Stelle, direkt an der Ecke zur Neubaugasse "spielten" dreizehn freiwillige Greenpeace-Mitarbeiter dabei die Opfer der Katastrophe nach. "Wir wollen mit der Aktion an die Katastrophe erinnern und zeigen, dass Atomkraftwerke nie wirklich sicher sind", erklärt Aktivist Johannes Steyrer.

Nach einem akustischen Signal, das den Alarm im AKW nachahmen soll, brechen die Teilnehmer in der direkten Umgebung, der "roten Zone" zusammen und "sterben". Von der Kernzone nach außen hin, fallen die Teilnehmer in zeitlicher Abstufung um und bleiben auf der Straße liegen.

Schweigeminuten für Opfer

Menschen in (Pseudo-)Schutzanzügen gehen durch die "Opfer" und zeichnen deren Umrisse mit Kreide auf den Boden. Daneben wird auch ein QR-Code auf den Asphalt gezeichnet, der mittels Smartphone und QR-Reader Informationen zu Fukushima und den Ereignissen des März 2011 gibt. Nach einer anschließenden Schweige- und Gedenkminute stehen die "Opfer" auf und verschwinden zwischen den Passanten.


(Video (c) Denise Auer


(Video: Greenpeace Wien Team)

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(lok)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Linda am 11.03.2018 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Super Sache!

    Ich finde diese Aktion sehr toll, es ist wichtig, Geschehnisse wie diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und Schlüsse daraus mit in die Zukunft zunehmen!

  • Stefa n am 12.03.2018 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Tsunami

    Durch den Gau und die Strahlung sind keine Menschen gestorben. Wie in der Printausgabe suggeriert, dass 18.000 Menschen durch Fukushima gestorben seien, ist eine eklatante Fehlmeldung. Der Tsunami hat sie getötet, nicht die entwichenen Strahlung des AKW. Niemand kann die Langzeitfolgen einschätzen, man sollte aber schon bei den Fakten bleiben.

  • WolfgangHeute am 11.03.2018 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ursache ungenannt?

    Hat auch wer an die vielen Toten durch den Tsunami gedacht? Wegen dem Tsunami gab es erst die Katastrophe.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Stefa n am 12.03.2018 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Tsunami

    Durch den Gau und die Strahlung sind keine Menschen gestorben. Wie in der Printausgabe suggeriert, dass 18.000 Menschen durch Fukushima gestorben seien, ist eine eklatante Fehlmeldung. Der Tsunami hat sie getötet, nicht die entwichenen Strahlung des AKW. Niemand kann die Langzeitfolgen einschätzen, man sollte aber schon bei den Fakten bleiben.

  • WolfgangHeute am 11.03.2018 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ursache ungenannt?

    Hat auch wer an die vielen Toten durch den Tsunami gedacht? Wegen dem Tsunami gab es erst die Katastrophe.

  • Linda am 11.03.2018 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Super Sache!

    Ich finde diese Aktion sehr toll, es ist wichtig, Geschehnisse wie diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und Schlüsse daraus mit in die Zukunft zunehmen!