Auch WEGA eingesetzt

14. Mai 2018 13:34; Akt: 14.05.2018 16:20 Print

Hadishat (7) getötet: Suche mit Hunden nach dem Killer

Tag drei nach dem entsetzlichen Mord an der kleinen Hadishat in Döbling. Noch immer läuft der Killer frei herum. Doch: Die Schlinge zieht sich immer enger …

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Wer hat die kleine Hadishat († 7) auf dem Gewissen – diese Frage quält die Mieter im "Ditteshof" auch am Montag. Beim "Heute"-Lokalaugenschein in der Wohnhausanlage in Wien-Döbling schaukeln erstmals wieder einige Kinder am Spielplatz im Innenhof – unter der strengen Aufsicht der Eltern. "Wir lassen unsere Liebsten doch nicht mehr alleine hinaus. Vor allem so lange der Mörder von Hadishat noch frei herumläuft", sagt ein Vater.

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Wird Wien immer brutaler?
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Hat Kripo einen Verdächtigen?

Auch die Mordkommission der Polizei ermittelte am Vormittag wieder auf Hochtouren. Die Beamten brachten vierbeinige Verstärkung mit und durchstreiften mehrere Stiegen des Gemeindebaus mit dem Super-Spürhund. Immer wieder blieben die Kripo-Ermittler längere Zeit stehen, besprachen sich leise und machten Notizen. Zieht sich die Schlinge um Hadishats Mörder endlich enger? Ob die Fahnder mittlerweile einen konkreten Tatverdächtigen im Auge haben, wollte Polizeisprecherin Irina Steirer auf "Heute"-Anfrage nicht bekanntgeben: "Die Erhebungen laufen in alle denkmöglichen Richtungen, aus ermittlungstaktischen Gründen können wir derzeit aber keine genaueren Angaben machen."

Ein Stich war tödlich

Fakt ist bisher: Das Mädchen mit tschetschenischen Wurzeln wurde am Freitag erstochen, in Plastik gewickelt und im Restmüll entsorgt. Bei der Obduktion wurden keine Anzeichen auf ein Sexualdelikt festgestellt, so Polizeisprecherin Irina Steirer. Ob das Kind bekleidet war und ob die Tatwaffe sichergestellt wurde, wollte Steirer nicht sagen.

Hier geht es zum "Heute"-Interview mit der Mutter der getöteten Hadishat >>>

Im Ditteshof in Wien-Döbling ist man indes sicher: Der Mörder muss hier leben. Ein Fremder hätte doch niemals die verpackte Leiche unauffällig in der abgesperrten Müllinsel im Innenhof entsorgen können, erzählte ein Nachbar. War die Bluttat an der kleinen Hadish perfide geplant? Unklar. Gegen eine Tat aus Wut spricht, dass ein einziger Stich in Hadish' Hals ihr Leben beendete.

WEGA raste zum Tatort

Im Ditteshof liegen die Nerven allmählich blank – es herrscht massives Reizklima - mehr dazu hier.

Denn: Jeder verdächtigt mittlerweile jeden, schildert ein Anrainer. Dazu passt auch, dass die WEGA am späten Sonntagabend erneut mit Blaulicht und beachtlicher Mannstärke zum Tatort raste. Mieter hatten den Notruf alarmiert und von einem Messer-Mann schwadroniert. Es konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden: Es handelte es sich lediglich um einen lallenden Betrunken, der das Wochenende wohl etwas zu exzessiv genossen hatte. Wie auch immer: Im Ditteshof wird es Zeit, dass wieder Ruhe einkehrt. Dies kann aber erst gelingen, wenn die Polizei einen Tatverdächtigen verhaftet hat – und der Tod der kleinen Hadishat endlich gesühnt wird …

Video: Die Ermittler am Tatort kurz nach dem Leichenfund


Video: heute.at

Video: Blick in den Innenhof, hier spielte Hadishat zuletzt


Video: heute.at

Alle Artikel zum Leichenfund in Döbling:

Das Protokoll des Döblinger Verbrechens >>>

>>> Kleine Hadish (7) musste sterben - Jagd auf Täter

>>> Kinderleiche identifiziert, Todesursache wird geklärt

>>> Kinderleiche in Döbling: Mädchen wurde ermordet

>>> Döbling: Mädchen (7) tot im Mistkübel gefunden

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(coi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mag. Winkler am 14.05.2018 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hadishat

    Liebe Leute, ich verstehe das nicht. Wie könnt ihr so unverschämt sein, in so einer schwierigen Zeit die Familie mit Anschuldigungen und Beschimpfungen zu quälen. Ich habe in den 46 Jahren, die ich in Wien gelebt habe, noch nie so etwas schreckliches und herzloses gelesen oder gesehen. Ich glaube es fehlt hier manchen Menschen an Mitgefühl. Es hätte jeden von euch treffen können, seid froh und betet zu Gott, zu Allah, zu Buddha oder sonst wem , dass der Schuldige gefasst wird bevor sich diese Geschichte wiederholt.

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  • Calimero am 14.05.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gestern Abend

    Ein Nachbar hat die Polizei alarmiert. Es gäbe eine Trauerfeier im Innenhof, bei der 40 Tschetschenen anwesend seien. Als der Nachbar sich über die Menschenansammlung im Hof beschwert, soll laut Polizei folgender Satz eines Trauernden gefallen sein: Sei still, sonst schneide ich dir den Kopf ab. Beim Eintreffen der Wega beruhigt sich die Situation wieder. Sie steht beispielhaft für die Stimmung, die seit Freitagabend im Dittes-Hof herrscht.

  • Günther am 14.05.2018 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mord

    Ich glaube NICHT das man ein 7 jähriges Kind mit einem Messer in den Hals sticht nur weil es mit anderen Kindern Laut im Hof Spielt!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Zeki Gökleriya am 15.05.2018 07:17 Report Diesen Beitrag melden

    Killeralarm

    Gibt es eventuell eine Verbindung zu dem Stiwoll Killer ? Der hat ja auch gemordet .

  • Markus Beeh am 15.05.2018 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    schrecklich sowas..

    Jeder mit einem 2000er Schlüssel kommt in Müllräume und Garagen is mal Punkt 1. Und Punkt 2 stand in einem anderen Bericht das die Mutter die kleine anhand der Kleidung identifiziert hat.

  • UnserEiner am 15.05.2018 06:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ruhe in Frieden kleines Mädchen

    Meine tief empfundene Anteilnahme gilt der Familie. Ich möchte mir nicht vorstellen, was die Mutter derzeit durchmachen muß!

  • Gery L. am 15.05.2018 06:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ruhestörung

    Meine Vermutung, jemand fühlte sich in seiner Ruhe gestört, möglicherweise nicht zum ersten Mal. Dieser Jemand hat die Nerven verloren, oder aus der Familie selbst.

  • HanSolo am 15.05.2018 01:09 Report Diesen Beitrag melden

    Familie genau überprüfen

    Ich würde ja mal den Bruder genauer ins Visier nehmen, erscheint mir doch alles sehr dubios.