Mietvetrag

14. September 2017 13:15; Akt: 14.09.2017 19:12 Print

Video: Warum Frau nun in Wiener Bushaltestelle lebt

Am heutigen Donnerstag gab es eine besondere Einweihungsparty am Wallensteinplatz: Künstlerin Barbara Ungepflegt macht es sich in einer Busstation gemütlich.

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Bett, Tisch und eine provisorische Küche - mehr passt nicht rein in die bescheidenen vier Wände in Wien-Brigittenau. Für dringende Geschäfte muss eine öffentliche Toilette herhalten.

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"Airpnp"
Die Künstlerin Barbara Ungepflegt nistet sich neu ein: Ihr Mietvertrag geht vom 14. bis 18. September. Ihre Adresse: 5B-Station am Wallensteinplatz. Sie bekommt einen gläsernen Zubau an der Haltestelle moniert, in dem sie es sich für die nächsten Tage gemütlich machen wird.

Das Projekt nennt sich "Airpnp" in Anspielung auf die Onlineübernachtungsdienst Airbnb. Ungepflegts persönliche Abkürzung steht für "Pause and Peep", zu Deutsch so viel wie: Pausieren und beobachten.

Wer nett ist und höflich fragt, den lädt die Künstlerin auch in ihre gute Stube hinein. Dann gibt es eine ganz private Führung durch ihre neue Wohnung, in der sie auch einen Teil ihrer Garderobe untergebracht hat.

Kritik an die Entwicklung des Wohnens
Wieso sie das macht? Ungepflegt kritisiert die Regulierungen des öffentlichen Raums. "Es gibt viele Menschen, die kein Zuhause haben. Sämtliche Parkbänke in Wien werden mit Verstrebungen verbarrikadiert, damit sich niemand hinlegen kann. Wenn man damit das Problem der Obdachlosigkeit lösen will, dann ist das nur eine Kosmetik und nicht eine Lösung." Und Ungepflegt weiter: "Ein schlafender Mensch ist doch keine Bedrohung". So kopierte sie eine Haltestelle 1:1. , erklärt die Künstlerin gegenüber heute.at. Sie betont, dass sie kein Moralapostel sein möchte, aber vielleicht den Ein oder Anderen zum Nachdenken anregen könnte.

Zudem spielt sie auf die aktuelle Entwicklung der vermeintlich eigenen vier Wände an: "Ich finde es befremdlich, dass immer mehr Menschen von sich aus ihr Leben über soziale Medien, über Sharing-Plattformen in den öffentlichen Raum tragen. Sie teilen alles mit der Welt. Mittlerweile sogar das eigene Bett. Dabei ist Wohnen doch so etwas intimes."


(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Markus Humpf am 14.09.2017 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Nett ...

    Die soll das im Winter machen, da vergehen ihr solche "Späße" Die Förderung für das Kunst Projekt bezahlt ja sowieso die Stadt...

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  • Der Plauderer am 14.09.2017 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Kunst????

    das ist Kunst? Wer bezahlt den Unsinn? Die Frau will sich nur profilieren um Geld zu machen.

  • Charlie am 14.09.2017 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja

    Die Kunst;-) und bezahlen tut den Blödsinn der Steuerzahler....

Die neusten Leser-Kommentare

  • MMeier am 15.09.2017 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Frage

    "KUNST" mir net sagen was an solchen hirnentleerten Aktionen auch nur annähernd künstlerisch sein soll ? Diese kunstlerin will ja nur in die öffentlichkeit mit ihrem schwachsinn und ich würde gerne wissen, was sie von der stadt wien an kunstförderung erhalten hat. eine parlamentarische anfrage wäre anzuraten, egal von wem diese eingebracht wird.

  • Tine am 15.09.2017 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Pappkarton

    Die Stationsdächer sind für Fahrgäste gedacht. Wenn sie unbedingt von sich lesen will znd auf die "Kunstförderung" scharf ist, soll sie sich einen Pappkarton organisieren! Frechheit, dafür werden unsere Steuergelder und Gis-Gebühren (Kunstbeitrag) verschleudert!

  • gunmik am 15.09.2017 05:54 Report Diesen Beitrag melden

    Passt schon

    Es geht um das Thema " Obdachlosigkeit" das jeden von uns treffen kann , und das ist Kunst bei jeden Wetter im Freien zu übernachten , und das bringt sie zum Ausdruck , keine einzigen Tag und Nacht möchte ich mit ihr teilen

    • MMeier am 15.09.2017 14:32 Report Diesen Beitrag melden

      i glaub's net

      also gummik, wennst meinst dass es um das thema obdachlosigkeit geht, dann meine ich, sie soll ihre 'zelte' im park und unter freiem himmel aufschlagen. viel eher denke ich, dass es ihr um die kohle geht die sie mit diesem 'kunst-projekt' von der stadt wien bekommt.

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  • Free am 14.09.2017 21:12 Report Diesen Beitrag melden

    Verboten B-VG der StVO des StGB - Justiz

    Wallsteinplatz: Ist eine Busstation für Fahrgäste bzw. diese Künstlerin Barbara Ungepfelgt nistet sich neu ein: Die Wiener Stadtwerke: Wiener Linien haben ein gewaltiges Problem, weil sie die Hausordung plakatiert hat - in den U-Bahnstationen und Straßenbahnstationen. Ist verboten: B-VG der StVO nach dem StGB der Justiz. Das ist keine Kunst - sondern krankhafte Denkweise Frau Barbara Ungepflegt, das heißt sie wird - eine Strafanzeiger erhalten und sie gehört eingewiesen - in die Psychiatrie usw.

    • Stefan Graf am 15.09.2017 04:50 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht Normal

      Vielleicht ist es eine gute Bekannte von denn Wiener Linien ansonsten kann ich mir so etwas nicht erklären

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  • derwiener am 14.09.2017 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Steuergeldverschwendung

    Also um das Geld was dieses angebliche Kunstprojekt subventioniert wird, verbring ich die doppelte Zeit da drinnen!

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