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06. Oktober 2017 12:22; Akt: 06.10.2017 12:46 Print

Grafitti-Sprayer brach in Wien in U-Bahnstation ein

Der Verdächtiger soll Züge beschmiert haben, er drang mit einem Nachschlüssel in die Station ein. Nun wurde der Mann in Wien-Simmering geschnappt.

Grafitti-Sprayer in Wien-Simmering erwischt, sieben Spraydosen wurden sichergestellt.  (Bild: LPD Wien)

Grafitti-Sprayer in Wien-Simmering erwischt, sieben Spraydosen wurden sichergestellt. (Bild: LPD Wien)

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Polizeibeamte und Mitarbeiter der Wiener Linien durchkämmten in der Nacht auf Donnerstag die U3-Endstation Simmering. Grund: In letzter Zeit kam es dort häufig zu schweren Sachbeschädigungen an den U-Bahnzügen.

Die Kontrolle zahlte sich aus: Um 21:45 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter der Wiener Linien plötzlich einen Unbekannten, der sich mit einem Schlüssel Zutritt zum Wendebereich der U3 verschaffte. Polizisten stellten den Verdächtigen. Der Deutsche (37) hatte eine Stofftasche mit 7 Lackspraydosen bei sich.

Der illegal nachgemachte Schlüssel sowie zwei Speicherkarten einer Kamera wurden sichergestellt. Der mutmaßliche Sprayer verweigerte die Aussage. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

(pet)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Österreicher am 06.10.2017 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Anschlagsziel für Terrorismus

    Das ist schon der zweite Vorfall innerhalb eines Monats, wo sich Fremde mit einem Schlüssel Zutritt zum Betriebsgelände verschaffen. Die U-Bahn ist ein Anschlagsziel für Terrorismus. Wie kann es sein, dass sich unbekannte Personen Zugang zu Infrstruktureinrichtungen der Stadt verschaffen können? Offenbar werden bei der Auswahl der Mitarbeiter und den Sicherheitseinrichtungen keine allzu große Maßstäbe angesetzt. Das geht mE weit über bloßen Dilettantismus hinaus. Was macht der Innenminister? Selbst Häupl juckt das nicht. Das ist beängstigend! Das kann so nicht weiter gehen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Österreicher am 06.10.2017 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Anschlagsziel für Terrorismus

    Das ist schon der zweite Vorfall innerhalb eines Monats, wo sich Fremde mit einem Schlüssel Zutritt zum Betriebsgelände verschaffen. Die U-Bahn ist ein Anschlagsziel für Terrorismus. Wie kann es sein, dass sich unbekannte Personen Zugang zu Infrstruktureinrichtungen der Stadt verschaffen können? Offenbar werden bei der Auswahl der Mitarbeiter und den Sicherheitseinrichtungen keine allzu große Maßstäbe angesetzt. Das geht mE weit über bloßen Dilettantismus hinaus. Was macht der Innenminister? Selbst Häupl juckt das nicht. Das ist beängstigend! Das kann so nicht weiter gehen.

    • hoodcontrol am 06.10.2017 16:44 Report Diesen Beitrag melden

      Illusion Sicherheit

      Antwort an Österreicher Terroristen suchen Orte auf an denen sich Menschen befinden. Ein Graffitisprayer sucht verlassene Orte auf. Ein Terrorist setzt sich in eine vollbesetzte Ubahn, ein Sprayer sucht ein menschenleeres Depot aus. Der Versuch Graffiti zu unterbinden scheitert schon seit Ende der 60er Jahre. Weltweit. Securitys, Kameras, Bewegungsmelder, Stacheldrahtzäune, Hunde, Alarmanlagen, Sicherheitsschlösser, das rasche entfernen von Graffiti an Zügen, das alles hat nichts gebracht.Wo ein Wille da auch ein Weg sei es um die Ubahn zu bemalen oder menschlichen Schaden anzurichten.

    • Adelheid am 06.10.2017 18:29 Report Diesen Beitrag melden

      @hoodcontrol

      Die Tatsache, dass er einen Schlüssel hatte, ist besorgniserregend, da gebe ich dem Österreicher recht. Dass wildfremde Leute unlängst in der U1 eine Lautsprecheranlage missbrauchen konnten, um türkische Lieder abzuspielen, ist ja der Beweis dafür, dass die Wiener Linien alles andere als sicher sind.

    • Wienerberg am 06.10.2017 18:49 Report Diesen Beitrag melden

      @hoodcontrol

      Da hast schon einerseits recht, das Terroristen der Masse schaden wollen, aber was gibt es für einen Terroristen schöneres, als in der Abgeschiedenheit in aller Ruhe eine Bombe platzieren zu können. Also mitdenken! Nicht nur Graffitys bevorzugen die verlassenen Orte.

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