Technische Universität begeistert

14. Juli 2016 11:07; Akt: 23.07.2016 03:42 Print

Kinderuni: Roboter und die Weltherrschaft

Zum neunten Mal lädt die Technische Universität Wien Kinder vom 11. bis zum 24. Juli auf die Kinderuni ein. "Heute" war bei dem Vortrag "Werden Roboter bald die Weltherrschaft übernehmen?" dabei.

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Zum neunten Mal lädt die Technische Universität Wien Kinder vom 11. bis zum 24. Juli auf die Kinderuni ein. "Heute" war bei dem Vortrag "Werden Roboter bald die Weltherrschaft übernehmen?" dabei. 
Neben einer Gruppen von Kindern zwischen 7 und 11 Jahren, die aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen, standen zwei Roboter auf dem Tisch. Die Namen der Roboter: Milli und Frank. Nachdem der orangene NAO Roboter "Frank" einen Tanz für sein Publikum aufgeführt hatte, erhielt der vortragende Professor sofort die Aufmerksamkeit seiner kleinsten Studenten. Um die Frage nach der Weltherrschaft der Roboter zu klären gab sich der Experte besonders viel Mühe, den wissensgierigen Kindern die Bestandteile, die Nutzung sowie die verschiedenen Arten von Robotern näher zu bringen. 

Wie es an der Kinderuni üblich ist, konnten sich die Schüler in die Präsentation einbringen und hatten Zeit, viele Fragen zu stellen. 

Der zweite Roboter begeisterte das Publikum noch mehr. Denn "Milli" ist darauf programmiert, die Gestik und Mimik von Menschen zu erfassen und darauf zu reagieren. So ist es möglich, dass der "Pepper Roboter" Augenkontakt hält und Menschen sogar folgen kann.

Nach einer kurzen Programmierung vor Ort war es den Kindern sogar möglich, kleine Dialoge mit dem Roboter zu führen. Sie konnten ihn nach seinem Namen, Alter oder Lieblingsessen fragen. Die Kinder waren begeistert! 

Ela (9) ist eine der Kinderstudenten und sagt: "Wenn ich mal einen Roboter habe, wird er immer meine Jause für die Schule machen!"

Nach dem einstündigen Vortrag war klar: Die Angst, dass Roboter die Weltherrschaft übernehmen, ist unbegründet. Denn sie sind nur so intelligent, wie wir sie programmieren. Alleine denken ist unmöglich für diese Maschinen. Trotzdem behauptet die "Studentin" Nina (10): "In 100 Jahren beherrschen Roboter und Maschinen die Welt!" 
 

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