Wieder Wirbel um Leihräder

03. Dezember 2017 14:50; Akt: 04.12.2017 14:46 Print

Hier werden 26 Drahtesel aus Donaukanal gefischt

Die Asia-Bikes machen nicht nur Fußgängern und Öffi-Gästen Kummer, auch die Wasserstraßen-Gesellschaft muss sich mit Baden gegangenen Rädern plagen.

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Wie berichtet, sorgen die Leihräder der Anbieter Ofo und oBike für mächtig Ärger in Wien. Abgesehen davon, dass die meist knallgelben Drahtesel nahezu überall abgestellt werden und so für Stolperfallen sorgen, tun sie auch der Umwelt nicht gut. Denn die Asia-Bikes werden nicht nur mitten in der U-Bahn geparkt oder auf Bäumen aufgehängt, sondern auch ohne Rücksicht auf Verluste in die Donau geworfen.

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"Jedes Fahrrad, das in den Donaukanal geworfen wird, muss von unserer Erhaltung per Hand aus dem Wasser gehievt werden. Heute haben unsere Profis insgesamt 26 Räder geborgen", twitterte die "viadonau" am Freitag.

"Bitte helft dabei, die Donau sauber zu halten, und werft keine Räder in den Kanal", schreibt der Wasserstraßenbetreiber weiter und postet dazu Bilder des bedenklichen "Radl-Fischens".


Die Stadt Wien will nun Maßnahmen gegen das Chaos mit den Billigleihrädern ergreifen. Experten würden bereits konkrete Ideen für mögliche Regeln ausarbeiten. Angedacht sei etwa eine Gebühr für Verleiher, um Kosten für die Stadt abzudecken.

(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • derwiener am 03.12.2017 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wozu einen fahrradbeauftragten?

    na hauptsache die stadt wien leistet sich eum zig tausende euro einen fahrradbeauftragten der nichts dagegen macht!

  • angry am 03.12.2017 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Räder

    MA48 - alle gelben Radl mit LKWs einsammeln, nach Simmering bringen - vom Betreiber pro Tag 10 Einlagerungs-Gebühr verlangen. Wird nicht bezahlt Verschrotten. Punkt-Aus

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  • fuhrinat am 03.12.2017 15:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt

    Die Leute sind einfach dumm

Die neusten Leser-Kommentare

  • Calimero am 04.12.2017 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ofo

    Große Investoren aus dem Silicon Valley haben zuletzt 700 Millionen Dollar in den Konzern gesteckt in der Hoffnung, dass er das neue Uber für Fahrräder wird. Insgesamt wird Ofo bereits mit drei Milliarden Dollar bewertet und expandiert gerade in mehrere Länder in Nordamerika und Europa.

  • Ichhalt am 04.12.2017 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die Stadt Wien

    will nun Maßnahmen ergreifen. Wieso hat sie das nicht schon längst getan ? Fühlt sich keiner zuständig ? Worauf wartet die Stadt Wien , das sich die Fahrräder in Luft auflösen ? Wollen ist zu wenig, tun ist angesagt !

  • Calimero am 04.12.2017 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Knallgelb

    Diese Fahrräder verfolgen dich schon auch ohne Lenker oder Reifen,fehlt nur mehr rüberspringen um seinen Weg zugehen.

  • Calimero am 04.12.2017 15:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fahrradwien

    Mit Donkey Republic, ofo und oBike gibt es in Wien im Jahr 2017 drei neue Leihradanbieter. Citybike Wien als vierter und bewährter Anbieter verfügt über eigene Stationen. Diese Fahrräder werden von den BenutzerInnen sowohl an Fahrradständern als auch in der Parkspur oder auf Freiflächen abgestellt.

  • WolfgangHeute am 04.12.2017 15:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehlentwicklungen beiderseits

    Kann es sein dass ich mich irre, oder sind die meisten Ofoversenker Kinder der Gastösterreicher?

    • Ichhalt am 04.12.2017 16:26 Report Diesen Beitrag melden

      Nein

      , das ist kein Irrtum. Dazu kommt , das sie kaum Fahrrad fahren können und ein Gefahr für sich und die anderen Verkehrsteilnehmer sind. Fragt sich nur wie die an die Räder rankommen

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