Herbstsaison

14. September 2018 16:50; Akt: 14.09.2018 16:50 Print

Jüdischer Friedhof: Freiwilligentage starten

Der Jüdische Friedhof Währing verfällt. Um das Kulturjuwel zu retten, können Freiwillige bei der Sanierung helfen. Am Sonntag öffnet der Friedhof seine Türen.

Der Jüdische Friedhof Währing in der Schrottenbachtgasse verfällt. Wer dabei helfen will, ihn zu retten, kommt am Sonntag vorbei. (Bild: Grüne Währing)

Der Jüdische Friedhof Währing in der Schrottenbachtgasse verfällt. Wer dabei helfen will, ihn zu retten, kommt am Sonntag vorbei. (Bild: Grüne Währing)

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Umgestürzte Bäume und umgefallene Grabsteine prägen das Bild am Jüdischen Friedhof Währing. Das Kulturdenkmal ist in Gefahr, muss saniert werden – "Heute" berichtete.

Wer dabei helfen will, hat schon diesen Sonntag wieder Gelegenheit dazu. Denn: Die Führungen und Freiwilligentage am Jüdischen Friedhof Währing starten in die Herbstsaison.
Die Grünen Währing laden zum ersten "Freiwilligentag" der Herbstsaison, um aktiv bei der Rettung des Kulturjuwels mitzumachen.

Erste Schritte zur Sanierung des Friedhofes wurden schon gesetzt. Wer weiter mithelfen will, nimmt am besten Schere, Rechen und anderes Gartenwerkzeug in die Hand und hilft am Sonntag ab 10 Uhr, den Friedhof zu sanieren.

Termine:

Sonntag 16. September, 10 – 16 Uhr
Sonntag 14. Oktober, 10 – 16 Uhr
Sonntag 1. November, 10– 16 Uhr

Wer Gartenhandschuhe oder Geräte wie Gartenscheren hat, nimmt sie am besten mit! Einige Scheren und Handschuhe gibt es aber auch vor Ort. Und: An diesem Tag gibt es auch die Gelegenheit, das kulturhistorisch einmalige Areal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Historikerin Tina Walzer steht bei Fragen zu Gräbern oder dem Friedhof zur Verfügung. Wer kommen will, meldet sich am besten an: juedischer.friedhof@gruene.at. Alle Infos gibt es unter wien.gruene.at

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • martinmjh21 am 15.09.2018 05:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnütze Ausgaben!

    Das Budget für den Friedhof für das Jahr 2018 betrug zirka 250.000 Euro! Und dann macht man um 130.000 Euro Flugaufnahmen mit einer Drohne? Und nicht mal den ganzen Friedhof! Gibt das einen nicht zu denken? Dann wird auch noch erwartet das man freiwillig hilft weil das Budget nicht ausreicht? Ich glaube die 130.000 Euro währen anders besser investiert gewesen. Und zwar in die Tatsächlich Renovierung des Friedhofes!

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  • zachaeus am 15.09.2018 05:06 Report Diesen Beitrag melden

    Trick

    Es bräuchten sich nur ein paar Fotografen ankündigen - die üblichen Heuchler kommen dann schon.

  • Mitch am 15.09.2018 05:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aso

    komisch alle snderen Gräber werden von der Gemeinde Wien geschliffen wenn keiner mehr da ist .Auch Historische.Und da machens ein Tam tam

Die neuesten Leser-Kommentare

  • oldwien am 16.09.2018 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Hausmeister

    Vor ca 40 jahren kannte ich eine Frau, die bei einem Judenfriedhof so eine Art Hausmeister war. Sie wohnte dort in einem altem Haus, war versichert und bekam ein bischen Geld dafür, für das Pflegen des Judenfriedhofes. Warum bezahlt man nicht Leute dafür ? Es gibt genug Langzeitarbeitslose, besonders Musleme haben sehr oft keinen Job.

  • Mia am 15.09.2018 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit

    der jüdischen Kultusgemeinde und deren Mitglieder ? Sind diese zu faul um ihre eigenen Friedhöfe herzurichten ? Nur kassieren und immer wieder die alte Leier von früher vorbeten ist zu wenig. Die sollen von ihren hohen Rössern einmal runterkommen.

    • Rorschach am 15.09.2018 20:29 Report Diesen Beitrag melden

      Artikel nochmal lesen

      und das Wort "freiwillig" entdecken.

    • RudolfS am 15.09.2018 21:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rorschach

      Wenn die kultusgemeinde etwas machen würde außer immer zu jammern bräuchte man keine freiwilligen!!

    • Rorschach am 15.09.2018 23:39 Report Diesen Beitrag melden

      @RudolfS: Es braucht aber auch hier

      niemand jammern, weil niemand gezwungen ist zu spenden oder mitzuarbeiten.

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  • Southpaw am 15.09.2018 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Geht das nicht...

    ...eigentlich am Sinn vorbei? Ich dachte jüdische Gräber dürfen nicht gepflegt werden.

  • Jazzi Mario am 15.09.2018 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Des warats doch!!!

    Ich würde strafwillige Moslems dazu heranziehen,das wäre die perfekte Strafe!! Die würden sich in den A..... beißen, wenn sie denn verschönern müssen , und sie würden es sich dann zweimal überlegen nochmal straffällig zu werden. Zwei Fliegen mit einer Klatsche :-)

    • Susi1966 am 16.09.2018 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jazzi Mario

      Diese idee ist großartigst. Das beste,was ich seit langem gelesen habe.

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  • flexi60 am 15.09.2018 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr

    uns zocken sie ab aber für ihre Ahnen die ihnen beim Geld beheben behilflich sind haben sie nicht übrig schöne Gesellschaft