Neue Anlage

10. Juli 2018 10:38; Akt: 10.07.2018 11:42 Print

Die Roten Pandas klettern durch den Zoo

Die Anlage der Roten Pandas wurde renoviert, jetzt dürfen die Tiere wieder einziehen – und tollen durch ihr neues Zuhause.

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Zwei Monate lang wurde das Gehege der Roten Pandas im Tiergarten Schönbrunn umgestaltet. Jetzt ist alles fertig, und die Tiere konnten einziehen. Der gepflasterte Besucherweg, der die Anlage zuvor umgeben hatte, wurde abgetragen und die Grenzen des Geheges nach außen verschoben.

"Die Anlage ist nun mit 166 Quadratmetern um 64 Quadratmeter größer als vor dem Umbau. Durch den Platzgewinn konnte das Klettergerüst erweitert werden. Das Gehege wurde auch neu bepflanzt. Rote Pandas schätzen vor allem im heißen Sommer schattige Plätze und können sich zwischen den Blättern auch zurückziehen", erklärt Eveline Dungl, Zoologische Abteilungsleiterin des Tiergartens.

Pärchen wieder zurück im Gehege

Kein Wunder, dass die Roten Pandas Schatten mögen. Die Heimat dieser scheuen Tiere sind Berghänge im östlichen Himalaya-Gebiet und Südwesten Chinas. Im Tiergarten lebt ein Pärchen dieser grazilen Tiere. "Das Weibchen Mahalia, das letzte Woche zehn Jahre alt geworden ist, ist unseren Besucherinnen und Besuchern natürlich gut bekannt. Das junge Männchen Manjul hingegen ist kurz vor den Umbauarbeiten zu uns gekommen und direkt in ein Ausweichquartier hinter den Kulissen eingezogen. Manjul können die Besucher somit nun zum ersten Mal sehen", so Dungl.

(Video: Tiergarten Schönbrunn)

Panda-Pärchen freut sich über neues Gehege

In zwei Transportkisten wurden Mahalia und Manjul in ihr Gehege übersiedelt. Mahalia hat ihr altes, neues Zuhause gleich wieder erkannt. "Mahalia ist aus der Kiste hinaus und hat gleich gemerkt: 'Hey, die Anlage kenn ich, echt super'", schildert Tierpflegerin Nicole Samek Mahalias Einzug. Weitaus zaghafter als seine Artgenossin verhielt sich Manjul. "Der kleine Prinz hat etwas gezögert beim Rauslassen, aber ist dann auch gleich hinauf aufs Klettergerüst und hat sich die Anlage angesehen", freut sich Samek. Manjul, nepalesisch für "der Hübsche", kam vor etwa drei Monaten auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus dem italienischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera.

Mahalia und Manjul lernen sich kennen

Mahalia und Manjul hatten im Ausweichquartier Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen und verstehen sich gut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden auch für Nachwuchs sorgen. Denn im Freiland leben nur noch rund 10.000 Rote Pandas. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt das Red Panda Network, das sich um ihren Schutz bemüht, finanziell.

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(gem)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • shiraa am 11.07.2018 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Zwei

    Und was wurde aus dem zweiten Tier, das es ja schon seit Jahren gibt?

Die neusten Leser-Kommentare

  • shiraa am 11.07.2018 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Zwei

    Und was wurde aus dem zweiten Tier, das es ja schon seit Jahren gibt?